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» Black Mirror » 002) Der dunkle Spiegel der Seele

Cover - Der dunkle Spiegel der Seele

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Durchschnitts-Kurzwertung:

8 / 15

» Hörspiel zum Computerspiel<br /><br />

Nach zwölf Jahren kehrt Samuel Gordon wieder auf das Schloss Black Mirror zurück, um am Begräbnis seines Großvaters teilzunehmen. Als einziger glaubt er weder an einen Unfall noch an Selbstmord. Samuel beginnt mit eigenen Nachforschungen und ist bald einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur. Doch je näher er der Wahrheit kommt, desto stärker wird er in einen Strudel von Wahnsinn und Mord gezogen.
» Produktion: Das Hörspielstudio XBerg GmbH
» Regie: Oliver Rohrbeck
» Buch/Script: Astrid Meirose, Volker Pruß
» Umfang (CDs): 2
» Dauer: 157 Minuten
» ISBN: 9783785742990

» VÖ: 2009-09-25
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Black Mirror (002) Der dunkle Spiegel der SeeleSamuel Gordon kehrt nach dem Tod seines Großvaters wieder auf das Schloss "Black Mirror" zurück, das er einst mit dem Vorsatz verließ, niemals zurückzukehren. Doch ist er davon überzeugt, dass mit dem Tod seines Großvaters etwas nicht stimmt. Mit dieser These aber steht er ziemlich alleine da. Niemand sonst glaubt an seine Mordtheorie. Und so macht er sich verbissen daran, Hinweise zu finden, die diese untermauern. Dabei stößt er schon bald auf ein altes, schreckliches Familiengeheimnis.

Dass dieses Hörspiel auf der Grundlage eines Computerspiels entstanden ist, merkt man anhand der Abläufe sehr deutlich. Fast wähnt man sich selbst vor dem Computer, die Hauptfigur durch die Gänge und Räume des Schlosses steuernd, stets auf der Suche nach dem nächsten Hinweis, Beweisstück oder einfach nur richtigen Schlüssel für die einzelnen Zimmer. Zwar gesellen sich immer wieder auch Gespräche in die anfängliche Suche, die aber in erster Linie eher dem Zweck dienen, neue Ideen und Impulse auf dem Weg zur richtigen Lösung zu liefern.
Später erstreckt sich die Suche auch auf die Gebiete außerhalb des Schlosses. Es ereignen sich weitere Morde und ergeben sich eine ganze Reihe neuer Indizien. In dieser Phase verliert sich der starke Rollenspielcharakter zwar ein wenig, so wirklich hat man aber dennoch nicht den Eindruck ein "normales" Hörspiel zu hören.

Dies wird noch bestärkt durch den hohen Wortanteil des Ich-Erzählers, der die Hörspielszenen schon fast ein wenig in den Hintergrund drängt und so eher den Eindruck einer inszenierten Lesung vermittelt. Nun wird die Hauptfigur und damit auch der Ich-Erzähler-Part von David Nathan übernommen, der zu meinen absoluten Lieblingssprechern derzeit gehört. Insofern ist dies ein Umstand, den ich grundsätzlich nicht weiter störend empfand, denn David Nathan gelingt es allein schon durch seine Stimmlage und Art zu sprechen eine unheimliche Stimmung zu schaffen. Er holt also das Maximum aus dem heraus, was das Drehbuch vorgibt.

Leider lässt dieses vielfach die nötige Dynamik vermissen, welche man sich von einem solchen Hörspiel eigentlich wünschen würde. Dass sich letztlich keine allzugroße Trägheit einstellen kann, liegt in der gelungenen Story begründet. Mit allerlei geheimnisvollen Elementen, vielen offenen Fragen und Rätsel weiß man die Neugier des Hörers anzufachen und aufrecht zu erhalten. Man muss hier teils schon sehr aufpassen, dass einem kleinere Hinweise am Rand nicht entgehen. An Abwechslung fehlt es der Story - einmal von den ersten Minuten im Schloss abgesehen - keineswegs.

Am Sprechercast hat man keineswegs gespart. Neben schon erwähntem David Nathan, der hier eine schon beinahe allüberragende Rolle einnimmt, kommen markante Stimme wie jene von Jürgen Thormann, Detlef Bierstedt, Peter Weis, Gernot Endemann zum Einsatz. Diesbezüglich wird unter der Regie von Oliver Rohrbeck einwandfreie Arbeit präsentiert.

