Titel-Details

» Die schwarze Sonne » 005) Akasha
Cover - Akasha

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Durchschnitts-Kurzwertung:

10,3 / 15

» Nach dem großen Unglück in Nedrig Wind, dem Attentat auf Jules Verne und den dramatischen Ereignissen in Tibet gilt es für Adam nur eines zu tun: Er muß das Buch Akasha finden, das Buch des Lebens. Zusammen mit seinem Gefährten Lobsang macht er sich auf, den Weltenberg, den heiligen Kailash in einem uralten Ritual zu umrunden. Er ahnt nicht, dass er seinem eigenen Geheimnis näher ist, als je zuvor. Der junge BND-Agent Berger wird indes in eine neue Zeit, eine neue Lebens-Situation geschleudert, die seine bisherigen Annahmen über seine Herkunft auslöschen. Existiert ein Mysterium, das diese beiden Männer verbindet?
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Debbie Wiseman, Günter Merlau, Raymond Alessandrini
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-10-26
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die schwarze Sonne (005) AkashaDass die Serie eine höchst komplexe Angelegenheit ist, hat sich mit den ersten vier Folgen bereits eindrucksvoll gezeigt. Zahlreiche Zeit- und Handlungsebenen machen es einem nicht immer leicht, das Geschehen aber umso interessanter. Wo sind die Querverbindungen? Was die Zusammenhänge und die dunklen Geheimnisse, die über allem schweben?
Vollste Konzentration ist somit oberstes Gebot und es empfiehlt sich durchaus das ganze mehrmals zu hören. Nicht nur, um inhaltlich alles korrekt auf die Reihe zu bekommen, auch um in der Vielfalt des Lausch'chen Klangteppichs alle Details aufzunehmen.

Der Einstieg in die fünfte Episode fällt verdammt stark aus. Das, was mit Helmut Berger hier geschieht ist so unglaublich, dass man selbst erst eine gute Weile braucht, um das ganze tatsächlich zu begreifen. Wie man es von Lausch gewohnt ist, scherrt man sich nicht viel um ausufernde Erklärungen, sondern wirft den Hörer mitten ins kalte Wasser, wo er gefälligst selbst zuzusehen hat, wie er sich am Leben erhält. Das mag in dieser Formulierung etwas krass klingen, aber wer sich voll und ganz auf das Hörspiel einlässt, der wird wissen, weshalb die Lausch-Hörspiele nicht nur in der Vergangenheit zahlreiche Preise abgeräumt haben, sondern auch weiterhin diese Auszeichnungen untermauern.

Bereits bei der Titelmelodie läuft mir jedes mal aufs neue eine zentimeterdicke Gänsehaut über den Rücken. Den Abgrund der Seele könnte man insgesamt wohl kaum intensiver umsetzen, als es Lausch bei dieser Serie getan hat. Die Atmosphäre ist erdrückend - genial - und überschwänglich in anderen Momenten zugleich. Eine Umsetzung, die dem Begriff "Hörspiel-Kunst" mehr als gerecht wird.

Doch so sehr all diese Punkte auch diesmal wieder gelungen sind, so zu hundert Prozent begeistern konnte mich die fünfte Folge der Reihe nicht. Das mag vielleicht an den immensen Erwartungen liegen. Inhaltlich hatte ich mir doch etwas mehr erhofft. Der Umfang an verschiedenen Ebenen innerhalb der Geschichte ist ziemlich ausschweifend und zu vielem fehlt einfach noch der richtige Zusammenhang. Im Mittelpunkt steht diesmal Arthur Salton bzw. Helmut Berger, dessen Erlebnisse ohne Frage nicht uninteressant sind, aber nicht mit anderen Vorgängen mithalten können, die sich aktuell abgespielt haben. Den weiteren Fokus legt man auf Adam Salton und Nathanael de Salis, ohne aber, dass man hier viele neue Erkenntnisse erhalten würde. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Folge im Gesamtrahmen etwas zu unergiebig ist - aber trotzdem einen echten Hörgenuss darstellt.

