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» Astra Obscura » 001) Der Liebe Leid
Cover - Der Liebe Leid

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Durchschnitts-Kurzwertung:

8 / 15

» Nach langen Jahren kehrt der junge Schmied Taru in sein Heimatdorf zurück. Doch anders als erhofft, haben sich viele seiner Probleme nicht einfach mit der Zeit erledigt. Noch immer gibt es Rivalitäten zwischen ihm und seinem mittlerweile ergrauten Vater. Auch Jara, die ihm von Kindesbeinen an versprochen ist, trifft Taru wieder. Ihr gemeinsames Glück währt nur kurz... denn düstere Zeiten brechen an. Man kann es am Himmel sehen.
» Regie: Dieter Rhode
» Buch/Script: Dieter Rhode
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 68 Minuten

» VÖ: 2010-01-08
» eine Produktion von HigherSense in HigherSinsWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Astra Obscura (001) Der Liebe LeidUm Higher Sins in Higher Sense war es lange Zeit ruhig geworden. Nun erscheint Anfang 2010 die neue Reihe "Astra Obscura" - zum Start gibt es direkt fünf Episoden.

Worum geht es in der Auftaktfolge?

Im ersten Abenteuer versetzt man die Hörer in ein mittelalterlich wirkendes Dorf. Der Sohn des Schmiedes, der nach einem Streit für viele Jahre fortgegangen war, kehrt nun wieder zurück in seine Heimat. Der Twist aus alten Tagen ist längst vergessen. Alle sind gespannt auf seine Rückkehr, besonders aber seine Eltern und die junge Frau, die ihm schon als Kind versprochen wurde.

Fast zwei Drittel des Hörspiels beschäftigt sich damit uns Land und Leute näher zu bringen. Viel erinnert zu dieser Zeit nicht an eine Science-Fiction-Serie. Am ehesten kann man in dem ganzen Anleihen von Fantasy erkennen, grundsätzlich könnte es aber genausogut ein Abenteuer sein, das in der Vergangenheit auf dem Planeten Erde spielt.
Obwohl sich über weite Strecken erstmal nichts wirklich aufregendes ereignet, ist der Unterhaltungswert dennoch gegeben. Dafür sorgen neben den interessanten Charakteren auch die zahlreichen Perspektivwechsel, die uns die neue Welt aus ganz verschiedenen Blickwinkeln vorstellt. Doch alles ist allen zunächst gemein: die heile Welt-Stimmung. Und so heißt die Devise in den ersten Dritteln dieses Hörspiels, sich in eine fremde Welt mitnehmen lassen und zurücklehnen, und sich weniger auf knallharte Ereignisse einstellen.
Erst im letzten Abschnitt kommt es schließlich zu einer Entwicklung, die vieles in einem neuen Licht da stehen lässt und ohne jene das Hörspiel insgesamt wohl doch etwas zu dünn ausgefallen wäre. So aber wirkt der Vorfall dank der sorgsam ausgearbeiteten Vorgeschichte und damit verbunden der Tatsache, dass einem die Charaktere allesamt schon recht vertraut erscheinen, doppelt intensiv.
Angesichts der beschaulichen Stimmung im Vorfeld ist diese düstere Wendung in ihrer sehr überzeugenden akkustischen Ummantelung ein Schlag, der den Hörer keineswegs kalt lassen dürfte.

Die Geräuschkulisse ist gut eingefangen. Ob es die Hammerschläge in der Schmiede sind oder die Szenen im Gasthaus. Besonders angetan bin ich momentan aber von der filmreifen Musik.

Das einzige größere Manko sind hier manche Sprecherbesetzungen. Viele bekannte Namen liest man in der Castangabe nicht, was prinzipiell zwar erstmal nichts über die Qualität aussagt, sich hier allerdings doch bemerkbar macht. Denn mit absoluten Profis dieses Fachs hätte sich sehr wahrscheinlich ein runderes Gesamtbild erreichen lassen.
So aber bin ich nicht von allen Darbietungen gleichermaßen überzeugt. Am besten gefallen haben mir eindeutig Michael Ruscheinsky als Taru sowie Tarus Vater. Dagegen wirkt beispielsweise Sabine Lein als Jara noch deutlich zu hölzern. _Richtig_ schlecht ist hier zwar kein Sprecher, zu beeindruckenden Glanzleistungen vermag sich aber ebensowenig jemand aufzuschwingen.
Alles in allem macht dies den positiven Gesamteindruck nicht zunichte, es wäre aber ohne diese Schwächen allemal eine noch bessere Wertung drin gewesen. Schauen wir mal, wie sich das ganze in den nächsten Episoden entwickelt.

