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» Hellboy » 007) König Vold/Weihnachten in der Unterwelt
Cover - König Vold/Weihnachten in der Unterwelt

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Durchschnitts-Kurzwertung:

11 / 15

» Dr. Manning, Chef der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen bittet Hellboy zu einem Gespräch unter vier Augen, um „Ungereimtheiten“ bei diversen Spesenabrechnungen zu klären. So berichtet Hellboy von zwei längst vergangenen Fällen…

König Vold:
Hellboy wird von seinem Ziehvater Broom nach Norwegen geschickt, um seinem alten Studienkollegen Edmond Rickman bei der Aufklärung eines merkwürdigen Falles zu helfen. Was Hellboy noch nicht ahnt ist, dass er auf eine vergessene Sagengestalt treffen wird, die es nicht nur gut mit ihm meint.

Weihnachten in der Unterwelt:
Heiligabend, England im Jahre 1989. Hellboy wird an das Sterbebett von Mrs. Hatch gerufen, die unter einer sonderbaren Krankheit zu leiden scheint. Doch dem „besten paranormalen Ermittler der Welt“ entgeht nicht, dass diese Krankheit in Zusammenhang mit ihrer unlängst verstorbenen Tochter stehen muss. Hellboy macht sich auf den Weg in die Unterwelt…
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, Hamburger Hörspiel Orchester
» Buch/Script: Robert Schlunze
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783939600534

» VÖ: 2010-06-04
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels
Dir fehlen zu dieser Produktion wichtige Daten oder dir ist ein Fehler aufgefallen? Dann schreibe uns eine kurze Mail an: content[at]hoerspieleportal[.]de

Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Hellboy (007) König Vold/Weihnachten in der UnterweltHellboy ist zurück. In zwei Kurzgeschichten, gepackt auf eine CD, präsentiert uns Lausch die neuesten Abenteuer des wohl ungewöhnlichsten paranormalen Ermittlers der Welt.

Den Rahmen für diese stellt eine Unterredung zwischen Hellboy und Dr. Manning bei der BUAP wegen einiger Ungereimtheiten in alten Akten dar. Um sein Vorgehen zur damaligen Zeit zu rechtfertigen, bleibt Hellboy gar nichts anderes übrig, als Dr. Manning in allen Details über die Ereignisse aufzuklären. Und so geraten wir fließend in die erste Geschichte rund um König Vold, die vor allem anfangs immer mal wieder kurz durch den Rückgriff in die Gegenwart unterbrochen wird. Hierbei lässt man auch eine Andeutung einfließen, dass diese Unterbrechungen der Dramaturgie und damit dem Hörer nicht sonderlich zuträglich wären. Auch wenn Hellboy mit diesem Statement zweifellos recht behält und es danach auch mit einem deutlich stärkeren Fokus auf die Vergangenheitsgeschehnisse weitergeht, hätte man sich dies doch besser geschenkt, wirkt es im Rahmen dieser Serie schlicht deplatziert. Gewiss, es ist nur eine Kleinigkeit, aber doch eine, die ich als recht störend empfand.

Dem mysteriösen König Vlad, einer vermeintlichen Sagengestalt in den norwegischen Volksmärchen begegnet Hellboy, weil er einem Freund von Broom, Hellboys Adoptivvater, beistehen will - auch wenn nicht so ganz klar ist, wobei eigentlich. Das allerdings zeichnet sich schnell ab, als der König auf der Bildfläche erscheint.

Im zweiten Abenteuer wird Hellboy nach England gerufen. Und das ausgerechnet zur Weihnachtszeit. Dass ihn die Leute für den Weihnachtsmann höchstpersönlich halten, ist dem großen Jungen so auch nicht passiert. Von einer festlichen Stimmung bekommt HB aber nicht allzu viel mit, dazu ist er viel zu sehr damit beschäftigt, dem Geheimnis um die umtriebigen Mächte der Unterwelt genauer auf den Grund zu gehen.

Ein beliebtes Stilmittel in beiden Abenteuern ist der Einsatz des doppelten Rückblicks, also das Einbinden von Erzählungen und das Springen in die zweite Vergangenheitsebene. Gerade letzteres ist ein optimales Mittel, die Schilderungen lebendig zu halten. Diese einführenden Momente sind es, welche mit am meisten Atmosphäre versprühen. Denn hier ist das aufziehende Unheil noch nicht direkt greifbar, wirft aber bereits deutlich seine Schatten voraus. Dies setzt man seitens Lausch mittels dichter Untermalung aus ineinandergeifender Musik und Geräuschen (sei es der Wind als ständiger Begleiter im Norden oder das sich aus der Ferne ankündigende Hundegebell) gekonnt in Szene. Dabei weißt gerade die Musik eher einen nervösen, denn melodiösen Charakter auf, was zum Stil der Hörspiele aber ziemlich gut passt.

Inhaltlich sind beide Abenteuer trotz gelungener Inszenierung leider nicht besonders tiefschürfend. Großartige Wendungen darf man eher nicht erwarten und der Höhepunkt besteht im wesentlich nur in wilden Kloppereien - was mich nun nicht unbedingt in immense Begeisterung versetzt hat.
Gewinnen können die Erzählungen vor allem durch Hellboys trockenen Humor, der von Tilo Schmitz wirklich prächtig transportiert wird. Er verfügt zudem über die optimale Stimmlage, um eine solche Figur wie Hellboy glaubhaft sprechen zu können.

