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» Die drei !!! » 009) Im Bann des Tarots

Cover - Im Bann des Tarots

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Kims Vater wird von einem anonymen Briefschreiber um Hilfe gebeten. Seine Informationen hat er in Tarot-Karten verschlüsselt. Anders traut sich der namenlose Absender nicht, seine rätselhafte Nachricht weiter zu geben – zu geheimnisvoll und gefährlich scheint die zu erfüllende Aufgabe zu sein. Klar, dies ist eindeutig ein neuer, spannender Fall für die drei !!!. Zusammen entschlüsseln die drei Detektivinnen die Botschaft der Karten und geraten in ein Abenteuer voller Gefahren. Doch die drei Freundinnen sind unschlagbar und es gelingt ihnen schließlich, auch diesen Fall zu einem guten Ende zu führen.
» Regie: Thomas Karallus
» Musik: Mount Music, Michael Berg, Roman Rossbach
» Buch/Script: Henriette Wich
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2010-08-20
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die drei !!! (009) Im Bann des TarotsDie drei !!! machen es sich am Swimmingpool der Familie Jülich bequem. Auf diesem Wege bekommen sie von dem geheimnisvollen Brief ohne Absender Kenntnis, der sich an Herrn Jülich wendet. Eine Botschaft, mit der dieser aber nicht viel anzufangen weiß. Die drei Detektivinnen allerdings sehen in dem Ganzen schnell einen neuen Fall, der ihnen gerade wie gerufen kommt. Und so machen sie sich daran, der Spur der beigefügten Tarot-Karten zu folgen.

Im großen und ganzen bietet auch das bereits neunte Abenteuer der Serie nette Unterhaltung. Jedoch gibt es zwei Aspekte, welche den positiven Grundeindruck doch nachhaltig drücken.

Erstens: die Laufzeit des Hörspiels. Grundsätzlich sagt die Spieldauer allein natürlich erst einmal noch gar nichts aus. Es kommt eben ganz darauf an, wie gehaltvoll sich die Geschichte erweist. Macht es Sinn, alle noch so unbedeutenden Randdetails mit einzuarbeiten oder aber beschränkt man sich auf das wirklich wesentliche? Beides sind gangbare Wege, besteht bei ersterem allerdings die Gefahr, den Hörer auf Dauer zu langweilen. Und genau das ist hier stellenweise eingetreten. Gewiss machen die Details aus dem Privatleben der drei Nachwuchsdetektivinnen die Charaktere menschlich. Jedoch sind gewisse Dauerrandthemen nun nicht so interessant, als dass man sie unbedingt in dieses Hörspiel hätte mit aufnehmen müssen.
So kommt es jedenfalls, dass das Abenteuer nur sehr langsam in Schwung kommt und selbst später immer mal wieder ausgebremst wird. Eine etwas knackigere Bearbeitung hätte mir auf jeden Fall besser gefallen.

Punkt zwei ist die Konstruktion des Plots. Die Idee ein großes Rätsel anhand von Tarot-Karten aufzuziehen ist zweifellos interessant. Letztendlich überzeugt das ganze aber nur sehr bedingt. (SPOILER: woher weiß der Briefeschreiber beispielsweise, wann genau die Täter zuschlagen werden?). Dazu kommen einige sehr eigenwillige Querverstrebungen in Bezug auf die Kunstausstellung, die natürlich direkt auf die richtige Spur führt, auch wenn der Zusammenhang anfangs kaum zufälliger hätte eingeführt werden können.
Definitiv nicht die beste der bisherigen Geschichten.

Dass das Hörspiel zu großen Teilen trotzdem für nette Unterhaltung steht, ist vor allem den Sprechern und der akkustischen Umsetzung mit Musik und Geräusche zu verdanken. Schön ist beispielsweise, wie hier mit Songs im Hintergrund gearbeitet wird, um bestimmte Örtlichkeiten noch ein Stück weit realistischer erscheinen zu lassen. Dazu gibt es als Überblendung zwischen den Szenen die bekannte fetzige Musik, die - wenn schon nicht immer die Geschichte selbst - für Tempo sorgt.
Die drei !!! machen ihre Sache nach wie vor großartig. Ohne Mia, Sonja und Merete würden die Hörspiele definitiv nur halb so viel Spaß machen. Diesmal bekommen wir es zudem mit der ganzen Familie Jülich zu tun, sprich Vater (Michael Bideller), Mutter (Kerstin Draeger) und Kims beide Brüder (Valentin Pages, Janek Schächter). Dazu noch Profis wie Helgo Liebig, Clemens Gerhard und Thomas Karallus in den diversen Nebenrollen. Da brennt nichts mehr an.
Ein wenig Produkt-Placement hat man mit den Teufelskickern betrieben. Auch wenn man die Titelmelodie dieser Hörspiele ruhig ein wenig kürzer hätte spielen dürfen, ist das ganze gar nicht mal so schlecht in die Geschichte eingearbeitet.

Fazit: Der stellenweise zu arg konstruierte Plot und die zu lange Laufzeit sind natürlich schon Punkte, die den Hörspaß nachhaltig beeinflussen. So reicht es trotz einer ansonsten rundum gelungenen akkustischen Umsetzung nur für eine durchschnittliche Note.

Note 3


3


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Mia Diekow Kim Jülich
Sonja Stein Franzi Winkler
Merete Brettschneider Marie Grevenbroich
Achim Buch Helmut Grevenbroich
Valentin Pages Ben Jülich
Janek Schächter Lukas Jülich
Michael Bideller Peter Jülich
Kerstin Draeger Brigitte Jülich
Svenja Pages Sekretärin
Helgo Liebig Professor Degen
Jasmin Butenbas Professor Degen
Clemens Gerhard Kommissar Peters
Sabine Hahn Frau Blomberg
Dieter Schmitt Hanno
Thomas Fitschen Lenni
Thomas Karallus Spuk


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