Titel-Details

Cover - Der Pilwiz

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- / 15

» Im Jahre des Herrn 1256.
Heinrich, Sohn des Grafen Wilhelm von Kessel, wird mit einer mörderischen Schreckensgestalt konfrontiert, die auf den Feldern des Bauern Bruno Menschen tötet. Das Oberhaupt der Abtei zu Gladbach, Abt Theoderich, verweigert jedoch jegliche Hilfe, denn der Neubau des Münsterchors durch den Kölner Dombaumeister Gerhard ist ihm wichtiger.
Als dann ein weiterer Mord passiert und Katharina, die Tochter Brunos, entführt wird, nimmt Heinrich den Kampf gegen den tödlichen Dämon auf. Ihm zur Seite steht sein Mentor Bruder Cornelius, ein Benediktinermönch der Münsterabtei.
Gemeinsam decken sie ein erschütterndes Geheimnis aus Rache, Habgier und Teufelsbeschwörung auf.
» Produktion: Harald Roebers
» Regie: Bert Stevens
» Buch/Script: Carsten Steenbergen
» Umfang (CDs): 2
» Dauer: 90 Minuten
» ISBN: 9783981145663

» VÖ: 2010-03-19
» eine Produktion von HaRo VerlagWebseite des Labels



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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Scripta Obscuritatis - Die Dunklen Schriften zu Gladbach (001) Der PilwizWährend manche große Serie bereits dem Untergang geweiht ist, entstehen auf der anderen Seite bereits wieder neue kleine.
Der HaRo-Verlag veröffentlicht die Hörspiel-Reihe "Scripta Obscuritatis", die sich den dunklen Sagen aus Gladbach widmet, in Hörspielform verfasst von Carsten Steenbergen.

Die Geschichte versetzt uns zeitlich einige Jahrhunderte zurück.
Domarbeiter werden auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstätte von einem Gewitter überrascht. Doch neben den sich näherenden Donnerschlägen sind noch andere merkwürdige Geräusche zu vernehmen. Irgendetwas ist da draußen. Etwas Böses. Nur einem von ihnen gelingt es mit Mühe und Not zu entkommen.

Nicht nur die optische Aufmachung ist sehr stimmungsvoll ausgefallen, auch das Intro verspricht hier rein atmosphärisch einiges. Der Start in diese Geschichte ist deutlich düsterer als manches sogenannte Gruselhörspiel.

Eine der großen Schwächen dieses Hörspiels wird einem aber ebenfalls in den ersten Minuten bereits bewusst: die Sprecher. Von Bodo Venten und Bert Stevens einmal abgesehen trifft man hier auf keinerlei bekannte Namen, was zwar zunächst mal nichts heißen muss. Hier bestätigen sich gewisse Befürchtungen aber leider.
Vielen Beteiligten merkt man die Unerfahrenheit immer wieder mal an. Am deutlichsten tritt jene bei Arno Topüth als Abt und Anke Foltin als Katharina auf. Die alltäglichen Dialogszenen werden von allen Beteiligten noch recht solide bestritten, sobald aber von der Geschichte her größere Ansprüche an das schauspielerischere Können gestellt werden, merkt man den Unterschied zu professionellen Sprechern nur zu deutlich.
Versucht man ein wenig über diese Unstimmigkeiten hinwegzuhören und sich verstärkt auf die Geschichte einzulassen, so gelingt das mit kleineren Ausnahmen jedoch erstaunlich gut.

Das liegt natürlich auch daran, dass die Geschichte interessant genug ausgefallen ist. Man hätte es allerdings schaffen können, das Hörspiel auf einer einzigen CD unterzubringen, wenn man hier und da gekürzt hätte. Gerade die Selbstgespräche bei der Erkundung der Bibliothek sind nicht ganz glücklich gelöst - natürlich ist es beim Medium Hörspiel schwer solche Momente ohne Bild umzusetzen, doch da hätte man vielleicht direkt anders ansetzen und das ganze in Verbindung mit dem nachträglich ohnehin stattfindenden Bericht verkürzen können.
Nun sind das natürlich eher nur Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck nicht nachhaltig beeinflussen. Die Erzählung rund um die zeittypischen Probleme in Verbindung mit den Angriffen des Pilwiz vermag insgesamt gut zu unterhalten und bietet inhaltlich allemal mehr als manches Hörspiel auf Basis von Groschenheftchen.
Ein schönes Stilmittel sind auch die immer wieder eingestreuten Zitate des Chronisten.

Die Klangkulisse ist nicht unbedingt die absolute Wucht, aber doch gelungen. Vor allem aber die Musik kommt in den richtigen Momenten gut zur Geltung und verstärkt die Atmosphäre erheblich.

Großes Lob für die optische Gestaltung. Da kann sich manches Label eine dicke Scheibe von abschneiden.

Fazit: Ohne die Schwächen beim Sprechercast hätte dies ein richtig gutes Phantastik-Hörspiel werden können. So trifft dies nur mit Abstrichen zu.

Note 3++


3


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Sprecher

SprecherRolle
Bodo Venten Sprecher
Bert Stevens Chronist der "scripta obscuritatis"
Uwe Deussen Bernhard, Opfer des ersten Angriffs
Carsten Steenbergen Anton, Katharinas Onkel
Lukas Wittekind Wohkittel Georg, Opfer des ersten Angriffs
Erwin Bethke Bruno, Katharinas Vater
Anke Foltin Katharina
Astrid Weyers Agnes, Katharinas Mutter
Peter Reibel Graf Heinrich von Kessel
Günther Dicks Dombaumeister Gerhard von Riehl
Stephan Lenzen Bruder Cornelius
Horst D. Scheel Baumeister Wenzel von Jüchen
Arno Topüth Abt Theoderich
Ulrich Clancett Bruder Lothar, Stellvertreter des Abts


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