Fazit: Inhaltlich bieten beide Kurzgeschichten nicht unbedingt allzu aufregendes. Wer aber vor allem Spaß an Hellboys humoriger Art bei der Bekämpfung der Mächten des Bösen hat und wem der Inszenierungstil von Lausch bei dieser Serie liegt, der dürfte nichtsdestotrotz insgesamt auf seine Kosten kommen.

Note 2-


3


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Sprecher

SprecherRolle
Tilo Schmitz HB_ERZ
Tilo Schmitz Hellboy
Gerd Samariter Broom
Klaus Dittmann Dr. Manning
Helmut Gentsch Prof. Rickman
Janet Sunjic Mrs. Jones
Wolfgang Berger Tonbandstimme
Jürgen Holdorf König Vold
Bernd Hölscher Doktor
Philipp Otto Priester
Aranka Mamero-Jaenke Mrs. Hatch
Mary Muhsal Annie
Achim Buch Monsterprinz
Cornelia Dörr Maus
Aranka Mamero-Jaenke Alte Frau
Uwe Hügle Mann
Cornelia Dörr Frau


Hörer-Meinungen zur Folge

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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 22.06.2010 10:28:10 Uhr
Bewertung: 11 / 15

In Episode 7 der Serie Hellboy werden gleich 2 Geschichten mit dem paranormalen Ermittler erzählt. Den Zusammenhang in der Erzählung schafft ein Gespräch zwischen Hellboy und dem Leiter der B.U.A.P Dr. Manning, der alte kuriose Spesenrechungen gefunden hat. Diese Sequenzen sorgen für Auflockerung zwischen den Geschichten und bringen durch den Dialog zwischen "flapsigem Angestellten" und "pingeligem Chef" den Humor in das Hörspiel, den man aus dem Hellboy-Kinofilmen kennt.
Nicht nur die Verwendung der deutschen Synchronstimmen spannen dabei den Bogen zwischen Comic, Hörspiel und Film, sondern auch die gesamte Produktion steht dem Holywood-Vorbild in nichts nach. Das Label Lausch zeichnet sich durch detailreiche Arbeit in allen Belangen der technischen Umsetzung ihrer Hörspiele aus und so greifen auch in Fogle 7 die verschiedenen Elemte eines Hörspiels ineinander. Besondere Highlight, die im Gedächnits geblieben sind, sind dabei zum Beispiel der Stimmeffekt auf König Vold oder die Besetzung von Helmut Gentsch als Professor Rickman.
Inhaltlich erwartet den Serienhörer nicht das Gewohnte. Die Figuren und ihre Eigenheiten kennt man bereits aus den früheren Episoden und wo die ersten Geschichten Platz auf 2 CDs fanden, werden hier in der halben Spielzeit gleich 2 Geschichten erzählt. Logisch, viel Tiefgang ist hier nicht möglich, dafür werden Chraktere eher angerissen und es wird mit Andeutungen gespielt. Alles nicht ohne Fragen zu beantworten und nur bruchstückhafte Erzählung zu liefern. Im Gegenteil, die Erzählungen wirken dabei niemals gehetzt, viel mehr schlägt Hellboys Coolness durch. Und das Konzept geht auf. Die kurzen Geschichten ohne folgenübergreifenden Handlungsrahmen (sicher, es werden Sachen aus früheren Episoden aufgegriffen und interessante Aspekte über die Charaktere neu eingebracht, die vorherigen Folgen stehen mit dieser aber nicht in direktem Zusammenhang) laden zum Wiederhören ein, sind kurzweilig und locker erzählt, dadurch dass z.B. kein epischer Weltuntergang im Raum steht, sondern einfach normale Ermittlungen von Hellboy erzählt werden.
Leicht gestört haben mich dennoch zwei Dinge. In den Sequenzen, in denen Hellboy mit Dr. Manning spricht, wird teilweise der Hörer angesprochen, was mich persönlich aus der Story gerissen hat. Ein zweites Detail, ist die Verwendung von Gerd Samariter als Broom, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es sich hier wirklich um eine falsche Entscheidung handelt. Da es sich bei "König Vold" um einen Rückblick in die 50er Jahre handelt, hatte ich mir Brooms Stimme hier wesentlich jünger ausgemalt. Immerhin spricht aber wieder Gerd Samariter die Rolle, der diesen Part auch schon in der ersten Epsiode der Serie übernahm. Ob man da wirklich Ersatz hätte suchen sollen? Wohl eher doch nicht.

Zwei Hellboy Geschichten auf einer CD, verpackt in einem humoristischen Dialog zwischen Dr. Manning und Hellboy? Das Konzept funktioniert mit kleinen Abstrichen. Die weiter oben erwähnten Hörer-Ansprachen ausgenommen ist das Paket rund. Sowohl inhaltlich als auch in der Umsetzung geht man weiter ungewohnte und uneinheitliche Wege, was dem schrägen Chrakter Hellboys zu Gute kommt und Abwechslung in die Einzelepisoden bringt. In Folge 8 gibt es übrigens wieder Kurzgeschichten, ohne Interview, dafür eine Geschichte mehr. Folge 7 und 8 ergänzen sich sehr gut!
Durchschnittliche Userwertung: 11 | User-Top-Liste

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