Titel-Details

» Projekt Meru » 002) Das Pakom
Cover - Das Pakom

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Durchschnitts-Kurzwertung:

12 / 15

» Das Pakom löst sich auf. Les erwacht ohne Erinnerung. Sein Kopf schmerzt. Eine fremde Frau reißt ihn aus seinen Träumen und stellt ihn vor eine bittere Entscheidung. Klinger wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Eine Reise ins Ungewisse beginnt... Derweil kommt es in Bangkok zu rätselhaften Vorfällen und der Medienmogul Jacques LeTherme stirbt unter höchst mysteriösen Umständen. Interpol schickt die beiden Spitzen-Ermittler Dorn und Fuss an den Tatort, um den Hintergründen des Mordes auf die Spur zu kommen. Dabei geraten sie immer tiefer in ein finsteres Netz aus grauenvollen Verbrechen...
» Regie: Christoph Ludwig, Michael Sonnen
» Musik: Michael Sonnen
» Buch/Script: Christopher Ludwig
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 59 Minuten

» VÖ: 2010-01-28
» eine Produktion von Eins A MedienWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Projekt Meru (002) Das PakomNach einem mysteriösen Einstieg und einem noch viel geheimnisvolleren Cliffhanger, durfte man gespannt sein, was die zweite Episode der neuen Hörspielserie "Projekt Meru" bieten würde.

Ein jeder dürfte wohl seine eigenen Vorstellungen gehabt haben, ob und wenn ja auf welche Weise Les der Gefahr entkommen würde.
Mit dieser Antwort allerdings startet dieses Hörspiel nicht. Vielmehr gibt es eine neue Handlungsebene, die durch eine Nachrichtenmeldung im fernen Asien eingeleitet wird. Ein Mann, ermordet. Ein anderer, der sich umgehend auf den Weg macht.

Anhand dieser Wortwahl dürfte schon deutlich werden, dass man die eingeschlagene mysteriöse Gangart gezielt weiterverfolgt. Dass vieles aus der ersten Folge noch im Unklaren gelassen wurde und man es hier mit einer handvoll neuer Figuren und Situationen zu tun bekommt, wobei man auf einen zusammenhaltenden Erzähler absichtlich verzichtet, macht es einem nicht unbedingt leichter, den Einstieg wiederzufinden. Es empfiehlt sich also, die ersten beiden Folgen in einem Rutsch direkt hintereinander zu hören.

Wohin geht die Reise?
Les, der einem als Hörer durch den möglichen Einblick in diesen seelisches Innenleben, am vertrautesten ist, taucht nach wenigen Minuten wieder auf. Mit einer fast etwas zu leicht erscheinenden Auflösung des Cliffhangers des Vorgängers, die uns zudem um kaum eine Erfahrung reicher macht. Noch umschwebt Les etwas sehr fremdartiges, gehüllt in einen Nebelschleier, der nur hin und wieder einen undeutlichen Blick auf Hintergründe erlaubt. Im zweiten Teil der Geschichte allerdings offenbaren sich erste Antworten, die man nur zu gierig aufsaugt, und das Interesse steigert sich von Minute zu Minute.
Auch der Strang um Le Therme bzw. die Interpol-Agenten Fuss und Dorn ermöglicht mit der Zeit mehr Blicke hinter die Fassade. Bis zum Ende allerdings bleibt dies derjenige Part, über dessen Bedeutung man sich nur schwer bewusst wird, was es einem schwer macht, sich davon vollständig gefangen nehmen zu lassen.

Das Hörspiel wird beherrscht von einem monotonem Gleichklang. Als grundlegendes Stimmungsbild rund um Les eine äußerst passende Atmosphäre. Allerdings hätte ich mir gerade in Hinblick auf den neuen Handlungsstrang eine etwas deutlichere Abgrenzung gewünscht. So wirkt sich der fließend-ruhige Charakter nicht immer hundertprozent positiv aus.
Nichtsdestotrotz, die Kulisse bleibt vor allem dank der nicht alltägliche Musikuntermalung weiterhin etwas besonderes, im positiven Wortsinne. Auffällig, wie viel Zeit man sich bisweilen nimmt, um Musik zwischen den Szenen auszuspielen.

Sieht man mal vom Auftreten des Klischee-Asiaten (der aber glücklicherweise nur eine Minimalrolle inne hat) ab, so bekommt man hier einen erstklassigen Cast von Sprechern geboten. Im Zentrum des ganzen natürlich weiterhin Tobias Meister als Les. Silke Haupt wirkt diesmal deutlich weniger hölzern als noch beim Erstling. Hervorstehend sind ansonsten vor allem die Auftritte Engelbert von Nordhausens und Marion Mainkas.

Fazit: Es bleibt hochgradig mysteriös, was beim aktuellen Stand der Serie auch absolut in Ordnung ist. Insgesamt hat mich die Geschichte zwar einen Tick weniger gepackt als noch bei der Auftaktfolge, dennoch kann man problemlos von guter Hörspielkost sprechen. Und da die Geschichte erneut in einem völlig offenem Ende mündet, dürfte man kaum am dritten Teil vorbeikommen.

Note 2+


4


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