Titel-Details

» Danger » 000) Zeitzonen

Cover - Zeitzonen
Durchschnitts-Kurzwertung:

6 / 15

» Was, wenn man glaubt, sein Leben felsenfest im Griff zu haben? Wenn man der Meinung ist, dass einen nichts so schnell aus dem Takt bringen kann?
Wenn man in seiner Sorglosigkeit vermeintlich kleine Begebenheiten übersieht und ihre Bedeutung unterschätzt?
Wann kommt dann der Punkt, an dem wir merken, dass uns der Taktstock längst aus der Hand genommen wurde? Dass jemand anderes unsere Geschicke leitet. Etwas anderes..
Etwas, von dem wir nicht einmal ahnen würden, dass es über solche Macht verfügt.
Aber es besitzt sie. Und es weiß sie hinter seiner gewöhnlichen Fassade bestens zu verstecken. Bis es sich uns in seiner tödlichen Abhängigkeit offenbart..

» VÖ: 2007-08-00
» eine Produktion von Maritim ProduktionenWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Danger (000) ZeitzonenEine scheinbar alltägliche Uhr ist es, die der Tote im Arm hält und welche der Uhrmacher einsteckt bevor er die Polizei ruft. Eine Tat, die sein Leben verändern soll. Denn als er am nächsten Tag das Kunstwerk genauer untersucht stellt er fest, dass es keine Möglichkeit gibt die Zeit einzustellen oder die Uhr irgendwo zu öffnen. Er versucht es mit sanfter Gewalt und verletzt sich. Was dann folgt ist so unglaublich, dass er selbst sich zunächst weigert daran zu glauben...

Eine weitere neue Serie aus dem Hause Maritim und wiederrum zeichnet sich Andreas Masuth für die Story verantwortlich. Die Vielfältigkeit seiner Ideen ist schon beeindruckend. Obgleich "Danger" in eine andere Richtung läuft als ich anfangs vermutet hatte, zieht einen die Geschichte rund um die geheimnisvolle Uhr zunächst schnell in ihren Bann. Allerdings gibt es ein Problem, das bei Andreas Masuth öfters anzutreffen ist. Er nimmt sich sehr viel Zeit um die Handlung zu erzählen. Hier sind das zwei CDs und etwas über 2 Stunden. Für meinen Geschmack hätte man das ganze ohne Probleme um mindestens 20 Minuten verkürzen können, denn allzu komplex ist die Geschichte nicht und so weiß man als Hörer auch sehr schnell in welche Richtung der Hase läuft. Das Überraschungspotential ist also nach einem recht interessanten Einstieg relativ schnell dahin. Das Hörspiel kommt zudem sehr erzählerlastig daher, wird immer wieder unterbrochen von kurzen Dialogen mit den Polizisten, erinnert im großen und ganzen aber fast schon an eine inszenierte Lesung. Und trotz dieser Schwachpunkte macht "Zeitzonen" grundsätzlich Spaß und weiß zu unterhalten. Allerdings bleibt das Gefühl, dass man aus der Idee nicht das Optimum herausgeholt hat.

Dies betrifft vor allem auch die Musik. Damit geht man ziemlich spärlich um, was schon sehr schade ist. Denn dann wenn man mal für kurze Zeit Musik einsetzt zeigt sich auch, dass die Stimmung gleich deutlich intensiver zum Tragen kommt. Leider sind diese Einspielungen aber eher selten anzutreffen. So verstärkt auch dieser Punkt nochmals den Eindruck eher eine inszenierte Lesung als ein Hörbuch vor sich zu haben. Die Effekte werden an den entsprechenden Stellen passend eingesetzt, aber auch hier hätte ich mir doch noch etwas mehr gewünscht. Im Vergleich zur Musik arbeitet man hier aber deutlich stärker.

In der Hauptrolle findet man Torsten Münchow wieder, der in erster Linie erzählt. Und das macht er wirklich prima. Natürlich hört man Torsten Münchow auch in zahlreichen anderen aktuellen Maritim-Serien, aber fällt das aufgrund seiner starken Leistung nicht weiter ins Gewicht. Insgesamt ist dieser Trend bei Maritim Hörspiele immer nur mit den immergleichen Sprechern zu besetzen aber schon etwas schade.
Allzuviele andere Sprecher gibt es hier nicht. Neben Melanie Manstein als Marina, Michael Brennecke als Kommissar und Philipp Brammer als Jensen hört man weitere Sprecher nur in ganz kleinen Nebenrollen.

