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» Leon Traumgänger » 003) Erwachen (Teil 3)
Cover - Erwachen (Teil 3)

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Der Waisenjunge Leon verfügt über besondere Fähigkeiten. Er kann sich in die Träume anderer Menschen "hineinversetzen". Als in Leons unmittelbarer Nähe ein Mord geschieht, ist Leon der Einzige, der der Polizei wertvolle Hinweise liefern kann. Aber der Täter scheint ebenfalls über besondere Fähigkeiten zu verfügen – und ist Leon bereits auf der Spur...
» Regie: Marco Göllner
» Musik: Moorland Music
» Buch/Script: Jürgen Großmeyer, Dennis Ehrhardt
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 74 Minuten

» VÖ: 2009-08-07
» eine Produktion von ZaubermondWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Leon Traumgänger (003) Erwachen (Teil 3)Leon erwacht im Krankenhaus wieder. Nachts bekommt er Besuch von der geheimnisvollen Eule, die keinen Schatten hat. Was weiß sie?
Leon hat es sich in den Kopf gesetzt den Mörder - den Bruder im Blute - von Lucy aufzuspüren. Doch kann er nur erahnen, über welche Macht dieser tatsächlich verfügt.

Das Finale des ersten Teils, ja eigentlich der gesamte erste Teil hat hohe Erwartungen an den weiteren Verlauf der Geschichte geweckt. Nachdem man mittlerweile mit den Charakteren und der Geheimnissen einigermaßen vertraut ist, erwartet man, dass der Fokus sich nun verstärkt auf andere Dinge richtet. Und dem ist auch so, wenngleich die Geschichte Bahnen einschlägt, die man so vielleicht nicht als erstes erwartet hätte. Die sich daraus ergebende größte Stärke ist ohne Zweifel der Umstand, dass man nur schwer vorausahnen kann, was als nächstes passiert. So hält man die Neugier beim Hörer ständig hoch. Zu den bereits aufgeworfenen Mysterien gesellen sich weitere, es gibt aber bereits während des zweiten Teils einige Antworten.
Dennoch erfüllt der inhaltliche Verlauf vom Spannungsaspekt nicht ganz meine Erwartungen. Man spürt deutlich, dass Autor Jürgen Großmeyer eine bestimmte Grenze nie überschreitet, so dass die Geschichte auch für Jugendliche gut verdaulich bleibt. Die eingesprenkelten Fantasy-Elemente erscheinen für meinen Geschmack fast etwas zu bunt und folgen nicht so wirklich einer in sich geschlossenen Stringenz. Es wirkt fast ein wenig so, als wenn der Autor ein wenig zu viel an bereits bekannten Fantasy-Elemente in seine Geschichte integrieren wollte.
Die Story bleibt bis zur letzten Minute packend und kann zwischenzeitlich sogar immer nochmals zulegen, und auch die Fäden werden letztlich gut zusammengefügt, doch wirklich bahnbrechendes bleibt am Ende leider nur wenig zurück. Das schmälert den Unterhaltungswert des Hörspiels insgesamt sicherlich nicht maßgeblich, lässt für mich aber keinen Platz an der Spitze zu.

Der Erzählstil wirkt im direkten Vergleich zum ersten Teil etwas stringenter und schneller durchschaubar, das besondere (die Anlage der Erzählerrolle beispielsweise) bleibt aber weiterhin vorhanden. Die Inszenierung ist unverändert stark. Eine einwandfreie Geräuschkulisse gepaart mit unauffälligen, aber stets präsenten Musikunterlegungen schaffen eine wunderbare Atmosphäre. Zusammen mit dem auf ganzer Linie überzeugendem Sprechercast, darunter viele Nachwuchstalente und ebenso gestandene Profis wie Claudia Urbschat-Mingues oder Jochen Schröder, gelingt es, selbst über inhaltlich mal etwas schwächelnde Momente ohne Einbrüche hinwegzukommen. Und immer wieder finden sich auch richtig starke Momente wieder. Erwähnen möchte ich nur eine Stelle, die mir besonders im Gedächtnis haften geblieben ist: die Suche nach Eule in dem exklusiven Gothic-Treff.

Fazit: Die Umsetzung bleibt bis zur letzten Minute gelungen. Und auch die Geschichte weiß durchgehend zu fesseln und lässt einen trotz der nicht ganz kurzen Spielzeit nie in ein Loch der Langeweile fallen. Einzig, dass sich Jürgen Großmeyer hier etwas zu sehr einer bunten Mixtour recht bekannter Fantasy-Elemente bedient, war mir dann doch etwas zu wenig an eigener Schaffenskraft. Da hatte ich mir nach dem verheißungsvollem Start etwas mehr erhofft.

Note 2+


4


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