Titel-Details

» Ron Kelly » 002) Abenteuer in der Urzeit
Cover - Abenteuer in der Urzeit
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Ron Kelly ist auf der Flucht, vor der Polizei und vor der Schattenwelt. Die Polizei verfolgt ihn als angeblichen Mörder, und die "Unsichtbaren Schatten" befürchten, entlarvt zu werden. Aber genau dieses Ziel hat sich Ron Kelly gesetzt. Auf einer Hawaii-Insel gibt es einen Zugang, der führt in die Vergangenheit der Erde, direkt in die Urzeit. Die "Dunklen Wächter", Helfer der "Unsichtbaren Schatten", wissen, dass er kommt und liegen auf der Lauer. Die Falle ist perfekt, denn die Urzeitechsen haben großen Hunger ...
» Produktion: Rudolf Leubner
» Regie: Rudolf Leubner
» Buch/Script: Dan Shocker
» Umfang (CDs): 1
» eine Produktion von Nocturna AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Ron Kelly (002) Abenteuer in der UrzeitEs braucht nicht lange um einen an die Dimension des ersten Hörspielabenteuers der Serie zu erinnern. Bereits die erste Szene hat es ziemlich in sich. Leider nicht im positiven Sinne. Ein Ehepaar liegt im Bett eines Hotelzimmers und unterhält sich über das eigenartige Klopfen, das aus dem Nachbarzimmer dringt. Wenn die beiden das Worten Klopfen nicht erwähnt hätten, ich hätte an alles mögliche gedacht, aber gewiss nicht, dass hier möglicherweise jemand mit der Hand gegen eine Wand hämmert. Gut, dem ist zwar tatsächlich nicht so, ändert aber an der Sache grundsätzlich wenig.

Ron Kelly. Nach der ersten Folge ist die Erwartungshaltung klar definiert. Es verwundert nicht, dass sich am grundsätzlichen Stil dieser Serie nichts verändert hat. Und da geht es mir wohl ähnlich wie vielen anderen Kritikern. Das Ergebnis überzeugt mich einfach in keinster Weise.
Spannung? Bedingt vorhanden, zum größten Teil eher Fehlanzeige. Von Dramaturgie kann man angesichts der Monologe, die hier abgefeiert werde, gar nicht reden. Beispiel gefällig? Bitte sehr: In der Urzeit wird ein Ehepaar von Sauriern angefallen und auf der Flucht vor den riesigen Echsenwesen wird haarklein jedes Detail beschreiben. Aber welcher normale Mensch würde in einer solchen Situation so reagieren? Hier merkt man, dass Beschreibungen zwanghaft auf das Medium Hörspiel umgemünzt wurde. Dass es aber natürlicher geht zeigen zahlreiche andere Hörspielproduktionen. Das ganze klingt nicht einfach nur künstlich, sondern nervt nach einer gewissen Zeit nur noch. Wie soll dabei Spannung aufkommen?
Problematisch ist zudem, dass sich ein inhaltlicher Fluss nicht einstellen will. Viele Szenen wirken mehr schlecht als recht aneinandergekittet.
Und dabei wäre die Story selbst nicht mal so schlecht. Wer über die katastrophale Bearbeitung hinwegsehen kann, der kann mal ein Ohr riskieren. Unter Trash-Aspekten bedingt unterhaltsam. Aber hohe Hörspielkunst, die richtig Spaß macht, ist etwas anderes.

Als wäre eine schwache Aufarbeitung des Stoffes nicht schon schlimm genug, gesellen sich noch andere Mankos hinzu. Einer betrifft die Sprecher. Davon ist im Inlay keiner mit Namen gelistet. Aber mit oder ohne Namen, an den eher mäßigen bis schlechten Darbietungen (hier insbesondere Kellnerin Annie) ändert das ohnehin nichts.
Auch die Effekte sind zum Teil - wie bereits im ersten Absatz angedeutet - völlig danebengegangen. Oft ist es heute eher so, dass die Effekte derart realistisch ins Bild fügen, dass sie manchmal schon gar nicht mehr großartig auffallen, sich das akkustische Gesamtbild als rund erweist. Hier allerdings nicht. Das Splittern von Glas bekommt man ja noch hin, aber was sind das beispielsweise für Sauriergeräusche? Das klingt vielleicht nach einem Brechreiz nach zuviel Alkoholkonsum, aber nicht nach einem Urzeitwesen.

Die Musik ist sehr geil, wenn auch absolut eintönig und einfallslos. Allerdings noch mit das beste an der gesamten Produktion.

Bei der Neuauflage hat man sich in Punkto Aufmachung ordentlich Mühe gegeben. Das in signalfarbenen orange-gelb-tönen gehalten Cover gefällt mir ziemlich gut. Macht auf alle Fälle neugierig.

Fazit: Wer sich bei Folge eins unterhalten gefühlt hat, dem geht es hier vielleicht ähnlich, zumal die Story etwas geradliniger ist. Mit dem Plot selbst reißt man zwar nun keine Bäume aus, aber dieser ist weniger das Problem. Jenes betrifft eher die Bearbeitung und die Sprecher.

Note 5+


1


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