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» Videospielhelden » 003) Bloodrayne
Cover - Bloodrayne

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Viele Jahre sind seit dem Fall der Brimstone Society vergangen, der ehemaligen Bastion gegen die Vorherrschaft der Vampire. Seitdem streift der Dhampir Rayne, halb Mensch, halb Vampir, durch das Land und bekämpft die Vampire, wo immer und wann immer sie kann. Doch unversehens taucht ein neuer Gegner auf. Noch gefährlicher als Raynes Vater und Gegenspieler Kagan, dem einstigen Vampirfürsten, kennt die Vampirin Oxana nur ein Ziel: die Herrschaft über alle Vampire der Welt zu erlangen und mit ihnen die Menschheit zu versklaven! Rayne scheint machtlos gegen diese Gegnerin, bis ein geheimnisvoller Fremder auftaucht...

Basierend auf dem Blockbuster "BloodRayne" von Uwe Boll, nach dem gleichnamigen Videospiel
» Regie: Björn Korthof
» Musik: Konstantinos Kalogeropoulos
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2010-07-16
» eine Produktion von HolysoftWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Videospielhelden (003) BloodrayneBloodrayne ist die dritte Vertonung innerhalb der Videospielhelden, die auf dem Film nach Uwe Boll basieren soll. Es handelt sich bei den Hörspielen, die Holysoft auf den Markt bringt keineswegs um bloße O-Ton-Hörspiele, wie es die Cover evtl. vermuten lassen könnten, sondern um völlig eigenständige Prouktionen. Wie stark allerdings die Nähe zu den Film-Vorlagen ist vermag ich in Ermangelung der Kentniss dieser nicht zu beurteilen. Das spielt jedoch auch keine Rolle.

Rayne ist halb Mensch und halb Vampir. Als Hexe soll sie an diesem Tage auf dem Scheiterhaufen ihrem Tod entgegen sehen, doch ihr gelingt die Flucht. Bei dieser trifft sie auf einen jungen Mann, der ein besonderes Amulett mit sich führt, welches diesen als Nachkommen einer ganz besonderen Linie kennzeichnet. Ihr gemeinsames Ziel ist es dem Fürsten Elrich dessen Macht zu entreißen, mit der dieser eine ganze Horde von Vampiren unter seinem Kommando hält.

Bis es allerdings zum finalen Aufeinandertreffen kommen soll, geschieht noch so einiges andere.
Während die vorherige Geschichte geheimnisvoll und interessant gestartet ist und im letzten Teil dann leider etwas an Spannung eingebüßt hat, verhält es sich hier mehr oder weniger anders herum. Die Fluchtszene ist zwar technisch gekonnt umgesetzt, lässt einen als Hörer aber mit dem Gedanken zurück, weshalb die mächtige Frau so lange mit ihrer Flucht gewartet hat. So ergibt sich der Eindruck, dass die Szenerie nur deswegen entstanden ist, weil man in den ersten Minuten direkt einen actionreichen Paukenschlag setzen wollte - wogegen prinzipiell nichts zu sagen ist - ohne dass man sich aber dabei tiefere Gedanken um die Konsequenzen der vorherigen, allerdings nicht präsentieren Abläufe zu machen. Das mag man als schlimm oder weniger schlimm empfinden. Für ein actiongeladenes Hörspiel, wie es Bloodrayne zweifellos ist, würde ich dies noch nicht mal als großen Kritikpunkt sehen. Allerdings sind es eben oftmals solche Feinheiten, die den Unterschied zwischen einer unterhaltsamen und einer erstklassigen Geschichte ausmachen.
Der Verlauf der Story ist recht linear angelegt, daran ändern auch die diversen Perspektivwechsel nicht wirklich etwas. Wirkt anfangs alles noch etwas beliebig und austauschbar (mit Vampiren in Hörspielen bekommt man es ja hier nun nicht gerade zum ersten Mal zu tun), so gesellen sich im Verlauf immer neue Hintergründe dazu, welche der Geschichte letztlich den nötigen Biss verpassen.
Denn allein mit den Kämpfen weckte man bei mir hier nicht die ganz große Begeisterung. Gerade im Vergleich zu Far Cry, bei dem die coolen Dialoge gewisse Akzente zu setzen vermochte, erscheint mir die Verknüpfung der Dialoge mit den Kampfszenen hier weniger dynamisch. Was zusätzlich daran liegen mag, dass die zu sprechenden Texte an jenen Stellen etwas zu platt sind. Vielleicht wäre der Einsatz eines Erzählers in diesen Momenten nicht völlig verkehrt gewesen.

Es gilt sich jedoch mit noch mehr eigenwilligen Elementen zu avanchieren. So muss ich feststellen, dass die Gesangseinlagen des Fürsten der Atmosphäre des Hörspiels eher ab- als zuträglich war. Auch wenn man Detlef Bierstedt in Bezug auf seine Interpretation dieser Szene keinen Vorwurf machen kann.

Um hier dem Fazit in inhaltlicher Hinsicht schon mal etwas vorauszugreifen: Bloodrayne bietet einige gute Ideen, die in einem kurzweiligen und alles in allem unterhaltsamen Skript umgesetzt wurden. Allerdings bleiben ein paar Momente, die letztlich etwas zu störend auffallen, als dass man hier eine Top-Bewertung einfahren könnte. _Richtig_ spannend hört sich imho noch wenig anders an. Ob man diese Kritik nun an die Produzenten oder nicht doch vielmehr an die Vorlage addressieren muss, will ich hier gar nicht weiter erörtern. Obgleich inhaltlich nicht in allen Belangen überzeugend, so ist die Umsetzung doch - wie schon bei den anderen Hörspielen - sehr stark. Bei der Musik hat man einmal mehr auf sehr atmosphärische Stücke von Konstantinos Kalogeropoulos zurückgegriffen, die sich qualitativ vor keiner anderen Hörspielproduktion zu verstecken brauchen. Auch bei der Ausgestaltung der actionreichen Szenen mit Geräuschen hat man sich wieder alle Mühe gegeben, dies so plastisch wie möglich darzustellen. Allein das kann man nicht von jedem Newcomerlabel erwarten - leider.
Dass man zudem noch auf eine sehr prominente Sprecherriege setzt, macht die Sache natürlich nur noch attraktiver. Claudia Urbschat-Mingues macht als Rayne im Zusammenspiel mit Tobias Kluckert eine wunderbare Figur. Zu den Highlights möchte ich klar auch Lutz Riedel und Detlef Bierstedt rechnen. Letzteren weniger wegen der Rolle selbst, die er übernehmen muss, sondern vielmehr aufgrund seiner vielseitigen Spielfreude, die er an den Tag legt, um diesen Charakter auszufüllen.

Fazit: Zweifellos ist Bloodrayne ein recht unterhaltsames Hörspiel, wobei die hochkarätige Umsetzung einer der hauptausschlaggebenden Aspekte ist. Die Geschichte weist Stärken wie Schwächen auf, so dass es dadurch insgesamt knapp zu einer guten Wertung reicht.

Note 2-


3


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