Noch ein paar Worte zu den Sprechern:
Gerade Christian Stark macht seinem Nachnamen mal wieder die größte Ehre. Seine Leistung ist und bleibt beeindruckend. Der Mann mit der geschundenen, weit aufgerissenen Szene verkörpert er mit einer absoluten Leichtigkeit. Sein Mentor Nathaniel (Harald Halgardt) hat zwar nur wenige Sprechszenen, doch seine Auftritte sind immer wieder ein Genuss.
Den anderen umfangreichsten Part übernimmt Stefan Brentle, der gerade in den Erzählerszenen nicht immer ganz an Stark und Halgardt herankommt, aber dennoch eine sehr gute Figur macht. Und auch in den Nebenrollen gibt es die gewohne Lausch-Mischung aus sehr prominenten Stimmen und eher unbekannten Namen, die allesamt so eingesetzt werden, dass leistungsmäßige Unterschiede überhaupt nicht zu Tage treten. Was sicherlich auch ein Verdienst der Regieleistung Günter Merlaus ist.

Fazit: Ohne Frage fällt die Umsetzung wieder erstklassig aus und zeigt eindrucksvoll, weshalb sich Lausch auch weiterhin zurecht zur derzeitigen Hörspiel-Spitze zählen darf. Und doch fällt diese Folge inhaltlich ein wenig ab. Insgesamt vielleicht vergleichbar mit der zweiten Episode, wobei auch dies sicherlich problematisch ist. Wer die Serie bislang mit Hochgenuss aufgesogen hat, der wird um diese Folge nicht umhin kommen. Es sei aber erneut darauf hingewiesen, dass der hier konstruierte Gesamtplot nicht gerade als einfache Kost bezeichnet werden kann.

Note 2+


4


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Sprecher

SprecherRolle
Christian Stark Adam Salton
Harald Halgardt Nathaniel de Salis
Stefan Brentle Helmut Berger
Stefan Brentle Arthur Salton
Simona Pahl Lucille Salton
Konrad Halver Jules Verne
Reinhilt Schneider Arabella March
Jürgen Holdorf Jack (Lemur)
Dhunrup Dhakyitsang Lobsang
Tsewang Dhakyitsang Nangsa
Martin Sabel Aleister Crowley
Jonas Zumdohme Aleister Crowley als Kind
Mats Peter Milchgiesser Richard Salton als Kind
Günter Merlau senior Pfarrer
Bernd Hölscher Vorarbeiter
Günter Merlau junior Aiwas
Maike Kessler Marie


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 15.02.2009 14:44:17 Uhr
Bewertung: 8 / 15

Ich fand die Folge erschreckend unkompliziert! Viel ausführlicher als in den Vorgänger-Episoden wird hier die Gefühlswelt der Hauptcharaktere geschildert und die Folge passt irgendwie nicht so recht in die Reihe. Kein schlechtes Hörspiel, aber eben anders als die anderen der Serie und das macht es so seltsam.
Brentle geht leider gar nicht. War mir die Stimme des Berger vorher nicht sonderlich aufgefallen, fällt sie hier richtig negativ ins Gewicht. Nicht unpassend zum Charakter, aber seltsam gesprochen.
Inhaltlich geht es weiter, ja, aber nicht in Großen Schritten. Diese Folge baut mehr auf die Entwicklung der Charaktere, teilweise etwas langwierig aber ich denke die ruhigere Episode tut auch irgendwo mal Not zwischen den Zeit- und Handlungssprüngen. Allerdings insgesamt auch etwas langweilig und zäh im Vergleich zu den Folgen 1-4. Die Stimmung ist "schwer"
Mir fällt es immer schwer bei einer Serie, die einen durchgehenden Handlungsstrang hat, einzelne Folgen rauszupicken und zu bewerten. Erst Recht wenn mich ein Hörspiel so verwirrt zurücklässt.

Komische Folge
Durchschnittliche Userwertung: 8 | User-Top-Liste

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