Titel-Details

» Liebe im ersten Semester » 001) Ein neues Leben
Cover - Ein neues Leben
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Arme Felicitas Reincke!
Zwar hat die 19-jährige mit einem Notendurchschnitt von 1,2 das beste Abi ihres Jahrgangs hingelegt, doch halten ihre Mitschüler nicht allzu viel von ihr. "Streberleiche", "Brillenschlange" oder "Öko-Tussi" – das sind die Spitznamen, mit denen die Anderen sie hänseln. Wirkliche Freunde hat Felicitas nicht – geschweige denn, einen festen Freund.
Stattdessen treiben ihre Klassenkameraden gemeine Späße mit ihr oder machen fiese Sprüche – auf Felicitas' Kosten. Doch damit ist jetzt Schluss! – Das denkt Felicitas zumindest, als sie die Schule hinter sich lässt und ihr erstes Semester an der Uni beginnt. Sie will Jura studieren. Ein Wunsch, der in den letzten Jahren mehr und mehr in ihr gewachsen ist. "Gerechtigkeit! – Besonders für die Schwächeren" – das ist ihr Motto. Schnell muss Felicitas allerdings feststellen, dass ihr auch das neue Leben viele unüberwindbare Hindernisse in den Weg stellt. Intrigante Kommilitonen, unfaire Professoren und ein seltsamer Kriminalfall, der sich direkt an ihrer neuen Uni abzuspielen scheint!
» Produktion: Jacob Kalus
» Musik: Andy Matern
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-08-14
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Liebe im ersten Semester (001) Ein neues LebenEndlich ist es vorbei. Für Felicitas Reincke endet mit einem 1,2-Abitur die Schulzeit. Worüber sich auch die meisten anderen freuen, ist wohl aber niemand so erleichtert wie Felicitas. Denn als Streberin verschrieen hat sie einen äußerst schweren Stand bei ihren Mitschülern.
Nun soll endlich ein neues Leben beginnen. Jura steht auf dem Programm. Am ersten Tag an der Uni läuft Felicitas direkt einem netten Jungen namens Hendrik über den Weg, der genau das gleiche Ziel hat wie sie. Nämlich die Vorlesung von Frau Hausmann, die eine regelrechte Giftspritze sein soll. Und die Gerüchte, die sich nicht nur unter den Studenten tummeln sollen sich als noch wahrer erweisen, als sich die beiden das anfangs vorgestellt hatten. Ganz im Gegensatz dazu sind die Vorlesungen des neuen Dozenten Jan Keller das reinste Vergnügen.
Wer aber ist der geheimnisvolle Manfred Schwarz, der massiven Druck auf einige Personen auszuüben scheint? Und ist die weiße Weste von Jan Keller vielleicht doch nicht soo ganz rein? Was ist tatsächlich echt an dem Handy-Video, dass eine möglicherweise verhängnisvolle Wahrheit enthalten könnte?

Lübbe Audio veröffentlich hier die erste Audionovela mit dem Namen "Liebe im ersten Semester". Für die Produktion des Ganzen zeichnet sich die podcastFabrik Berlin verantwortlich.
Bereits in der ersten Folge geht es ziemlich hoch her. Im Mittelpunkt steht die frisch gebackene Studentin Felicitas, die bislang ihr Leben als graue Maus gefristet hat. Doch nun an der Uni soll sich alles ändern und das scheint ihr sogar prima zu gelingen, denn schon schnell hat sie mit Hendrik einen sympatischen Freund gefunden. Liebe, Intrigen und krumme Machenschaften - davon hält dieses Hörspiel gleich eine ganze Menge bereit. Dabei trägt man bisweilen schon ziemlich dick auf und einiges wirkt doch ziemlich überzeichnet. Vielleicht ist dies genau das, was eine Novela ausmacht, ich weiß es nicht. Allzu realistisch ist das meiste hier jedenfalls nicht. Macht aber nur bedingt etwas, denn der Unterhaltungswert ist absolut gegeben. Gerade die Intrigen, die hier im Hintergrund gesponnen werden wiegen den bisweilen etwas langatmig erscheinenden Handlungscharakter wieder auf. Mit über 140 Minuten Spieldauer (2 CDs) fällt dieses Hörspiel schon sehr lang aus. Etwas weniger Füllwerk drumherum hätte es sicherlich auch getan. Davon zu sprechen, dass das Hörspiel langweilig ist, wäre übertrieben, aber etwas zu oft plätschert das Ganze einfach nur vor sich hin.
Wer aber dem Soap-Prinzip prinzipiell nicht abgeneigt ist und es gerne auch mal etwas Intrigenreicher mag, der kann hier auf alle Fälle mal reinhören.

Bei der Musik beschränkt man sich zumeist auf Klänge zwischen den einzelnen Szenen. Diese erscheinen zweckdienlich, sorgen für die nötige Auflockerung. Da gibt es grundsätzlich nichts dran auszusetzen. Mit den Effekten leistet man ebenfalls gute Arbeit. Einzig der Titelsong ist wenig geglückt. Eher eine peinliche als unterhaltsame Sache. Der Sprechercast konnte mich hier durchgehend überzeugen. Dass die Stimmen nicht ganz so bekannt sind, ist hier sogar von Vorteil. Natürlich sind die Figuren völlig überzeichnet und ziemlich stereotyp. Aber damit muss man bei einer solchen Produktion wohl einfach Leben.
Da wären zunächst einmal natürlich Felicitas Reincke, die von Silvana Katzer gesprochen wird und Hendrik Leon, dessen Part Oliver Bender übernimmt. Dominic Boeer spielt den eigentlich recht sympatischen, aber nicht völlig durchschaubaren Jan Keller. Das Böse in Person tritt mit Rebecca Hausmann (gesprochen von Gerlinde Jänicke) in Erscheinung. Um kaum etwas steht ihr dabei Ilka von Schönleben (Nicole von Wagner) nach, eine Mitstudentin, der man es nur äußerst schwer Recht machen kann. Äußerst zwielichtig erscheint auch Manfred Schwarz (Dietmar Wunder), der Bruder der Professorin Hausmann.

Fazit: Geschmacksache. Wer Audionovellas nicht völlig ablehnend gegenübersteht, kann hier durchaus mal ein Ohr riskieren. Die Erwartungshaltung sollte man aber nicht zu hoch schrauben. Die Figuren sind bisweilen schon arg klischeebehaftet und auch die Handlung desöfteren ziemlich überzogen. Aber gerade letzteres führt auch wieder dazu, dass man zum Großteil doch ganz nett unterhalten wird. Allerdings lässt sich der Eindruck, dass die Folge doch etwas zu lang geraten ist, nicht völlig ausmerzen. So fällt dieser Auftakt alles in allem weder außergewöhnlich gut noch besonders schlecht aus.

Note 3


3


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Silvana Katzer Felicitas Reincke
Oliver Bender Hendrik Leon
Dominic Boeer Jan Keller
Nicole von Wagner Ilka von Schönleben
Gerlinde Jänicke Rebecca Hausmann
Engelbert von Nordhausen Ganther Friedemann
Peggy Sander Petra Riedel
Dietmar Wunder Manfred Schwarz
Jeffrey Wipprecht Jeffrey Schmidt
Vivian Kaiser Nadja Graf
Marcus Kaiser Daniel Poschner


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