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» Gruselkabinett » 051) Die Mumie

Cover - Die Mumie

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Durchschnitts-Kurzwertung:

15 / 15

» Sherlock Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle war auch ein hervorragender Autor atmosphärischer Gruselgeschichten. In "Die Mumie" erleben im Jahr 1884 Studenten in Oxford schlaflose Nächte und namenloses Grauen…
» Buch/Script: Sir Arthur Conan Doyle
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785744710

» VÖ: 2011-03-18
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (051) Die Mumie„Die Mumie“ nach der literarischen Vorlage von Sir Arthur Conan Doyle, dem Erfinder des wohl berühmtesten Detektivs der Welt, hätte sich meiner bescheidenen Meinung nach viel besser für das 50ste Jubiläum geeignet als es das zugegebenermaßen bekanntere „Gespenst von Canterbury“. Denn bei der hier vorliegenden Erzählung kann man wahrhaftig von einer klassischen Gruselgeschichte sprechen.

Abercrombie Smith ist Student der Medizin. Er ist es auch, der uns von seinen Erlebnissen erzählt, die er in dem Haus macht, in welchem er für sein Studium ein Zimmer gemietet hat. Unter ihm wohnt der geheimnisvolle Edward Bellingham, vor dem ihn ein Freund eindringlich warnt. Und doch macht Abercrombie die Bekanntschaft mit diesem Mann und muss schon bald feststellen, dass dieser höchst geheimnisvolles im Schilde führt...

Obwohl zu Anfang eigentlich noch gar nichts aufregendes passiert, ziehen einen Schilderungen über den unheimlichen Nachbarn (inklusive eines aktiven Rückblicks) unglaublich schnell in ihren Bann. Denn diese haben einfach etwas an sich, das einen verdammt neugierig werden lässt. Der darauffolgende Verlauf ist eigentlich recht typisch für klassische Gruselgeschichten. So ist es auch kein Wunder, dass die Geschehnisse für Hörer der heutigen Zeit nun nicht so schwer zu durchschauen sind. Die Stärken bezieht die Erzählung somit weniger aus außergewöhnlichen Überraschungsmomenten als vielmehr durch eine eindringliche Atmosphäre gepaart mit immer wieder auftretenden spannend in Szene gesetzten Ereignissen.

Insofern macht Titania Medien in Bezug auf die Inszenierung eigentlich wieder alles richtig. Das kennt man eigentlich auch nicht anders. Düstere Musikstücke untermalen die Gedankenwelt des Erzählers genauso wie die aktiv ablaufenden Ereignisse. Die Geräuschkulisse ist ausgefeilt und wohl überlegt dosiert.
Besondere Freude bereiten aber einmal mehr die Sprecher. Unter der Führung von Marc Gruppe gelingt es lebensechte Charaktere zu erschaffen, in die man sich trotz des Zeitunterschieds ohne große Schwierigkeiten hineinversetzen kann. Insbesondere Hannes Maurer und der mir bisher eher unbekannte Bene Gutjan liefern eindrucksvolles ab.

Fazit: Eine klassische Gruselgeschichte, wie sie für das vorangegangene Jubiläum eigentlich ideal gewesen wäre. Die Inszenierung fällt in gewohnter Weise dicht und atmosphärisch aus. Vor allem die Interpretation der Sprecher lässt hier keinerlei Wünsche offen. So macht mir das Gruselkabinett am meisten Spaß.

Note 2+


4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Bene Gutjan Abercrombie Smith
Hannes Maurer Edward Bellingham
Max Felder William Monkhouse Lee
Alexander Turrek Jephro Hastie
Jochen Schröder Thomas Styles
Peter Reinhardt Dr. Plumptree Peterson
Frank Schaff Long Norton
Uli Krohm Mumie
Dagmar von Kurmin Marktfrau


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» Hörer-Meinungen (1)
Hauke (www.hspweb.de) schrieb am 28.05.2011 09:25:09 Uhr
Bewertung: 15 / 15

Das Gruselkabinett weiß immer wieder zu überraschen. Bei dem Titel und dem Cover glaubte ich zwar an einen eher gruseligen Inhalt, dass ich mich jedoch so fürchten würde, hätte ich nie gedacht.Marc Gruppe hat die Kurzgeschichte „Lot No. 249“ des Sherlock Holmes Autors Sir Arthur Conan Doyle zu einem packenden Hörspiel umgeschrieben. Alles Unheimliche geht von der Mumie, die als Exponat 249 versteigert wurde, aus.
Abercrombie Smith wird vor einem Mitbewohner gewarnt und schon ist sicher: Merkwürdiges passiert in dem Campusgebäude und weiterem Umfeld. Bewohner werden brutal angegriffen und vermögen sich alleine kaum gegen einen schier übermächtigen Gegner zu wehren. Als Smith der Ursache auf den Grund geht, wird auch er zur Zielscheibe und schreibt seine Erlebnisse auf. Genau an dieser Stelle beginnt das Hörspiel und der Hörer erfährt rasch, was in der Vergangenheit passiert ist. Im Anschluss folgt das Finale mit einem überraschend knappen Ende.

Die Sprecher sind allesamt herausragend gewählt. Das Hörspiel startet mit einem Erzählteil. Dies schreckte mich zunächst ab. Ich wollte kurze knackige Unterhaltung ohne eine lange Einleitung, da ich am Abend des ersten Hörversuchs ungeduldig und aufgebracht war. Ich hörte das Hörspiel deshalb erst später und stellte verblüfft fest, wie kurz die Erzählereinführung geworden ist und wie schnell es zur Sache geht. Diese erzählertypische Einführung kam mir anfangs etwas hölzern vor, bei erneutem Hören beschlich mich dieses Gefühl nicht. Bene Gutjan leistet als Abercrombie Smith gute Arbeit.
Hannes Maurer gefällt mir als unheimlicher Edward Bellingham sehr gut. Stets hat er etwas unheimliches, bedrohliches in der Stimme. Dies fördert sehr die Fantasie und so entsteht alleine durch die Gedanken noch viel mehr Schrecken, als im Hörspiel ohnehin (zunächst) angedeutet wird.

Uli Krohm vermag es der Mumie Laute zu geben, die ich nicht für möglich gehalten hätte: absolut unheimliche, ich lag stocksteif im Bett. Dies geht einher mit der teilweise schaurigen und immer passenden Geräuschkulisse. Die Musikstücke sind nicht minder gelungen ausgewählt. Sie haben „Gabriel Burns“-Charakter, diese einschneidenden, überraschenden Elemente, welche die Spannung ins Maßlose treiben oder an der rechten Stelle ein wenig dabei helfen, die Verspannungen des lauschenden Körpers zu lösen.

Fazit
Ein schauriges Hörspiel, das unbedingt im Dunkeln bei voller Aufmerksamkeit gehört werden sollte. Die Schrecken sind hervorragend inszeniert und die packende Geschichte kommt meiner Meinung nach in einer solchen Atmosphäre am besten zum Tragen.
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