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» TKKG » 167) Der Unsichtbare

Cover - Der Unsichtbare

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Die Polizei ist ratlos, als in der Millionenstadt vermehrt Falschgeld auftaucht. Als Tim zu den Geschädigten gehört, beschließen TKKG auf eigene Faust nach den Urhebern zu forschen. Doch plötzlich ergibt sich ein Zusammenhang zwischen dem offenbar Verdächtigen und dem Diebstahl eines alten, ägyptischen Käfers durch einen unsichtbaren Dieb. Die Verwirrung ist groß, denn das Puzzle fügt sich nur schwierig zusammen. Tim, Karl, Klößchen und Gaby müssen sehr genau aufpassen, damit sie die richtigen Schlüsse ziehen...

In Erinnerung an die wunderbare Veronika Neugebauer
» Produktion: Heikedine Körting
» Regie: Heikedine Körting
» Buch/Script: Tom Kerblau
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 54 Minuten

» VÖ: 2009-11-27
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels



» Weitere Informationen:

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

TKKG (167) Der UnsichtbareNach dem überraschenden Tod von Veronika Neugebauer, die in über 150 Folgen die Rolle von Gaby Glockner gesprochen hat und nur kurzzeitig mal von Scarlett Lubowski abgelöst wurde, war es unabdingbar eine Nachfolgerin zu finden, wenn es denn mit der Serie weitergehen sollte. Diese hat man mit Rhea Harder gefunden, die auch schon eine Rolle in der vorherigen Episode übernommen hatte. Dies mutet zwar im ersten Moment ein wenig seltsam an, doch de facto fällt dieser Umstand nicht störend auf.
Ich persönlich hätte mir zwar eher gewünscht, wenn man seitens Sony einen Neustart gewagt hätte. Sprich einen Seriennachfolger ala "TKKG Kids" mit jungen Sprechertalenten. Dies hätte gewiss nochmals frischen Wind gebracht, den man ja ohnehin schon mit der neuen Optik zu vermitteln sucht.

Nun bleibt es aber erstmal beim Alten. Zumindest fast, eben mit Ausnahme der nötigen Neubesetzung von Gaby Glockner. Momentan steht aber noch nicht endgültig fest, ob Rhea Harder die Rolle dauerhaft spricht, allerdings wäre es wenig sinnvoll einen weiteren Wechsel zu vollziehen. Zumal ich von der Darbietung der neuen Sprecherin sehr positiv überrascht war. Logischerweise ist es anfangs eine gewisse Umstellung, doch die fällt insofern nicht halb so schwer wie vermutet, da Rhea Harder in vielen Momenten sich sehr an Veronikas Interpretation der Rolle anlehnt und dabei bisweilen eine verblüffende Ähnlichkeit durchschimmert.

Dieses Hörspiel bringt außerdem eine weitere Neuerung. So stammt dieses Hörspielskript (zu dem es erneut keine Buchvorlage gibt) nicht aus der Feder von André Minninger, sondern aus der von Tom Kerblau. Ein Name, der einem im ersten Moment erstmal gar nichts sagen dürfte. Kerblau ist selbst langjähriger Hörer der Serie und insbesondere ein Fan der Klassiker, die auch bei vielen anderen Althörern hoch im Kurs stehen. Das klingt schon mal nach guten Vorraussetzungen.

Sein Erstlingswerk dreht sich um Falschgeld, das verstärkt in der Millionenstadt auftaucht, seinen Ursprung aber in einer recht gut einzukreisenden Gegend hat. Da Tim zu den Geschädigten gehört, ist es gar keine Frage, dass TKKG die Ermittlungen aufnehmen. Dabei geraten sie unversehens auch auf die Spur des "Unsichtbaren".

"Der Unsichtbare" - dieser Titel lässt erneut an eine Episode mit übernatürlichen Elementen denken. Doch davon sollte man sich nicht irritieren lassen, TKKG ist keineswegs unter die Geisterjäger gegangen.
Vielmehr serviert uns Kerblau einen sehr soliden Kriminalplot, besser gesagt zwei verschiedene, die diverse Berührungspunkte aufweisen. So wie es schon bei Stefan Wolf (allerdings in deutlich extremerer Form) immer wieder der Fall war. Statt auf Kommissar Zufall setzt der neue Autor eher auf - im Serienrahmen realistisch - gehaltene Ermittlungsansätze. Davon führen natürlich nicht alle sofort zum Ziel und als Hörer lässt man sich, insbesondere was die Identität des "Unsichtbaren" anbelangt, durchaus täuschen. Auf Gangsterdialoge, die schon vorab die Lösung verraten und damit jegliche Spannung zunichte machen, wird dankenswerterweise weiterhin verzichtet.
Doch die grundsätzlich vielversprechende, wenn auch nicht neue Thematik mit ihren guten Ansätzen bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Hörspiel tatsächlich mitreißend oder gar spannend ist. Die Probleme sind recht vergleichbar denen, welche auch in Minningers Skripten stets durchschimmern. Nicht selten hält man sich zu lange mit unrelevanten Dialogen auf, so dass sich trotz mancher temporeicherer Momente insgesamt keine wirkliche Kurzweil einstellen will.
So bemüht der neue Autor auch ist TKKG etwas mehr zu seinen Wurzeln zurückzuführen - als Stichworte seien hier der EvD, Chaffeur Georg und Hermann Sauerlich genannt - so schade ist es, dass dies nicht auch bei den Skriptbearbeitungen durchschlägt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Die gebotene Musik ist okay, allerdings muss man auch sagen, dass sie sehr beliebig, austauschbar und wenig aussagekräftig ist. Das ist allerdings bei TKKG nun schon ziemlich lange so, von wenigen Lichtblicken einmal abgesehen. Die Leichtigkeit der früheren Folgen (und damit meine ich nicht zwangsläufig die Musik von Carsten Bohn) vermisst man hier doch schmerzlich.

Die Neubesetzung von Gaby Glockner ist natürlich ohne Zweifel der interessanteste Aspekt, den man in Bezug auf den Sprechercast aufgreifen kann. Selbst wenn man dies einmal ausblenden würde, gäbe es wenig aufregendes zu berichten. Die Damen und Herren, welche sich hier die Ehre geben, spulen ihr Programm größtenteils sehr solide ab, nicht mehr, nicht weniger.
Was am ehesten auffällt sind die diversen Lacher der vier TKKG-Sprecher, die gerne mal etwas zu gekünstelt klingen.

Fazit: Einerseits kann man dem neuen Autor durchaus bescheinigen, eine für TKKG-Verhältnisse gute Kriminalgeschichte erzählt, andererseits das Drehbuch aber nicht allzu spannend und mitreißend gestaltet zu haben. Gerade letzteres ist ein Punkt, der mich schon bei Minningers Geschichten trotz der Vielzahl positiver Ansätze der letzten Zeit immer wieder gestört hat.

Note 3+


3


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