Titel-Details

» Ron Kelly » 001) Ein Mann verlässt die Welt
Cover - Ein Mann verlässt die Welt
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» In Los Angeles ist nie ein Tag wie der andere, erst recht nicht die Nächte. Doch jene Mai-Nacht, die Ron Kelly im Haus von Glenda Wooley verbringt, sprengt alles, was er bisher erlebt hat. Das hat nichts mit Glenda und ihren Reizen zu tun. Glenda hat Kurven, da wird einem Mann vom Hinsehen schon schwindelig. Glenda ist eine Art der Wirklichkeit, die "Unsichtbaren Schatten" aus der Schattenwelt eine ganz andere ... Ron Kelly begegnet ihnen dort zum ersten Mal, und von dieser Stunde an gerät sein Leben in einen Strudel unglaublicher und unbeschreiblicher Ereignisse ... Ron Kelly stößt eine Tür in eine neue Dimension auf, die Unfassbares und Unglaubliches öffnet.
» Produktion: Rudolf Leubner
» Regie: Rudolf Leubner
» Buch/Script: Dan Shocker
» Umfang (CDs): 1
» eine Produktion von Nocturna AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Ron Kelly (001) Ein Mann verlässt die WeltAlien-Invasion - zumindest hat es den Anschein. Denn was sonst sollen die geheimnisvollen Schatten sein, denen Ron Kelly auf so abenteuerliche Art und Weise begegnet. In letzter Sekunde kann sich Ron Kelly dank seines neuen Helfers retten und ist fortan auf der Flucht, doch nicht nur vor den Schatten sondern auch vor den Cops, denn ein Teil des Körpers seiner Freundin findet sich in dessen Wohnung wieder...

Im Vorfeld hatte ich von der Serie nicht unbedingt viel positives gehört, wollte mir jedoch selbst mal ein Bild machen. Insgesamt muss ich mich den Kritikern anschließen.
Die erste Folge kann allenfalls unter Trash-Aspekten unterhalten. Die Story selbst ist mäßig, bietet sicherlich den ein oder anderen netten Aspekt, der aber in dieser Bearbeitung kaum richtig zum tragen kommt. Hohe Literaturkunst darf man bei solchen Stoffen natürlich ohnehin nicht erwarten, aber insgesamt wäre vom Unterhaltungsfaktor doch mehr drin gewesen, wenn man nicht einige äußerst eigenwillige und wenig überzeugende Wege gewählt hätte. Man verzichtet auf einen Erzähler, lässt aber stattdessen von den Sprechern selbst die Situationen in der Art schildern, wie es wohl auch ein neutraler Erzähler tun würde und das klingt nicht nur seltsam, sondern nimmt auch noch ziemlich viel an Fahrt aus dem Geschehen. Ohnehin wirkt das ganze sehr zusammengekleistert. Ein rundes Bild ergibt sich jedenfalls nicht. Gerade der Mittelteil fällt dann auch noch reichlich konfus aus, so dass einzig der Punkt, dass das Hörspiel eine recht überschaubare Spieldauer hat, dieses vor dem völligen Absturz retten kann. Kurzweilig kann man dieses Werk zwar nicht nennen, aber es ist zumindest nicht so sehr in die Länge gezogen wie beispielsweise die ersten beiden Macabros-Bearbeitungen von Hörspiele-Welt.

Die Sprecher können das Ruder nicht herumreißen. Dazu sind viele der dargebotenen Leistungen einfach nicht überzeugend genug. Vieles wirkt vor allem in den bisweilen absolut überflüssigen Monologen schlicht und ergreifend hölzern und unecht. Leider gibt es im Inlay keine Sprecherliste, so dass man nicht genau nachvollziehen kann, wer denn nun für welche Figur verantwortlich war. Insgesamt hat man sich hier nicht mit großem Ruhm bekleckert, selbst wenn ich schon deutlich schlimmere Leistungen zu Ohren bekommen habe.

Ich gebe zu, die Musik ist zwar sehr eintönig, aber doch irgendwie kultig und passt wunderbar zum etwas trashigen Stil der Serie. Die Art der Klänge hat mich entfernt an Jan Tenner erinnert. Die Effekte schwanken zwischen okay und mager. Gut ist etwas anderes, aber das ganze ist durchaus hörbar.
Am Ende wartet ein etwas eigenwilliger Bonussong, der erst nach mehrmaligem Konsum seine Ohrwurmqualitäten offenbart. Der Text passt zum trashigen Stil.

Das neue Artwork von Nocturna Audio ist richtig klasse und auf jeden Fall ein Kaufanreiz. Leider einer der einzigen.

Fazit: Fehlende Dramatik. Alles wirkt zusammengekleistert, aneinander gekittet und wenig rund. Mäßige Sprecherleistungen, eintönige, aber doch gefällige Musik. Unter Trashaspekten letztlich noch einigermaßen unterhaltsam, aber das ist deutlich zu wenig.

Note 5+


1


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