Titel-Details

» Horror-Haus » 002) Don E.

Cover - Don E.

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Durchschnitts-Kurzwertung:

10,7 / 15

» Wie weit würdest Du gehen, um Deinen Traum zu erfüllen? Der erfolglose Schauspieler David Bernett denkt, er würde die Antwort auf diese Frage bereits kennen. Doch erst, als er den Geschäftsmann Don E. trifft, wird ihm von Auftrag zu Auftrag klarer, wie weit er in Wirklichkeit bereit ist zu gehen.
» Produktion: Sönke Strohkark
» Regie: Sönke Strohkark
» Buch/Script: Sönke Strohkark
» Umfang (CDs): 2
» Dauer: 100 Minuten

» VÖ: 2010-02-25
» eine Produktion von Fear4EarsWebseite des Labels



» Weitere Informationen:

<b>Tracklisting:</b><br /><br /> <i>CD 1</i><br /> 1. Pralinen<br /> 2. Stepanov<br /> 3. Das Angebot<br /> 4. Eddies Weckdienst<br /> 5. Der letzte Penny<br /> 6. Umziehen!<br /> 7. Wie in diesem Fall<br /> 8. Zwei Zufälle?<br /> 9. Wasser ist zum waschen da<br /><br /> <i>CD 2</i><br /> 1. Im Club<br /> 2. Welt des Schmerzens<br /> 3. Reinigung der Gedanken<br /> 4. Mitternachts-Shake<br /> 5. Junior-High<br /> 6. Flashback<br /> 7. Joseph<br /> 8. Einmalige Chance<br /> 9. Happy End!?



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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Horror-Haus (002) Don E.Die Hörspielreihe mit für sich stehenden Geschichten nach Dogma-ähnlichen Prinzipien läutet die zweite Runde ein. Hinter dem Titel "Don E." verbirgt sich eine teuflisch, böse Erzählung.

David Bernett ist Schauspieler, besser gesagt, er möchte als solcher sein Geld verdienen, doch noch hat sich keine Möglichkeit ergeben. Während ihm sein Vermieter bereits im Nacken sitzt, wartet er jeden Tag gebannt auf den erlösenden Anruf, Besuch oder was auch immer. Nach einem wenig erfreulichen Besuch seines Vermieters, steht wenig später tatsächlich unerwartet ein Mann in seiner Wohnung: Don E.
Dieser bietet ihm die einmalige Chance, seine Geldprobleme loszuwerden und dabei auch noch in den Rang bekannter Schauspieler aufzusteigen. Eine Gelegenheit über die David nicht großartig nachdenkt, obwohl er keine Ahnung hat, worauf er sich da einlässt.

Der erste Auftrag hört sich interessant und merkwürdig zugleich an, letztlich aber noch völlig harmlos. Dass hinter dem ganzen mehr steckt, erahnt man als Hörer natürlich schon im Vorfeld, nicht nur weil dies einem die kurze Einstiegssequenz mehr als deutlich gemacht hat. Aufmerksame Hörer dürften wohl schon recht bald auf die richtigen Ideen kommen, jedoch macht das die Erzählung nicht zwingend uninteressanter. Die Motive, welche hier Verwendung finden sind alt, doch die Art und Weise wie jene in die Gegenwart transferiert werde,n überzeugt und lässt kaum etwas an Relevanz missen. Vieles ist zugunsten des Gruseleffekts ausgearbeitet, lädt aber dennoch dazu ein, sich weitere Gedanken zu machen.

Mit einer Spieldauer von gut 100 Minuten ist das Hörspiel nicht unbedingt als Kost für Zwischendurch geschaffen. Man hätte durch Kürzung mancher weniger relevanter Bestandteile zwar durchaus etwas derartiges erreichen können, jedoch wäre dies höchstwahrscheinlich auf Kosten der hohen Authenzität bei der Inszenierung gegangen.

Es gibt keinen Erzähler, alles spielt sich in Dialogen, kurzen Monologen oder Momenten der Beinahe-Stille ab. Die Dialoge und auch die Situationen wirken lebensecht. Die übernatürlichen Elemente fügen sich zumindest anfangs noch recht gut in die Realität und sind erst später nicht mehr durch Zufälle logisch zu erklären.
Genau diese schleichende Einbindung macht letztlich einen großen Teil der Stärke der Erzählung aus. Obgleich die Geschichte nicht extrem wendungsreich ist, fiebert man als Hörer doch stets dem nächsten Akt im Spiel entgegen. Und es soll derer diesmal gleich fünf geben.

