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» Hamburg-Krimi » 001) Todesfalle Speicherstadt
Cover - Todesfalle Speicherstadt

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» Die Geschichte startet im südpazifischen Kiribati. Che heuert als Erster Offizier auf der Mare Maria an, er möchte in seiner Vaterstadt ein neues Leben beginnen. Irgendetwas stimmt auf dem Frachter nicht. Schon als er um einen Vorschuss bittet, redet sich der Kapitän heraus. Als dann in Singapur zwei Container geladen werden, kippt die Stimmung vollends um, alle reagieren genervt. Und dann noch der Typ mit dem Ballermann, kann das gutgehen ...?
» Regie: Rolf Schmieding
» Buch/Script: Michael Koglin
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 72 Minuten
» ISBN: 9783942210003

» VÖ: 2010-02-00
» eine Produktion von vitaphonWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Hamburg-Krimi (001) Todesfalle SpeicherstadtEs gibt eine weitere neue Reihe auf dem Markt: vitaphon präsentiert die Hamburg-Krimis. Nach Klappentextangaben eine Hörspielreihe. Doch ob dies tatsächlich zutrifft? Die Antwort gibt es hier.

Auch wenn der Subtitel "für Sie um die Ecke gebracht" lautet, geht es in der Auftaktfolge nicht um einen Mord, sondern um mysteriöse Geschäfte auf einem Schiff, das durch weite Teile der Welt reist und in Kürze Hamburg ansteuern wird. Che hat dort angeheuert, um endlich wieder seine Urheimat zu sehen. Schon bald macht er eigenartige Entdeckungen an Bord, die ihm zunächst noch Rätsel aufgehen. Doch es ist klar, dass hier etwas absolut nicht mit rechten Dingen zugeht.

Wenn man etwas offiziell als Hörspiel betitelt, dann gilt es natürlich auch die dafür geltenden Maßstäbe bei der Bewertung anzulegen. Eigentlich. Denn dass es sich hierbei weniger um ein Hörspiel als vielmehr um eine etwas aufwendigere inszenierte Lesung handelt, ist so offensichtlich, dass eine solche Wertung doch recht ungerecht ausfallen würde.
Es gibt eine große Ich-Erzählerrolle, welche von Christian Stark übernommen wird, der seinem Nachnamen schon oft genug alle Ehre gemacht hat und auch hier sehr überzeugend agiert. In der Anfangszeit hört man zudem immer mal wieder Robert Missler, der gleich mehrere Nebenrollen übernimmt, die sich aber in erster Linie nur in kurzen Sätzen äußern und deutlich in den Erzählfluss eingebetet sind und somit keinen Dialogcharakter aufweisen. Später gesellt sich außerdem noch Douglas Welbat dazu. Ein Trio, das allein der Namen nach schon einiges verspricht und dieses Versprechen letztlich nicht enttäuscht.

Um von einem echten Hörspiel zu sprechen, reicht es nicht aus, ein wenig mit Musik und Geräuschen zu arbeiten. Im Rahmen einer inszenierten Lesung ist das diesbezüglich gebotene jedoch sehr überzeugend. Die stärksten Motive sind dabei die Karibik und Hamburg. Zweifellos hat man sich bei der Untermalung Gedanken um die Zielrichtigkeit gemacht, so dass insgesamt eine schöne Atmosphäre erzeugt werden kann.

Die Erzählung steigt mitten im Geschehen ein und rollt rückblickend die Erlebnisse von Che auf dem Schiff auf. Dabei wird das anfangs noch sehr undeutliche Bild immer schärfer und die Handlung im gleichen Atemzug interessanter. Die Art der Schilderungen ist zwar nur bedingt auf große Spannung ausgelegt, es gelingt jedoch aufgrund der Kurzweiligkeit der Ereignisse über die gesamte Spieldauer von etwa 70 Minuten zu fesseln.

Ein sehr interessantes Gimmick hat man sich für der Aufmachung einfallen lassen: den einzelnen Folgen liegen jeweils verschiedene Besonderheiten bei. Hier ist es Schwarzer Pfeffer aus der Speicherstadt Hamburg. Dazu gibt es noch ein Spiel im Booklet, wofür man dieses zwar zerstören muss - nämlich Figuren ausschneiden -, aber die Idee ist cool und innovativ sowieso.

Fazit: Bei den Hamburg-Krimis handelt es sich nicht wirklich um eine neue Hörspielreihe. Der Hörbuch-Charakter ist überdeutlich erkennbar. Die Inszenierung ist für ein solches sehr gut ausgefallen, für Hörspiel-Verhältnisse allerdings nur bedingt. Wer sich also auf eine inszenierte Lesung einer unterhaltsamen und mitreißenden Geschichte freut, dürfte nachher nicht enttäuscht sein.

Note 2


4


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