Fazit: Eine anfangs sehr ruhige Geschichte, die viel Wert auf eine ausführliche und unterhaltsame Vorstellung der wichtigen Figuren legt, was sich im letzten Drittel schließlich als absolut richtige Entscheidung erweist. Die Inszenierung gefällt, insbesondere die Musik und der sehr düster gehaltene Überfall gegen Ende. Insgesamt also ein Auftakt, der vielversprechend ist. Einziger größerer Schwachpunkt sind momentan eigentlich nur die teils etwas zu hölzern agierenden Sprecher.

Note 2


3


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Heide Jablonka Finnis von Somora
Eckhard Müller Rois von Faagila
Sabine Lein Jara
Michael S. Ruscheinsky Taru
Olaf Krätke Jussuff von Sarassan
Volker Figge Jussuffs Diener
Bodo Henkel Erzähler
Ingrid Mülleder Erzählerin
Mathias Hermann Boran
Tatjana Müller Myrren
Olaf Krätke Oden
Grazia Dominante Alte Finnis
Ulrich Kuhlmann Räuber
Martin Sabel Räuber
Christian Senger Juwelier
Lars Haberland Trapin
Tanja Esche Enrin
Sven Brieger Oliban Tralik
Frank Ferner Raga bin Assin
Birgit Reibel Prelarchin
Lars Haberland Medach
Florian Hoffmann ...
Thomas Bartling ...
Andreas Jendrusch ...
Boris Steinberg ...
Bodo Henkel ...
Olaf Krätke ...
M. Albrecht ...
Birgit Reibel ...
I. Mülleder ...
U. Kuhlmann ...


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Fröhlich schrieb am 12.02.2010 19:31:43 Uhr
Bewertung: 8 / 15

Habe diese Neuerscheinung kürzlich zu günstigem Preis in die Finger bekommen und gleich mla zugegriffen.
Was sich mir darbot war eine Geschichte, die sich in einem mittelalterlich anmutenden Ort abspielt. Taru der Sohn des Schmied kehr nach langer Zeit, in der er seine Lehre bei einem Waffenschmied machte, in seinen Heimatort zurück.
Das ganze Hörspiel wird man eigentlich nur in die Stadtumgebung eingeführt, Taru trifft Familie, Freunde und Bekannte wieder und schließlich auch die ihm zu Kindertagen bereits versprochene Jara. Zwischen Ihnen funkt es auch sofort, am Rande geht es um die Uneinigkeiten zwischen ihm, dem Waffenschmied, und seinem Vater, einem Hufschmied.
Zuletzt folgt dann der große Knall, als Jara von düsteren, geflügelten Gestalten entfürht wird und Taru es sich in den Kopf setzt hinauszuziehen und seine Geliebte zu suchen.
Musik und Geräusche sind sehr professionell, wie ich es auch schon bei "Just Justice" von Dieter Rhode (das leider nie fortgesetzt wurde) gut gelungen fand. Aber wie auch damals verzichtet man eigentlich fast komplett auf bekannte Sprecher. Das ist nicht so schlimm, aber die Sprecher, die hier serviert werden decken alles zwischen gut und amateurhaft ab.
Man kann sich das Hörspiel ganz gut anhören, aber eigentlich passiert über weite Strecken überhaupt nichts.
Im direkten Vergleich zur Fantasy Konkurrenz "Abseits der Wege" ziehe ich das Sassenbergsche Werk vor.
Eine durchschnittliche Drei ist für mich die logische Folge für dieses Werk ohne Paukenschlag, bis auf den Bums zum Schluß.
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