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» Die letzten Helden » 003) Die Wüste der Ewigkeit

Cover - Die Wüste der Ewigkeit

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Durchschnitts-Kurzwertung:

13 / 15

» Der Weg zum Konzil der Elemente, jenem geheimnisumwitterten Ort, an dem magisches Wissen verankert liegt, scheint für den Magier X und seinen Begleiter Amon von Falkenfels vorerst beendet. Gefangen und X' magischen Fähigkeiten beraubt, verschleppen Sklavenhändler sie in die Wüstenstadt Karakesh, wo sie getrennt voneinander verkauft werden. Während es X gelingt, seinem Käufer zu entkommen, muss Amon nicht nur sein Geschick im Zweikampf auf Leben und Tod in der Arena beweisen, sondern auch das Wüstenmädchen Aisha beschützen. Doch was hat es mit den immer wieder auftauchenden Harpyien auf sich? Und welche Rolle spielt der alte Magier Nebahath in diesem Spiel? Erstmals steht X vor einem Rätsel, dass er scheinbar selbst mit all seinem Wissen und Verstand nicht zu lösen vermag...
» Regie: Björn Korthof
» Musik: Konstantinos Kalogeropoulos
» Buch/Script: David Holy
» Umfang (CDs): 2

» VÖ: 2010-07-16
» eine Produktion von HolysoftWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die letzten Helden (003) Die Wüste der EwigkeitAls Sklaven werden sie durch die Wüste getrieben. Die glimmende Sonne im Rücken und den unbamherzig brennenden Wüstensand unter den nackten Füßen. Ein magisches Halsband hindert X an der Ausübung der arkanen Künste, so dass es ihnen unter den wachsamen Augen der Wärter und deren peitschenfreudigen Händen unmöglich ist, einen Fluchtversuch zu wagen. So bleibt ihnen vorerst nicht viel anderes übrig, als abzuwarten, bis sich eine neue, besser Situation ergibt...<br /><br /> Das Abenteuer startet wiederum mit einem etwas längeren Erzählerparts X, der einem berichtet, welches Schicksal die beiden Gefährten nach dem letzten Abenteuer ereilt hat. Wie aber schon in den vorherigen Hörspielen fallen selbst solch umfassender Erzählertexte dank der starken Untermalung mit Musik und Geräuschen sowie dem eindrucksvollen Spiel Dietmar Wunders äußerst lebendig aus.<br /><br /> Diesmal erstreckt sich das Abenteuer wieder über zwei CDs, bei einer Spielzeit von knapp 140 Minuten. Die beiden ersten Drittel der Geschichte sind recht linear aufgezogen und bieten noch keine besonders großen Überraschungen. Nichtsdestotrotz fällt dieser Part äußerst unterhaltsam aus. Die reizvolle Situation der Gefangenschaft, welche unsere Gefährten in ihren Möglichkeiten stark einschränkt und sie vor eine scheinbar ausweglose Situation stellt, zumal sie auch noch voneinander getrennt werden, lässt einen als Hörer unweigerlich mitfiebern. Denn natürlich will man unbedingt wissen, wie es die beiden letztendlich anstellen, sich aus dieser Bedrohungssituation zu befreien. Dass es ihnen gelingen dürfte, daran hegt man indes von Anfang an wenig Zweifel.<br /> Vor allem die Gladiatorenkämpfe nehmen hier recht viel Raum ein. Zwar findet sich dort wenig, was die Spannung massiv nach oben treiben könnte, doch die Umsetzung ist derart eindrucksvoll und mit einem sanft-ironischen Unterton geschildert (erwähnen möchte ich diesbezüglich nur die Stimme des Kalifen - großartig!), dass einen ersteres überhaupt gar nicht stört.<br /><br /> Im letzten Drittel scheinen sich die Ereignisse dagegen fast wieder zu überschlagen und dabei ist wieder die ganze Konzentration der Hörerschaft gefragt, wenn man einen weiteren Einblick in die Geheimnisse dieser sonderbaren Welt gestattet, die man momentan ohnehin nur recht unzureichend zu überblicken vermag. Einige Wendungen werden einem sicherlich noch nach Abklingen der letzten Schlussakorde zu denken geben.<br /><br /> Sehr erfreut war ich, als ich das ans veränderte Umfeld angepasste Musikbild vernommen habe. Viele andere Produzenten hätten womöglich einfach mit den bisherigen musikalischen Bild weitergearbeitet, hier jedoch wird ein ganz eigenes orientalisches Klangbild ins Leben gerufen, welches dieser Geschichte erst seine ganze Würze verleiht. Auch wenn einige Stücke in meinen Ohren manchmal ein klein wenig gewöhnungsbedürftig klangen, so muss man hier einmal mehr ein großes Lob aussprechen.<br /><br /> Aufgrund der Trennung von Amon und X merkt man zum ersten Mal, wie wertvoll die Idee eines stetigen Begleiters wie Eye tatsächlich ist. Stellt dies doch DIE Möglichkeit dar, Dialoge zu realisieren, wo sonst nur Erzählerparts oder größere Sprünge in der Handlung möglich gewesen wären. Dank Engelbert von Nordhausens exzellenter Darstellung des äußerst spitzzüngigen Wesens kommt man als Hörer hier so richtig auf seine Kosten. Diese amüsante Ader steht der ansonsten durchaus ernst angelegten Erzählung sehr gut zu Gesicht. Nicht unbedingt gebraucht hätte es dagegen meines Erachtens die erneuten Anleihen an bekannte Märchen; Stichwort: Ali Bapa.<br /><br /> Der Sprechercast ist mindestens so eindrucksvoll wie der Rest des Hörspiels auch. Erwähnen muss man diesmal vor allem Julia Haacke als Aisha, Ernst Meincke als Hasredin, Roland Hemmo als Nebahath und Bernd Vollbrecht als Kamil.<br /><br /> Fazit: Eine dicke Überraschung, welche weite Teile dieser Episode beeinflussen soll, gibt es bereits ganz zu Beginn. Danach knüpft ein eher linearer, aber alles andere als uninteressanter Handlungsstrang an, nur um am Ende wieder so einiges auf den Kopf zu stellen. Zusammen mit der erstklassigen Inszenierung kommt man als Fantasy-Fan weiterhin voll auf seine Kosten. Wenn es ebenso ansprechend weitergeht, darf man sich noch auf einige schöne und hoffentlich spannende Stunden zusammen mit den letzten Helden dieser Welt freuen.<br /><br /> <center>Note 1</center>