Es tauchen nur wenige bekanntere Namen in der Sprecherliste auf, was aber natürlich noch nichts über die gebotene Qualität aussagt - wie es ja in der ersten Folge der Reihe im Prinzip auch schon galt.
Ich gestehe, von den Darbietungen hier sehr positiv überrascht zu sein. Nach den kleineren Schwächen im Erstling, hatte ich eine so durchgehend gute Leistung nicht erwartet.
Insbesondere Christian Senger, Jan Krogmann und Andreas Lorger in den Hauptrollen mit dem meisten Text machen ihre Sache wirklich hervorragend. Problemlos nimmt man ihnen die hier verkörperten Charaktere mit all ihren Gefühlsfacetten ab.

Eines der Dogma-Prinzipien ist die handgemachte Geräuschkulisse. Und die gelingt Sönke Strohkark absolut. Der Einsatz der Musik ist stets so gestaltet, dass diese eher unauffällig eingebettet ist, vor allem aber die unheimlichen Momente wunderbar unterstützt.

Fazit: Mit "Don E." bekommt man eine Gruselgeschichte abseits des typischen Groschenromanniveaus zu hören. Zwar ebenfalls nicht mit neuen Motiven, aber einer gut erzählten Geschichte und einer authentischen Inszenierung. Wenn es dementsprechend weiter geht, könnte uns - im positiven Wortsinne - noch einiges bevorstehen.

Note 2+


4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Ron Matz Steve Wilkens
Marlene Habeck Cindy Peacock
Jan Krogmann Don E.
Christian Senger David Bernett
Andreas Lorger Davids Nachbar
Matthias Ziegann Ivan Stepanov
Maja Bethge Sandra Bernett
Markus Haase Eddie Thompson
Hedi Kriegeskotte Mona Richport
Julia Primavera Mary Harper
Karen Schulz-Vobach Carol-Lynn Rosewood
Dirk Hardegen Brian Gasby
Ralf Pantel Gangmitglied
Sönke Strohkark Dwayne Sattler
Christoph Haase James Goldstein
Nick Nagel junger Eddie Thompson
Maren Böhnke Julia Bernett
Hans-Henning Stober Mike Simmons
Martin Sabel Raymond Clark


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 23.03.2010 16:46:41 Uhr
Bewertung: 10 / 15

Folge 1 kenne ich nicht, ich habe dieses H&ouml;rspiel gewonnen und direkt geh&ouml;rt.
Unterhalten hat es mich und mir hat die Erz&auml;hlweise gut gefallen. Man versucht auch mit ungew&ouml;hnlichen Schnitten neue Wege und das hat mir sehr gut gefallen. Man l&auml;sst zum Beispiel den H&ouml;rer in einem Raum stehen, der gerade von den Protagonisten verlassen wird. Die Stimmen klingen nur noch dumpf durch die T&uuml;r und genau in dem Moment in dem man sich fragt, was das soll, klingelt das Telefon und eine Nachricht wird auf den AB gesprochen. Interessante Art den H&ouml;rer mehr wissen zu lassen als die Helden der Geschichte, ohne einen Erz&auml;hler einzubinden.
Musik gibt es nicht sonderlich viel, die St&uuml;cke sind aber passend platziert. Die Sprecher haben mir sehr gut gefallen, bei manchen wenigen Dialogen kam bei mir allerdings das Gef&uuml;hl auf, dass die verschiedenen Sprecherparts neben-, statt miteinander agieren.
Wehrmutstropfen ist f&uuml;r mich die Handlung. Die Motivation von David Barnett (siehe Inhaltsangabe oben bei Blitzi f&uuml;r n&auml;here Infos :D) auf das schwammige Angebot des Don einzugehen finde ich sehr fraglich, ebenso wie die Weiterf&uuml;hrung der Aufgaben nach den ersten &quot;Komplikationen&quot;. Die Motivation des Don selber leuchtet mir auch nicht v&ouml;llig ein. Zum Schluss wird noch eine R&auml;tseleinlage geboten, auch hier frage ich mich warum das &uuml;berhuapt sein muss...sei&acute;s drum....
Diese, f&uuml;r mich inhaltlich nicht stringent nachvollziehbaren Elemente ausgeklammert, wurde ich, wie anfangs schon gesagt, gut unterhalten. Der Fluss der Geschichte stimmt und bei Horrorgeschichten sollte man es wohl ohnehin mit der Logik nicht zu genau nehmen. F&uuml;r Genre-Fans gibts von mir eine Empfehlung wegen der anderen Art eine H&ouml;rspielumsetzung auszuarbeiten.
Durchschnittliche Userwertung: 10 | User-Top-Liste

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