Titel-Details

» Macabros » 003) Konga, der Menschenfrosch
Cover - Konga, der Menschenfrosch
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Björn Hellmark, alias MACABROS, der Mann, der an zwei Orten gleichzeitig sein kann und zum zweiten Mal lebt, wird auf seiner Reise nach Norddeutschland von dämonischen Mächten angegriffen. Konga, der Menschenfrosch, will verhindern, daß er die Dämonenmaske entdeckt, eine Waffe, wie sie sich noch nie in der Hand eines Menschen befand...
» Produktion: Heikedine Körting
» Regie: Heikedine Körting
» Musik: Tonstudio Europa
» Umfang (CDs): 1
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Macabros (003) Konga, der MenschenfroschNormalerweise verbindet man Frösche ja nicht gerade mit aggressiv, angriffslustig oder sonderlich gefährlich. Zumindest nicht dem Mensch gegenüber. Allein der Titel "Konga - der Menschenfrosch" macht schon deutlich, dass diese allgemeine Annahme nur bedingt richtig zu sein scheint. Im Rahmen eines Gruselhörspiels versteht sich und selbst dort wirkt eine derartige Thematik zunächst einmal recht trashig. Damit einher geht allerdings seltsamerweise auch ein großes Gruselpotential.
Macabros ist das geistige Ebenbild Björn Hellmarks, von diesem steuerbar und keinerlei physikalischen Grenzen unterworfen. Doch wer zum Teufel ist Kaphoon? Mit diesem Namen wird man bereits in den ersten Minuten konfrontiert und damit beginnt auch die Weiterführung der Xantilon-Thematik, die als übergeordneter Rahmen über der ganzen Hörspielserie schwebt, diesmal sogar den Hauptteil des Geschehens ausmacht. Eine seltsame Dämonenmaske ist das neue Objekt der Begierde Björn Hellmarks, eine mächtige Waffe im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit. Doch an diese Maske zu gelangen, erweist sich alles andere als einfach und sein Weg führt ihn direkt in Kongas Reich.
Dieses Aufeinandertreffen, das erst in einem großen Finale stattfindet, nachdem beide Handlungsstränge zunächst jeweils für sich verfolgt wurden, hält einiges an Kultpotential bereit. Ohnehin erweisen sich die Szenen rund um das grüne Getier als ziemlich unheimlich.

Denn hier zeigt sich eine der Stärken der damaligen Europa-Produktionen. Die eingemischten Sounds und Effekte sind sehr stimmig und lassen nicht nur einen einzelnen Frosch gut aussehen, sondern sorgen gerade beim Angriff ganzer Armeen an quakenden Ungeheuern für Gänsehautstimmung.

Man mag die Vermutung hegen, dass ein Menschenfrosch nicht gerade glaubhaft gesprochen werden kann. Jedoch die Darbietung von Henry König sorgt eher für Gänsehaut denn für Lachanfälle. Auch sonst finden sich wieder zahlreiche bekannte Sprechergrößen in dieser Produktion wieder. So z.B. Horst Frank als Dietrich Tössfeld, Edgar Bessen als stets leicht angetrunkener Stammgast. Und natürlich Günther König als Erzähler sowie Douglas Welbat als Hellmark/Macabros.

Fazit: Dies alles führt dazu, dass Konga statt einer Trashgranate das bisher stärkste Hörspiel der Reihe ist. Unheimlich, gruselig, spannend, unterhaltsam, mit einer wohldosierten Portion Trash und einigen weiteren sehr interessanten Hintergründen über die Xantilon-Saga gespickt. Genau das, was man sich von einem Abenteuer der Serie erwartet. Wer also mit den beiden ersten Folgen schon sehr zufrieden war, der wird an "Konga - Der Menschenfrosch" sicherlich seine Freude habe.

Note 1-


4


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» Hörer-Meinungen (3)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 29.10.2010 11:25:41 Uhr
Bewertung: k.A.

Durch die Diskussion um die Bearbeitung des Stoffes durch die Hörspiele Welt wurde mein Interesse für das Europa-Original geweckt. Es ist meine erste gehörte Macabros-Folge und ich muss sagen:
Schade, dass ich die anderen Folgen nicht besitze, so werden manche Zusammenhänge aus früheren Folgen zwar durch Björn Hellmark angerissen aber die Geschichten darum klingen sehr interessant und der komplette Genuß dieser ist vor dem Hören von Folge 4 sinnvoll. Schön, dass man hier in den 80ern schon Geschichten produziert hat, die aufeinander aufbauen.
Ansonsten ist das herrlich schräger Grusel-Trash mit einem sehr starken Douglas Welbat, der das Prädikat "Kult" wirklich verdient.
tom fawley schrieb am 20.02.2008 12:25:31 Uhr
Bewertung: k.A.

"Konga, der Menschenfrosch" hat natürlich einen gewissen Kultstatus wegen der Tötungssequenz von "Jörg Maruschka". Dieses Hörspiel hatte ich in den 80ern mit Sicherheit nicht, denn diese Splatterszene wäre mir im Gedächnis geblieben ! Als besonders grausam empfinde ich sie allerdings nicht, da "Maruschka" vorher 500 bis 600 Frösche bei lebendigem Leibe gehäutet hatte. Was mit ihm hier geschieht ist also nur Gerechtigkeit ! Diese Szene höre ich immer wieder gerne, das Highlight der Folge ist sie aber nicht, sondern die Szene in der "Kommissar Breitstädter" zur Mühle aufbricht, bis hin zu seinem Tod. Eine der atmosphärischsten Szenen der gesamten Reihe. "Prof. Merthus", aus dem Vorgänger, ist wieder mit von der Partie und hat inzwischen das Buch der Gesetze übersetzt. Aus diesem Grund erfahren wir sehr viel von der Geschichte "Xantilons", was den Erzählfluß erneut sehr stark bremst. Ich persönlich finde diesen Fantasy-Hintergrund ohnehin sehr nervend, da er einfach nicht zu den ansich guten Schauergeschichten paßt. Nachdem er im Vorgänger als "Howard Rox" überzeugte, kehrte der geniale Horst Frank hier in der Rolle des "Dietrich Tössfeld" zurück und spielt wieder alle an die Wand ! Das Hörspiel schließt qualitativ nahtlos an die beiden Vorgänger an. Nicht besser, nicht schlechter. Nur den Showdown in der Wirtschaft finde ich etwas albern, was der Dramatik nicht wirklich gut tut. Die in den ersten beiden Folgen eingeführte Schlußmusik, gefolgt von Brigitte Kolleckers Schrei, wurde bereits in dieser Folge nicht mehr verwendet.
Dirk schrieb am 26.08.2007 11:53:46 Uhr
Bewertung: k.A.

Konga sollte Wolfgang Kubach, also Patrick von den drei ??? sein. Ist aber schwierig rauszuhören, hab das Teil auch erst paarmal hören müssen, um zu der Erkenntnis zu gelangen. Henry König ist das nicht, bin ich mir ziemlich sicher. Gruß Dirk.
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