Am Ende des Hörspiels gibt es einige Versprecher zu hören.

Fazit: Weniger ist manchmal mehr. Diese alte Weisheit kann man hier perfekt auf die Spielzeit übertragen. Obgleich die Story an sich interessant ist und auch zu unterhalten weiß, so ist das ganze doch etwas zu ausführlich geraten, was zur Konsequenz hat, dass die gesamte Handlung für den Hörer sehr vorhersehbar ausfällt und wenig Spannungspunkte bietet. Letzteres wird noch verstärkt durch den erzählerlastigen Charakter. Auch wenn die Sprecher wirklich eine tolle Figur machen, so ist der Einstieg in die neue Serie nur durchschnittlich. Aus der Idee hätte man ohne Frage mehr machen können, ja müssen. Sehr schade ist zudem, dass man sich bei der Musikuntermalung extrem zurückhält.

Note 3


3


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Sprecher

SprecherRolle
Torsten Münchow Original & Kopie
Michael Brennecke Kommissar
Philipp Brammer Jensen, Beamter
Melanie Manstein Marina
Mogens von Gadow ...


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» Hörer-Meinungen (1)
blackmail82 (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 07.10.2009 19:50:26 Uhr
Bewertung: 6 / 15

Lange nach Serienstart kam ich nun auch in den "Genuss" des Hörspiels.

Die positive Seite sehe ich vor allem bei der Story. Die Idee ist ok bis gut und weiß auch zu fesseln, sogar mehr, als es das Hörspiel eigentlich verdient hätte. Die Sprecher sind ok aber im Ganzen hat mir das Teil einfach zu viele Macken...

Da wäre zum einen mal Torsten Münchow. Ansich spielt er gut und als Erzähler würde er passen. Was mich aber stört ist die Tatsache, dass das Gehörte ein Polizeiverhör darstellen soll und dafür spielt er viel zu sehr. Beide Erzählmöglichkeiten hätten mir gefallen aber dieser Mix aus interpretierendem Erzähler und Verhör gefällt mir überhaupt nicht. Man hätte zum Beispiel die Verhör-Szenen akustisch von einem Erzählpart trennen können. Regenprasseln... Untersuchungsatmo am Tatort mit Stimmen im Hintergrund, Polizeisirenen, Fotoapparate die Knipsen oder ganz simpler Regenfall zB. Noch einfacher -> Abgrenzung durch Musik, aber davon gibt es ohnehin viel zu wenig in diesem Hörspiel. So wird die interessante Verhörsituation zu einer langatmigen Erzählung und als Hörer weiß man nicht, wo man dran ist.
Unnötige Szenen gibt es dafür noch und nöcher. Zum Beispiel als sich der Ermittler für eine Uhr interessiert. Das Gespräch ergibt ca. 3 Minuten komplett unnützer Erzählung udn es hat den Anschein, dass man versucht hat die Spielzeit künstlich auf 2 volle CDs zu verlängern. Die ganzen Phänomene, die den Protagonisten betreffen werden doppelt und dreifach ausgewalzt - viel zu ausführlich beschrieben. Und die Erklärungen bzw das Zwiegespräch mit der Kopie... alles viel zu stark ausgewalzt.
Genau an dieser Stelle beginnt auch die Story zu schwächeln, denn das Ende ist mir zu konstruiert seltsam und willkürlich. Die netten Horroranleihen halfen da auch nicht mehr.

Es wäre einfach so viel mehr drin gewesen, wenn ein haltbarer Spannungsbogen vorhanden gewesen werde, könnte ich auch den seltsamen Schluss verkraften. Und selbst wenn man mit gutem Willen die Geschichte an Sich noch mit "gut" benotet, kann wegen der vielfältigen Macken unterm Strich für mich nur ein "ausreichend" stehen.
Durchschnittliche Userwertung: 6 | User-Top-Liste

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Kritiker-Spiegel

So bewerten andere Rezensenten:

»www.re-flexion-kult.deDirektlink zur Rezension3 von 10
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