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» Heff der Chef » 001) Das Aquarium
Cover - Das Aquarium

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Heff, der Chef der Firma, die brilliert und firmiert, bekommt überaschend Besuch von einem Kunden. Als wäre das allein nicht schon Grund genug zum Wundern, überlegt der Kunde tatsächlich, Heff einen Großauftrag zu vermitteln. Jedoch muss sich Heffs Firma erst einmal beweisen. Das offensichtliche Chaos, die Bademäntel tragenden oder ständig schlafenden Angestellten, der ständig nörgelnde Praktikant und nicht zuletzt Heffs eigene Inkompetenz machen keinen sonderlich vertrauenserweckenden Eindruck. Heff, der die Situation wie immer sofort klar verkennt, hat die Lösung: Ein Aquarium muss her...
» Regie: Björn Korthof
» Buch/Script: David Holy
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2010-12-10
» eine Produktion von HolysoftWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Heff der Chef (001) Das AquariumHolysoft wirft mit "Heff der Chef" eine weitere Serie auf den Markt, diesmal im Sektor Comedy. Für das Setting hat man sich augenscheinlich bei Stromberg inspirieren lassen. Ein alter Wahlspruch sagt ja auch: lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht. Aber ob das so auf diese Serie zutrifft?
Man ist jedenfalls ziemlich mutig und kündigt im Vorfeld direkt schon mal 12 Folgen an, was gerade für eine Comedy-Reihe im Hörspielmarkt schon ein recht ordentlicher Brocken ist. Das ganze relativiert sich dadurch wieder etwas, dass man jeweils drei Folgen zusammenpackt und als Box verkauft. Damit dürfte das ganze für Kunden schon eher interessant werden - denn mit jeweils um die 40-45 Minuten sind die einzelnen Folgen nicht allzu lang.

Diese Spieldauer reicht für eine Geschichte des vorliegenden Kalibers aber auch völlig aus. Mehr würde nur dazu führen, dass es langweilig wird. Denn wirklich ergiebig ist das ganze so schon nicht.

Der Vibratorkönig wendet sich mit einem Auftrag in der Tasche an Heff. Um diesen Auftrag zu bekommen, soll das Büro ordentlich umstrukturiert werden, um dem ganzen einen seriöseren Anstrich zu verpassen. Die Ideen der Mitarbeiter sind allesamt ziemlich abgedreht. Doch das ist noch nichts gegenüber dem, was Heff am Ende fabriziert.

Die comichaften Cover deuten schon an, dass hier alles auf eine reichlich überzogene Art und Weise dargestellt wird. Glücklicherweise verrennt sich das Drehbuch nicht in völlig hirnlosem Chaos, sondern präsentiert eine halbwegs straighte, zusammenhängende Story, womit zumindest meine größte Befürchtung schon mal nicht zugetroffen hat.
Die Hoffnung auf ein witziges Hörspiel hat sich allerdings aber auch nicht so ganz erfüllt. Allein dadurch, dass man Situationen ins Lächerliche zieht erreicht man nicht automatisch Lacher beim Publikum. Den Hauptraum nehmen die Ideen und für kurze Zeit real werdenden Vorstellungen absurder Raumdekorationen ein, eingebetet in den für solche Situationen so typischen Musikrahmen einer Gedankenblase. So ergeht man sich mehr oder minder nur in der Wiederholung einer einzigen Idee und die Gags, die darum gestrickt werden, sind oftmals zu müde, um mehr als einen kleinen Schmunzler zu entlocken.
Ich möchte dem ganzen insgesamt zwar einen soliden Unterhaltungswert nicht absprechen, aber dem eigentliche Ziel einer wirklich lustigen Comedy-Serie wird man nicht so ganz gerecht.

Die überzogenen Darstellungen setzen sich bei den Sprechen fort. Heff gefällt mir als Figur mit seiner unglaublichen Naivität eigentlich noch am besten, was durchaus mit an Wolfgang Bahros Darbietungen liegen dürfte. Er setzt die Rolle jedenfalls so glaubwürdig um, wie man eine solche Rolle nun einmal umsetzen kann. Dagegen kann man die Mitarbeiter in ihren überzeichneten Hüllen nun so gar nicht ernst nehmen. Mir persönlich sind gewisse Eigenarten, die man Stück für Stück auf die Spitze treibt jedenfalls lieber als wandelnde Klischees. Gerade die Dialekte sind doch eher nervig denn witzig.

Die Titelmelodie hört sich schon toll an, allerdings vermitteln die Klänge insgesamt eher Südsee- als Bürofeeling. Aber wenn man bedenkt, dass es dort ja auch eher so zugeht, kann man das schon verzeihen. Denn für sich gesehen, lassen sich die Stücke verdammt gut hören.

Fazit: Die Auftaktfolge vermag meine Erwartungen nicht recht zu erfüllen. Mein Comiczentrum hat David Holy jedenfalls noch nicht getroffen. Die Hörspiele hören sich ähnlich comichaft an, wie es die Cover suggerieren. Einen gewissen Unterhaltungswert möchte ich dem ganzen keineswegs absprechen, die Gags sind für mich aber oftmals zu platt und vorhersehbar.

Note 3


3


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Sprecher

SprecherRolle
Wolfgang Bahro Heff, der Chef
Yesim Meisheit Erzählerin / Sekretärin
Björn Korthof Praktikant Alex
Chris-Norman Geyer Angestellter Franz
Matthias Brinck Angestellter Michael
Marius Fietzek Angestellter Sven
Regina Lemnitz Vermieterin
Bernd Rumpf Herr Meisner, der Vibratorkönig
Santiago Ziesmer Sklave Ränn
Oliver Feld Sklave Stimmpie
Bert Stevens Aquaristikhändler
Klaus-Dieter Klebsch Nevrin Neida


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