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» Gruselkabinett » 023) Die Bilder der Ahnen
Cover - Die Bilder der Ahnen

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Durchschnitts-Kurzwertung:

13 / 15

» Graf Ferdinand von Panner weilt zu Besuch auf dem Schloss der Familie seines Schulfreundes. Eine düstere Legende verdunkelt das Gemüt der dort Wohnenden. Was hat es auf sich mit der gefürchteten Geistererscheinung eines unheimlichen Ritters, die nachts an das Lager der männlichen Nachkommen tritt? Ferdinands Neugier ist geweckt. Ein tragisches Geheimnis harrt seiner Enthüllung...
» Produktion: Stephan Bosenius, Marc Gruppe
» Regie: Stephan Bosenius, Marc Gruppe
» Buch/Script: Johann August Apel
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785733516

» VÖ: 2007-11-13
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (023) Die Bilder der AhnenObgleich sich das Gruselkabinett auf einem konstant guten Niveau hält, vermisse ich bei den letzten drei Folgen seit Dracula ein wenig die ganz großen Highlights. Dies ist zugegebenermaßen nicht immer ganz leicht, da die Stoffe nicht alle den gleichen Nerv treffen dürften. Die Bearbeitung der Stoffe präsentiert sich insgesamt jedenfalls immer wieder exzellent.

Auch "Bilder der Ahnen" erschwingt nicht meinen Tron der besten Folgen dieser Reihe. Und - so verrückt folgendes im ersten Moment vielleicht klingen mag - ist es dennoch ein Hörspiel mit der Endwertung "sehr gut" (mit kleineren Abstrichen). Dass man von dieser Serie nicht mehr als absolute Meisterwerke erwartet, dürfte mittlerweile fast so etwas wie ein Genickbrecher für die Spitzenwertungen sein. Im Vergleich zu anderen Reihen spielt das Gruselkabinett aber eindeutig in der obersten Liga.

Nun jedoch konkret zum 22. Hörspiel:
Ferdinand Panner kehrt nach mehreren Jahren des Studiums fern der Heimat wieder dorthin zurück. Erst vor kurzem sind seine Schwester und sein Vater verstorben. Seine Mutter ist es nun, die ihn drängt möglichst bald den Bund der Ehe einzugehen. Doch so richtig erfreut ist Ferdinand über die getroffene Wahl seines Vaters auf dem Sterbebett nicht.
Als er des Abends losreitet, stößt er auf eine Gemeinschaft, die sich im Haus des Pfarrers eingefunden hat und dort den sogenannten Gespenstertee zelebriert. Unheimliche Geschichten werden erzählt und die ein oder andere hat einen realeren Hintergrund als mancher Zuhörer zu ahnen vermag. Die Geschichte Ferdinands soll noch so manche Folgen nach sich ziehen...

Eine Handlung, die nicht ganz einfach zu überblicken ist. Dafür sorgt die Mischung aus aktiver Handlung, Erzählungen, Rückblicken und Verwebungen zwischen den einzelnen Personen, die man erst gegen Ende völlig durchschaut. Reizvoll ist gerade wieder die gewählte Zeitepoche, nämlich Anfang des 19. Jahrhunderts. Gerade diese Stoffe sind es, die mich innerhalb der Serie normalerweise richtig begeistern können. Allerdings wird die Moral diesmal fast schon etwas arg mit dem Holzhammer ausgeteilt. Ganz so offensichtlich hätte man dieses eigentlich nicht erwähnen zu brauen. Obgleich die Geschichte ihre unheimlichen Szenen hat, wünscht man sich diesbezüglich noch ein wenig mehr. Alles in allem hat mich diese Geschichte in der feinen Inszenierung der "Titanen" aber sehr gut unterhalten.

Die Musik ist phantastisch. Insbesondere ein Stück hat es mir so richtig angetan. Kein Wunder also, dass die Atmosphäre erste Sahne ist und man sich sofort in diese Zeitepoche zurückversetzt fühlt. Gerade dies beherrschen Stephan Bosenius und Marc Gruppe aus dem FF. Die Detailverliebtheit, mit der stets zu Werke geht ist preisverdächtig.

Zwar gelingt es in letzter Zeit nicht immer mit gänzlich neuen Stimmen aufzuwarten, allerdings kann man doch für so viel Abwechslung sorgen, dass dies fast gar nicht auffällt, wenn man nicht einen oder mehrere Blicke in die Sprecherliste wirft. Die Hauptrolle meistert Dennis Schmidt-Foß hervorragend. Sämtliche weitere Charaktere agieren allesamt sehr glaubwürdig. Highlights sind in meinen Augen Klaus-Dieter Klebsch (Graf Wartburg), Wilfried Herbst (Pfarrer) sowie Bert Stevens (Dietmar von Wartburg). Gerade letzterer kann mit seiner dichten Schilderung der grausamen Geschehnisse das inhaltliche deutlich aufwerten.

Fazit: Letztlich hätte dieses Abenteuer gruseliger ausfallen könnnen. So hundertprozentig gerecht wird man dem Seriennamen zumindest nicht. Und dennoch ist dies eine toll aufbereitete Geschichte, die einen in den Bann zu ziehen vermag. Schöpft sich der Grusel sonst oft auch aus den menschlichen Schicksalen, ist das eigenverschuldete Unglück mit etwaigen Gruselelementen zwar auch vorhanden, konnte mir aber letztlich doch keinen wirklichen Schauer über den Rücken treiben. So bleibt es auch nur bei einem knappen sehr gut.

Note 1-


4


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Sprecher

SprecherRolle
Dennis Schmidt-Foss Ferdinand von Panner
Marianne Groß Gräfin Panner
Klaus-Dieter Klebsch Graf Wartburg
Daniel Werner Allwill von Wartburg
Melanie Hinze Emilie von Wartburg
Albert Werner Felix von Wartburg
Aljoscha Fritzsche Philipp von Wartburg
Lutz Riedel Baron von Hainthal
Viola Sauer Baronin von Hainthal
Cathlen Gawlich Klotilde von Hainthal
Wilfried Herbst Pfarrer
Dagmar Biener Frau Pfarrer
Bert Stevens Dietmar von Wartburg
Heinz Ostermann Tutilo
Jochen Schröder Postillion
Anja Stadlober Juliane von Panner
Monica Bielenstein Bertha von Hainthal


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 05.12.2010 13:20:08 Uhr
Bewertung: 13 / 15

Von meiner Seite so gut wie nix zu meckern. Einzig dass man teils in der Geschichte die Geschichte einer Geschichte erzählt. Aber lieber so, als wie bei "Dexter Ward" und man erzählt einfach alles über einen langen Dialog an Stelle von gespielten Szenen. Der moralische versöhnliche Schluss stört nicht weiter.
Durchschnittliche Userwertung: 13 | User-Top-Liste

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