Die fehlende Dynamik im Drehbuch setzt sich auch bei der Musik fort, von der ich letztlich doch arg enttäuscht war. Grundsätzlich sind die Klänge, die es hier zu hören gibt nicht unpassend, vermitteln ein geheimnisvolles, wenngleich ruhiges Bild, werden aber deutlich zu wenig variiert, so dass der anfänglich eintönige Charakter nach spätestens eineinhalb Stunden sogar in einen einschläfernden übergeht.

Auch wenn der mysteriöse Charakter des Hörspiels mit der Art der Musik prinzipiell getroffen wurde, hat man hier leider viel an Potential verschenkt.

Fazit: All diejenigen, welche es gerne geheimnisvoll, unheimlich und düster mögen, dürften an dieser Art Geschichte, welche sich mit dem mysteriösen Tod des Großvaters von Samuel Gordon auf dem Schloss "Black Mirror" befasst, sicherlich Gefallen finden. Leider, leider verschenkt man aber einiges an Potential in Bezug auf die Inszenierung. Zwar gefällt mir David Nathan in der umfassenden Rolle sehr gut und auch der restliche Sprechercast überzeugt, aber als sonderlich dynamisch kann man das Hörspiel nicht bezeichnen. Zu "gut" reicht es dank der starken Story, die stets zu fesseln in der Lage ist, zu mehr für meinen Geschmack allerdings nicht.

Note 2


4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
David Nathan Samuel Gordon
Jürgen Thormann Sir William Gordon
Ursula Sieg Lady Victoria Gordon
Erich Räuker Dr. Robert Gordon
Peter Weis Bates
Maria Koschny Marie Hartright
Detlef Bierstedt Dr. Heinz Hermann
Uwe Büschken Henry Stanton
Tim Möseritz Morris
Gernot Endemann Inspektor Collier
Till Hagen Harry
Rainer Fritzsche Tom
Minh-Tan Vic
Bodo Wolf James
Sven Dahlem Pater Frederick
Angela Stresemann Lady Eleanor Gordon
Peter Gröger Richard
Andreas Müller Louis


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 20.10.2010 10:44:07 Uhr
Bewertung: 8 / 15

&quot;Nimm Leiter&quot;, &quot;Benutze Kreuz mit Steinplatte&quot;
So oder so &auml;hnlich geht man h&auml;ufig bei Adventure-Computer-Spielen vor. Man bereist verschiedenen Orte, spricht mit Personen, sackt ein was nicht niet und nagelfest ist um im Verlauf des Spieles Gegenst&auml;nde miteinander zu kombinieren und mehr oder weniger nachvollziehbare R&auml;tsel zu l&ouml;sen.
Was als Spiel gro&szlig;en Spa&szlig; machen kann, wirkt hier als H&ouml;rspiel selten authentisch. Zu viel Konfusion macht sich breit, wenn der Protagonist um ein Schloss zu knacken erst f&uuml;nf andere Mini-R&auml;tsel l&ouml;sen, Gegenst&auml;nde kombinieren und mit Personen sprechen muss. Und dabei geht es nur um ein Schloss von vielen, welches der Hauptrolle &quot;Samuel Gordon&quot; den Weg versperrt. Selbiger bekommt sehr viel erz&auml;hlenden Raum zugeteilt - irgendjemand muss ja die ganzen kleinteiligen Handlungen beschreiben. Zugegeben, man h&auml;tte es schlechter treffen k&ouml;nnen, immerhin geleitet David Nathan den H&ouml;rer durch die Wirren des nacherz&auml;hlten Spieles, aber gl&auml;nzen kann auch er nicht. Vorwerfen kann man ihm das nicht, denn die R&auml;tselpassagen und Stolperein von einer in die n&auml;chste Situation sind zu seltsam um glaubw&uuml;rdig beschrieben werden zu k&ouml;nnen.
Schade, schade, schade, das H&ouml;rspiel bleibt hinter seinen M&ouml;glichkeiten, denn die Geschichte an sich, klammert man eine ganze Reihe von R&auml;tseln und komplizierten Mechanismen ein mal aus, hat einiges zu bieten - inhaltich ebenso wie die Qualit&auml;t von Sprechern und die Untermalung. So wie hier geschrieben, bleibt das Script aber zu gestelzt und mit ihm f&auml;llt in meinen Ohren die Produktion. Fans des Computerspieles werden sich in diesem H&ouml;rspiel gut zurecht und wohl auch unterhalten finden, Mystery- und Gruselfans d&uuml;rfen immerhin das ber&uuml;chtigte &quot;Ohr riskieren&quot;.
Durchschnittliche Userwertung: 8 | User-Top-Liste

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