Titel-Details

» Jules Verne » 001) Das Karparthenschloss
Cover - Das Karparthenschloss
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Worrak und Mattei, zwei "Geisterkundige", die mit dem Aberglauben der Landbevölkerung ihr Geld verdienen, haben in einem Dorf in den Karpathen wieder ordentlich Kundschaft für sich gewinnen können. Eigentlich wollten sie am nächsten Morgen weiter nach Bistriz. Doch es kommt anders. In der Nacht kommt es in der verlassenen Burg des Fürsten Corudscha, die dem Dorf gegenüberliegt, zu unheimlichen Geistererscheinungen. Der Bürgermeister kann die Worrak und Mattei tags darauf dafür gewinnen, dem Spuk in der Burg ein Ende zu setzen.
Natürlich gegen klingende Münze. Da beide an eine natürliche Ursache für die nächtlichen Ereignisse glauben, machen sie sich auch auf den Weg zur Burg. Aber unheimliche Zwischenfälle lassen die beiden schon sehr bald an ihrem gesunden Verstand zweifeln.
Während sie sich mit Geisterspuk konfrontiert sehen, kommt ein weiterer Fremder ins Dorf. Als dieser von den Dörflern erfährt, was sie seit einiger Zeit in der Burg beobachtet haben, macht sich noch des nachts auf den Weg dorthin. Er ist seit 4 Jahren auf der Suche nach dem Mann, der seine Frau samt seiner Erfindungen entführt hat. Und er erkennt, dass der Spuk, von dem ihm die einfachen Dorfleute erzählt haben, nur einen Urheber haben kann. Seinen Erzfeind, den Baron. Den Mann, den er schon so lange sucht. Nach überstandenen Abenteuern und tödlichen Fallen stehen die beiden Geisterkundigen und der Erfinder dem wahnsinnigen Baron gegenüber.
Es kommt zur überraschenden Auflösung sämtlicher, unerklärlicher Spukerscheinungen.
» eine Produktion von Maritim ProduktionenWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Jules Verne (001) Das KarparthenschlossDie beiden Kumpanen Mattei und Worrak sind auf dem Weg zu einem Schloss in den Bergen der Karparthen. Nachdem sie im Dorf allerlei unnütze Gegenstände recht geschickt für teures Geld an den Mann gebracht haben, in dem sie diese als Schutzhelfer gegen die dunklen Mächte feilboten, genießen sie dort ein hohes Ansehen als Kämpfer der gerechten Sache. Nachts, als die beiden Halunken ihrem friedlichen Schlaf nachsuchen, weckt sie lautes Gepolter an die Tür. Die Mitglieder der Dorfgemeinde offenbaren ihnen ein unheimliches Geheimnis. Auf dem Schloss auf einem der nahe Bergrücken ist ein unheimliches Leuchten zu sehen und eine schemenhafte Frauengestalt lässt sich mittels eines Feldstechers ausmachen. Ihr sanfter Gesang dringt bis an die Grenzen des kleinen Dorfes. Irgendeine dunkle Macht scheint auf dem Schloss sein Unwesen zu treiben. Schnell erklären sich Mattei und Worrak bereit dem ganzen ein Ende zu setzen, als sie von der Belohnung erfahren. Anfangs glauben sie nicht an den Spuk, doch als sie schließlich versuchen das Schloss zu betreten, müssen sie am eigenen Leib erfahren, was es heißt sich mit den Mächten der Finsternis anzulegen.

Eine klassische Gruselgeschichte, wie es sie sicherlich mittlerweile dutzendfach gibt. Jedoch weiß diese nicht zuletzt wegen der beiden recht sympatischen Hauptcharaktere gut zu gefallen. Das ganze Setting ist sehr stimmig und lässt die schauerliche Atmosphäre ohne größere Probleme aufleben. Schön ist zudem die eingesetzte Technik der Rückblenden. So startet man mitten im Geschehen und erfährt erst kurz darauf, wie es eigentlich zu der aktuellen Situation gekommen ist. Mit knapp 80 Minuten mag das ganze auf den ersten Blick zwar etwas lang erscheinen, jedoch Langeweile stellt sich während des Hörens keineswegs ein. Mich hat das ganze wirklich prima unterhalten. Einfach eine schöne, klassische Gruselstory, die für heutige Verhältnisse vielleicht nicht mehr unbedingt das gigantische Überraschungspotential bietet, aber durchaus Spaß macht.

Diesen Spaß verdankt man hier zu einem nicht unwesentlichen Teil wie schon angedeutet den beiden Sprechern von Worrak (Nicolas Böll) und Mattei (Michael Pan). Die beiden wissen prima zu interagieren und so bleibt auch der ein oder andere Schmunzler nicht aus. Da macht es dann auch gar nicht so viel aus, dass vielleicht nicht jeder Dialog die Handlung unbedingt maßgeblich voran bringt. Ohnehin lebt dieses Hörspiel zu einem großen Teil von der geschaffenen Atmosphäre. Da alles in einer recht unbewohnten Gegend spielt, hält sich natürlich die Zahl der weiteren Sprecher in überschaubarem Rahmen. Mit Fritz von Hardenberg, Helmut Krauss, Thomas Kästner und Torsten Münchow setzt man aber auf alles andere als unbekannte Namen.

Sehr stimmig fällt die Untermalung mit Musik aus. Die eher unauffälligen Einsätze passen in meinen Augen sogar deutlich besser als wenn man hier versucht hätte auf ein überlautes Effektfeuerwerk zu setzen.

Fazit: Ein feines Gruselhörspiel, das in einem recht klassischen Stil daherkommt. Gemischt mit einer feinen Prise Humor, einer sich langsam aber stetig steigernden Spannung und einer tollen Atmosphäre. Da stört diesmal auch die für Masuth recht typische "Über"-Länge nicht. Empfehlenswert.

Note 2+


4


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Sprecher

SprecherRolle
Nicolas Böll Worrak
Michael Pan Mattei
Torsten Münchow Mugur
Thomas Kästner Wirt
Helmut Krauss Bürgermeister
Fritz von Hardenberg Baron


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