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» Gruselkabinett » 049) Der weiße Wolf

Cover - Der weiße Wolf

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Durchschnitts-Kurzwertung:

14 / 15

» In den verschneiten Berges des Harzes ist das Leben kein Zuckerschlecken. Gefahren drohen nicht allein von der Kälte und der Einsamkeit, sondern auch von den Wölfen, die sich zu Rudeln formieren und die verstreut wohnenden Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Wer kann es da der kleinen Familie verdenken, dass sie einer jungen Frau aus Transsylvanien Schutz vor den Wölfen in ihrem Haus bieten…?
» Regie: Marc Gruppe, Stephan Bosenius
» Buch/Script: Frederick Marryat
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785743928

» VÖ: 2010-11-12
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (049) Der weiße WolfTransylvannien, Harzgebirge.
Nachdem er seine Frau mit dem Fürsten Istvan im Bett erwischt hat, macht sich Krantz mit seinen drei Kindern und den nötigsten Habseligkeiten auf die Flucht. In den Einsamkeiten der Berge finden sie schließlich Unterschlupf in einem kleinen Haus. Doch gerade die Winter sind hart und die Jagd nicht immer einfach. Immer mehr merkt man dem Vater den Hass auf alle weibliche Wesen an und seine Verbitterung bekommt insbesondere seine einzige Tochter mehr als deutlich zu spüren. Bis eines Tages zwei Fremde in der Abgeschiedenheit auftauchen...

Das vorliegende Hörspiel lebt insbesondere von einer sehr dichten Atmosphäre. Die Einsamkeit der winterlichen Berge ist per se schon ein hervorragendes Szenario. Genau in einer solch menschenfeindlichen Kälte vermag das schleichend heraufziehende Unheil seine Wirkung so richtig zu entfalten.
Heute, wo es zig Gruselgeschichten in allen möglichen Varianten gibt, ist das gesponnene Szenario natürlich nicht allzu schwer zu durchschauen. Aus diesem Grund mag das ganze manch einem vielleicht eine Spur zu langatmig erscheinen, jedoch habe ich persönlich gerade die dichte Atmosphäre doch sehr genossen.

Und nicht nur diese ist ein absoluter Genuss, sondern gleichfalls die beeindruckend lebendige Umsetzung der Charaktere - nein, nicht nur Figuren, sondern Menschen mit all ihren Facetten - durch die Sprecher. Gerade die Szene des unheiligen Schwurs lässt einem unweigerlich eine Gänsehaut über den Rücken kriechen.
Als Ich-Erzähler, der die Ereignisse im Rückblick erzählt, tritt Nicolas Artajo auf. Dass es bei den weiteren Nebenrollen zu manchen Wiederholungen der eingesetzten Sprecher innerhalb der letzten Folgen des Gruselkabinetts kommt, mag im ersten Moment unschöner klingen, als es sich tatsächlich darstellt. Da man es hier mit einer Reihe unabhängig voneinander stehender Folgen zu tun hat und keine fortlaufende Handlung vorliegt, können diese Wiederholungen bei den Sprechern auch nicht groß für Verwirrung sorgen. Und man muss auch gestehen, dass Leute wie Frank Gustavus und insbesondere Axel Lutter ihre Sache einfach großartig machen. Vor allem letzterer, der ja nun zuletzt schon dreimal in unheimlichen Rollen innerhalb der Reihe zu hören war, beweist eindrucksvoll, wie wandelbar er ist.

Insgesamt darf man Marc Gruppe einmal mehr ein äußerst feines Gespür für die Ausarbeitung zwischenmenschlicher Konflikte bescheinigen.

Fazit: Die Geschichte mag zwar nicht schwer zu durchschauen sein, bezieht ihren hohen Unterhaltungswert aber vornehmlich aus der unglaublich dichten Atmosphäre und den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen.

Note 2


4


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Sprecher

SprecherRolle
Nicolas Artajo Armin
Max Felder Caesar
Gabrielle Pietermann Marcella
Peter Reinhardt Krantz
Petra Barthel Kristina
Axel Lutter Wilfried
Bettina Weiß Ludmilla
Frank Gustavus Fürst Istvan


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» Hörer-Meinungen (1)
Hauke Preuß (www.hspweb.de) schrieb am 20.11.2010 13:32:35 Uhr
Bewertung: 14 / 15

Die Inhaltsangabe zu Frederick Marryats „Der weiße Wolf“ ist sehr nichtssagend. Es ist zugegebenermaßen schwer etwas über den Inhalt zu äußern, ohne dem künftigen Hörer zu viel zu verraten. Die Geschichte spielt überwiegend im Harzgebirge um 1820, in und um eine einsam gelegene Hütte. Auf der Flucht vor dem Gesetz der Heimat lebt dort ein Familienvater mit seinen drei Kindern. Als eines Tages Verwandte mit ähnlichem Schicksal Zuflucht bei ihnen suchen, taucht der Unheil bringende weiße Wolf das erste Mal auf…
Diese Geschichte des Gruselkabinetts unterhält wunderbar, obschon der Verlauf ab einem bestimmten Zeitpunkt vorhersehbar ist. Dies liegt vor allem an der hervorragenden Produktion:
Die Sprecherauswahl ist überaus gelungen. Besonders gelungen finde ich die Besetzung von Krantz mit Peter Reinhardt, Marcella mit Gabrielle Pietermann, Caesar mit Max Felder, Armin mit Nicolas Artajo, Wilfried mit Axel Lutter und Fürst Istvan mit Frank Gustavus. Bettina Weiß und Petra Barthel sprechen hervorragend die Ehefrauen von Krantz.
Titania Medien hat ebenso viel Geschick bei der Sprecherauswahl wie bei der Musik. Es sind einige wunderbare Stücke dabei, die mir zuvor noch nie im Gruselkabinett aufgefallen sind. Die Atmosphäre im winterlichen Harz wird von ihr gut unterstützt. Auf dem gewohnt hohen Niveau präsentieren sich erneut die Geräusche.

Fazit
Erneut kein besonders gruseliger Stoff, dafür aber wunderbar unterhaltsam an ruhigen Winterabenden. Die Geschehnisse überraschen hin und wieder durch ihre Brutalität und Plötzlichkeit. Der Hörer mag die Handlung teilweise vorhersehen, aber sicherlich nicht den Moment, in dem dieses oder jenes geschieht.
Durchschnittliche Userwertung: 14 | User-Top-Liste

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