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» Edgar Allan Poe » 012) Eleonora
Cover - Eleonora

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Durchschnitts-Kurzwertung:

13 / 15

» Bis ihre Unschuld bewiesen ist, müssen sich Poe und Leonie auf einer abgelegenen Insel verborgen halten. Die Insel erscheint Poe zunächst wie ein Paradies. Aber wer ist der unbekannte nächtliche Besucher? Aus dem Paradies wird ein nicht enden wollender Alptraum.
» Regie: Christian Hagitte, Simon Bertling
» Musik: Christian Hagitte, Simon Bertling
» Umfang (CDs): 1
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Edgar Allan Poe (012) EleonoraDen Auftakt bildet die Ankunft Poes und Leonies auf der verlassenen Insel außerhalb von New Orleans. Diese Phase wird unterstützt durch die Rückblicke Edgar Allan Poes, die eine kurze inhaltliche Zusammenfassung bieten. Zur gleichen Zeit schreitet die Handlung aber weiter vorwärts und man webt somit eine dichte Verbindung aus vergangenem und aktuellem, so dass das Rückschweifen zu den letzten Geschehnissen als Ausgangspunkt für neues Unheil im Raum steht.
Doch jenes ist zunächst nicht allzu greifbar. Fast schon idyllisch liegt die Insel menschenleer da und trotz der melancholischen Klänge, macht sich nach der Hektik in den letzten Episoden, in denen es inhaltlich richtig zur Sache ging, soetwas wie Ruhe breit. Dies wird zudem noch unterstützt durch Poes ersten Traum, der diesmal völlig anders zu sein scheint und nicht wirklich albtraumhafte Züge trägt. Die akustische Untermalung passt sich dem ganzen entsprechend an und es sind vornehmlich fröhliche Stücke, die Poes Moment des Glücks unterstreichen. Ein Kontrapunkt zu den ansonsten vorherrschenden düsteren Stimmungsbildern innerhalb der Serie. Doch die tragische Wendung samt eines sehr emotionalen Spiels der Sprecher lässt nicht allzulange auf sich warten. Doch ehe man sich der Bedeutung des kurzen Traums richtig bewusst werden kann, erfolgt inhaltlich die Rückkehr zum großen Rahmen, der in letzter Zeit immer mehr in den Vordergrund gerückt ist, während in den ersten beiden Staffel (Folge 1-7) vornehmlich die Suche nach der Identität vor allem in den Traumsequenzen den Handlungsfokus bildeten.
Obgleich sich inhaltlich während der ersten Hälfte nicht allzuviel tut, macht sich doch zunehmend eine knisternde Spannung breit, denn das Gefühl, dass sich etwas geschehen wird, ist nahezu mit Händen greifbar. Jeden Moment erwartet man einen Unbekannten oder möglicherweise gar alten Bekannten auf der Insel stehen zu sehen, um die Schlafenden zu überraschen. Immer mehr spitzt sich das ganze zu, bis es schließlich zum erwarteten Ausbruch kommt.
Ein Vergleich mit den nicht weit zurückliegenden bisherigen Highlights lässt diese Folge einen Tick schwächer aussehen. Doch eigentlich ist sie das nicht, denn es bietet sich eine ziemliche Vielfalt an emotionalen und packenden Momenten. In der Traumwelt soll Poes innere Seelenlage weiter beleuchtet werden. Dahingehend bietet sich einiges an Interpretationsspielraum.

Neben dem inhaltlichen trumpfen in dieser Serie aber auch die anderen Faktoren. Die Musik ist gigantisch. Zwar sind es vielfach Klänge, die man bereits kennt, aber so erzeugt man ein festes Bild, das sich immer mehr im Kopf festsetzt. Auch die Geräuschkulisse (Meeresrauschen, Gewitter, Schritte, etc.) ist sehr fein.
Die Bezeichnung Atmosphären-Granate mit brachialer Ausdrucksstärke dürfte gerechtfertigt sein. Und diese trifft eigentlich auf bisher nahezu jede Episode zu.

Die Sprecherliste ist zugegebenermaßen überschaubar. Ein wesentlicher Teil bleibt wieder einmal an Ulrich Pleitgen hängen. Aber was macht das schon, wenn der Mann jedes Mal aufs neue eine derart packende Darbietung an den Tag legt, dass einem gar nichts anderes bleibt, als mitzufiebern und mitzufühlen.

Fazit: Die Serie bleibt stark, auch dann, wenn es inhaltlich eher ruhig zur Sache zu gehen scheint. Doch sollte man sich von der anfänglichen Idylle nicht täuschen lassen, spätestens am Ende ist klar, dass die Serie nichts von ihrem Können eingebüßt hat. Ganz knapp an der Grenze zu sehr gut. Für Fans der Serie ohnehin ein Muss.

Note 2+


4


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Sprecher

SprecherRolle
Ulrich Pleitgen Poe
Iris Berben Leonie Goron
Iris Berben Eleonora
Gerald Schaale George Appo
Gesa Badenhorst Ermengard
Thomas J. Gerber Jack, die Ratte
Christian Gaul Joe
Marc-Richard Vonderburg Johnny
Mara Kim Bäumlein Dienstmädchen
Antje von der Ahe Frau 1
Cathlen Gawlich Frau 2
Heinz Rudolf Kunze Prolog Deutsch
Penny Shepherd Prolog Englisch
André Sander Ansage


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