5


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Christian Rode Chronarius
Dietmar Wunder X
Kim Hasper Amon
Engelbert von Nordhausen Eye
Lutz Riedel Wanderer
Ingo Albrecht Artemis
Dirk Hardegen Sklaventreiber 1
Ekkehardt Belle Sklaventreiber 2
Bernd Vollbrecht Kamil
Julia Haacke Aisha
Stephan Winkowski Gorasul
Tom Vogt Abdullah
Reinhard Kuhnert Sulman Sareibar
Julien Haggége Machmuth
Björn Korthof Memeth
Ernst Meincke Hasredin
Martin Kessler Kasim
Michael Pan Ali Bapa
Roland Hemmo Nebahath
Peter Schmuttermaier Verkäuferin
Sebastian Bäcker Adept
Daniel Langer Häscher 1
Sascha Kiss Häscher 2
Markus Oppermann Sklave
Tanja Green Nedime
Jan Schroeder Kalif
Herbert Ahnen Thoral
Heiko Simon Wächter
Isabel Böcker Junge
Martin Sabel Stimme des Kalifen
Norman Sonnleitner Wüstensohn 1
Alex Turrek Wüstensohn 2
Roman Mandelc Bürger 1
Christian Mitter Bürger 2
Johanna Bischof Bürger 3
Michael Wietholt Omar
Tom Vogt Bastrabun


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 02.11.2010 13:57:32 Uhr
Bewertung: 11 / 15

Gleich zu Beginn der dritten Folge springt man wieder in ein v&ouml;llig anderes Setting als in der Vorg&auml;ngerfolge hinterlassen ein. Amon und X sind Teil einer Sklavenkarawane. Ein Ausbruchsversuch verspricht laut X wenig Erfolg, er hegt Hoffnung am n&auml;chsten belebten Haltepunkt die Karawane zu t&uuml;rmen. Pustekuchen - die beiden werden verkauft. Getrennt. Amon an die Arena der Stadt und X an einen wohlhabenden Mann, der an X Zauberk&uuml;nsten, geb&auml;ndigt durch ein magisches Halsband, interessiert ist.
An der Geschichte an sich gibt es meinerseits wenig zu m&auml;keln. Sch&ouml;ner Verlauf, spannende, actionreiche und abenteuerliche Momente wie man es bei Fantasy erwartet und erhofft. Wir befinden uns in der W&uuml;ste und soweit allen darin lebenden und handelnden Personen, die in diesem H&ouml;rspiel vorkommen, wird das stereotype Bild von Arabern verpasst. Diesen Charakterzeichnungsspitzen setzt man mit &quot;Ali Baba&quot; und den Stadionsprechern &quot;Mehmet und Machmut&quot; die Krone auf. Das sind Situationen, wie sie in den Folgen davor auch schon vorhanden waren und wie sie zu der Serie dazugeh&ouml;ren. ich pers&ouml;nlich k&ouml;nnte gut darauf verzichten. Was es mit der riesigen Gestalt im Hintergrund des Covers auf sich hat ist dann schon wieder viel interessanter und auch wieder eher fantastisch als ein kopierter Orient. Die Musik tr&auml;gt &uuml;brigens sehr gut zur Atmosph&auml;re bei, mit den orientalischen kl&auml;ngen f&uuml;hlt man sich direkt zu Hause und wei&szlig; wie der Hase l&auml;uft.
Weniger gut gefiel mir der Schluss nach dem Schluss. Die pr&auml;sentierten Ereignisse und Personen bieten &auml;hnlich wie in der ersten Folge f&uuml;r meinen Geschmack wieder zu viele Elemente um alles noch &uuml;berschaubar zu einer nachvollziehbar begr&uuml;ndeten Handlung zu verstricken. Wie X da die L&ouml;sung des R&auml;tsels serviert - das hatte &Auml;hnlichkeit mit einem Justus Jonas Monolog. Schade. Dennoch sind mir verknotete Verstrickungen immer noch lieber als Laufmaschen.
Sprecherliste und Soundkulisse sind bombastisch wie gewohnt, da wird man als H&ouml;rer wirklich verw&ouml;hnt, mal abgesehen von dem (leichten) Akzent den manche Sprecher zur Verdeutlichung der arabischen Abstammung ihrer Figuren beisteuern. Ist aber eher eine pers&ouml;nliche Abneigung von mir gegen&uuml;ber der Verwendung von Akzenten, denn eine begr&uuml;ndete Kritik.

Weiter geht das Fantasyfest. Die dritte Folge bietet wieder einmal Neues am laufenden Band und so oft mich diese Folge wirklich in den verschiedensten Belagen mitgerissen hat, schie&szlig;t sie ab und an wieder &uuml;ber das Ziel hinaus.
Durchschnittliche Userwertung: 11 | User-Top-Liste

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