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» Point Whitmark » 028) Der leere Raum

Cover - Der leere Raum

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» Mit einem raffinierten Schachzug verschaffen sich Jay, Tom und Derek Zugang zur Strafvollzugsanstalt in Hampton, die von einer mysteriösen Ausbruchswelle erschüttert wird. Aber schon bald bricht auf den streng bewachten Fluren das Chaos aus. Die Jungen sind gezwungen, dem Gesetz den Rücken zu kehren! Ahnungslos verlieren sie sich im Leeren Raum. Dort, wo jeder Wunsch in Erfüllung geht … Doch ihr Gegenspieler verlangt einen unvorstellbaren Preis!
In der Kommandozentrale des Delphi offenbart der Zimmerservice sein wahres Gesicht …
» Produktion: Volker Sassenberg
» Regie: Volker Sassenberg
» Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg, Manuel Rösler
» Buch/Script: Andreas Gloge
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 55 Minuten
» ISBN: 9783829123228

» VÖ: 2010-02-26
» eine Produktion von UniversalWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Point Whitmark (028) Der leere RaumWas ist der leere Raum?

Derek, Tom und Jay machen einen Besuch in der Strafvollzugsanstalt in Hampton. Ein enger, beklemmender Ort. In den vergangenen Tagen ist es dort einigen Häftlingen gelungen, zu entkommen. Unter dem Vorwandm einen Brieffreund von Jay besuchen zu wollen, gelingt es den dreien in das Innere zu gelangen und sich dort ein wenig umzuschauen. Dabei werden sie Zeuge eines höchst eigenartigen Zwischenfalls mit dem neuen Sicherheitssystem. Eine heiße, doch zugleich sehr gefährliche Spur.

Mit langer Vorrede hat man sich bei der Serie noch nie aufgehalten, sondern ist nach dem einleitenden Vorspann, dessen Verbindung zur Geschichte man erst mit der Zeit erkennt, sofort mitten im Geschehen. Wichtige Fakten sind in die Dialoge zwischen den drei Nachwuchsreportern eingestreut. So zieht einen die Szenerie im Gefängnis schnell in den Bann. Nicht nur durch den - auch akkustisch - sehr eindrucksvoll dargestellten Raum, sondern vor allem durch den mysteriösen Zwischenfall.
Im Vergleich zu dem, was sich in der Folgezeit ereignen soll, ist dieser Einstieg verdammt bodenständig. Denn als der Laptop und die vermeintliche KI in den Mittelpunkt rückt, wird es zum einen nochmals ein gutes Stück undurchsichtiger und geheimnisvoller, zudem aber auch sehr strange.
Man ist es von Point Whitmark prinzipiell gewohnt, dass die Geschehnisse nicht selten enorm mysteriös inszeniert sind und sich später doch völlig nachvollziehbar auflösen, was man bisweilen kaum zu glauben wagt. So ist es grundsätzlich auch hier, dennoch ist der betriebene Aufwand rund um den leeren Raum für meinen Geschmack doch etwas zu viel des guten. Obwohl sich des Rätsels Lösung als recht schlüssig erweist, vermag mich der Ausflug in die virtuelle Realität nicht derart begeistern wie vergangene Point Whitmark Abenteuer, zumal sich auf den Weg einiges an Unwahrscheinlichkeiten einschleicht (man möge mir beispielsweise einmal vormachen, wie man einen Laptop mal so eben aus einem Gefängnis schmuggeln kann).

Wie bereits angedeutet, ist die Inszenierung einmal mehr großartig gelungen. Sowohl die Gefängniskulisse als auch der leere Raum werden sehr unheimlich in Szene gesetzt. Für jüngere Hörer schon fast etwas zu heftig. Es würde jedenfalls nicht verwundern, wenn einen manches hier bis in den nächtlichen Schlaf verfolgt.
Die Musik ist eine Mischung aus altbekannten Point Whitmark typischen Klängen, neuen Stücken und entliehenen Gabriel Burns Orchesterstücken.

Der Sprechercast ist überschaubar, beinhaltet allerdings einige gut gewählte, markante Nebenrollen. So beispielsweise Karl Schulz, Gerald Paradies, Norman Matt und Mario von Jascheroff.
Sehr gut drauf sind einmal mehr die drei Jungs vom Radio. Besonders Derek, der mit seinen mittelmäßigen Gesangskünsten nicht nur seine beiden Radiokollegen ganz schon malträtiert.

Fazit: Unheimlich, mysteriös und fast schon surreal. Das sind die Schlagworte, mit denen sich das neueste Abenteuer aus Point Whitmark umschreiben lässt. Obwohl sich am Ende alles recht nachvollziehbar auflöst, sind die Mittel, der sich die Täter bedienen, etwas sehr eigenwillig und auch die Methoden der drei vom Radio nicht völlig stimmig. Spannend ist die Geschichte ohne jeden Zweifel, gänzlich überzeugt bin ich letztlich aber trotzdem nicht. Manches war für meinen Geschmack dann doch too much - selbst für Verhältnisse dieser Reihe.

Note 2-


3


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Jürg Löw Erzähler
Sven Plate Jay Lawrence
Kim Hasper Tom Cole
Gerrit Schmidt-Foss Derek Ashby
Daniela Thuar Dora Manning
Raphael Kübler Lance Bindek
Gerald Paradies Warden Archer
Mario von Jascheroff Bernie Feldman
Norman Matt Delphi
Karl Schulz Nachtwächter Bueller


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