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» Gruselkabinett » 053) Die Herrenlose

Cover - Die Herrenlose

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Durchschnitts-Kurzwertung:

9 / 15

» Nach einem schweren Sturm entdeckt die Besatzung des Schiffes Bheotpte ein umher treibendes, herrenloses Wrack. Im Sonnenuntergang beschließen sie, dort an Bord nach dem Rechten zu sehen. Ein – wie sie erkennen müssen – lebensgefährliches UnterfangenÂ…
» Buch/Script: William Hope Hodgson
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785744772

» VÖ: 2011-04-15
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (053) Die HerrenloseWie entsteht Leben?<br /> Darüber sinniert Ich-Erzähler Dr. Dark (Friedrich Georg Beckhaus) zu Beginn des Hörspiels. In Form eines Rückblicks berichtet er, wie er als Arzt kurz nach seinem Examen auf dem Schiff von Captain Cannington anheuert. Von den Strapazen der Prüfung noch völlig am Ende ist er nur froh über die Ruhe, die an Deck herrscht. Dann aber steuert das Schiff in ein schweres Unwetter, an dessen Ende ein Geisterschiff auf der nun ruhigen See auftaucht: die Herrenlose. Nachdem die Schäden an Bord repariert sind, beschließt die Mannschaft die Herrenlose genauer zu erkunden. Ein merkwürdiger Schaumteppich rund um das Schiff sowie ungewöhnlicher heftiger Schimmelbewuchs sind die ersten unheimlichen Vorzeichen, welche die Mannschaft aber nicht von ihrem Vorhaben abbringen.<br /> Und so muss man als Hörer um das Leben jedes einzelnen „Expeditionsmitglieds“ bangen...<br /><br /> William Hope Hodgson erzählt eine recht simple, geradlinig aufgezogene Seefahrer-Mär. Die erste Hälfte ist geprägt von einer sehr bedächtigen, fast schon einlullenden Atmosphäre, bei der man in Form von verschiedenen Gesprächen die Passagiere und Mannschaft an Bord etwas näher kennen lernt. Selbst mit dem Auftauchen des Geisterschiffs schleicht sich der Grusel nur langsam in die Geschichte, dafür aber kontinuierlich, so dass man in der zweiten Hälfte mit einem nicht fassbaren Grauen konfrontiert wird. Genau die Form von Grusel, die ich persönlich am meisten bevorzuge. Schön wäre gewesen, wenn die Erzählung noch ein paar Überraschungen mehr parat gehalten hätte. Denn so ist das ganze wie erwähnt schon fast etwas zu einfach ausgefallen, um da im Rückblick wirklich die vollen 66 Minuten zur rechtfertigen.<br /><br /> Wer sich aber auch an der einfachen Form des schleichenden Grusels erfreuen kann, der dürfte hier durchaus richtig sein. Nicht zuletzt, weil es den Jungs von Titania Medien einmal mehr gelingt eine tolle Atmosphäre zu erzeugen. Das fängt schon bei der Kulisse im Hafen ganz zu Beginn an, die einen wunderbar auf das folgende Abenteuer auf See vorbereitet, geht über die Inszenierung des Unwetters bis hin zur Erkundung der Herrenlosen.<br /><br /> Die Situation an Bord des Schiffes bleibt übersichtlich – vor allem auch des überschaubaren Casts wegen. Dort begegnet man zum einem natürlich der jungen Version Dr. Darks (Johannes Berenz), dem Captain (Hans Teuscher), den beiden einzigen weiblichen Wesen an Bord, Constance Main (Antje von der Ahe) und Eleonor (Almut Eggert), Mr. Berlies (Stefan Kaminski) und Mr. Selvern (Michael Deffert).<br /><br /> Fazit: Insgesamt vielleicht eine Spur zu einfach gestrickt, vermag die Geschichte letztlich doch zu unterhalten und in der zweiten Hälfte auch zu gruseln. Das gelingt vor allem deswegen, weil man es mit einer nicht direkt greifbaren und damit leicht einzuschätzenden Gefahr zu tun bekommt. Die Inszenierung des ganzen gelingt Titania Medien dabei wie gewohnt exzellent.<br /><br /> <center>Note 2</center>

4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Friedrich Georg Beckhaus Erzähler
Johannes Berenz Dr. Dark
Antje von der Ahe Constance Main
Almut Eggert Eleanor Main
Hans Teuscher Captain Gannington
Stefan Kaminski Mr. Berlies
Michael Deffert Mr. Selvern
Jan Panczak Matrose
Patrick Roche Matrose


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» Hörer-Meinungen (1)
Hauke (blog.hspweb.de/2011/09/gruselkabinett-nr-53-die-herrenlose.html) schrieb am 11.09.2011 10:52:52 Uhr
Bewertung: 9 / 15

Dr. Dark erz&auml;hlt als alter Mann von seiner ersten T&auml;tigkeit als Arzt. Da ihm seine Ausbildung sehr mitgenommen hat, m&ouml;chte er sich auf der See kurieren. Wegen Mangels an den n&ouml;tigen finanziellen Mitteln, versucht er als Boardarzt anzuheuern, was ihm auch gelingt. Die Route f&uuml;hrt durch eine Passage, die ber&uuml;chtigt ist f&uuml;r pl&ouml;tzlich auftretende heftige Unwetter. Nach einem solchen Sturm sind Passagiere und Schiff stark mitgenommen. Die Sichtung eines herrenlosen Schiffes weckt jedoch schnell die Neugier. Es wird beschlossen, sich an Deck des uralt aussehenden Schiffes einmal umzusehen. Bereits bei der Ann&auml;herung gibt es Widrigkeiten und merkw&uuml;rdige Beobachtungen. Schon bald stellen die Neugierigen fest, dass dieses herrenlose Schiff nicht wirklich verlassen zu sein scheint Â…

William Hope Hodgsons Geschichte &uuml;ber die Herrenlose ist eine idyllische Geschichte, f&uuml;r eine st&uuml;rmische Nacht. Als ob es vom H&ouml;rspiel beabsichtigt w&auml;re, fing es bei mir an zu Blitzen und Donnern, als die Besichtigung des Schiffes anlag. Eine gute Grundvoraussetzung zum spannungsgeladenen Lauschen des H&ouml;rspiels. Der Grusel ist wie bei den meisten Folgen dieser Reihe recht zur&uuml;ckhaltend. Dennoch unterh&auml;lt das H&ouml;rspiel gut.
Sch&ouml;n finde ich die Darstellung des Schiffes, bei dem nicht alles von den verschiedenen Figuren interpretiert wird. Die Beschreibung, wie es sich pr&auml;sentiert, reicht v&ouml;llig. Die Auslegung ist recht offensichtlich. Eine Erkl&auml;rung w&auml;re &uuml;berfl&uuml;ssig und daher freue ich mich besonders &uuml;ber das Weglassen dieser. Das machen nicht alle H&ouml;rspiele so.

Von den Sprechern haben mir Friedrich Georg Beckhaus als alter Dr. Dark und Hans Teuscher als sympathischer Captain am besten gefallen. Sie &uuml;berzeugen in jeder Sekunde. Antje von der Ahe und Almut Eggert als Reisende mit unterschiedlich starkem Abenteuerdrang sind ebenfalls &uuml;berzeugend. Johannes Berenz, der den jungen Dr. Dark spricht, h&ouml;rt sich bei seinen Aufnahmen manchmal zu alleinstehend an. F&uuml;r mich klingt es so, al ob er seinen Part alleine eingesprochen h&auml;tte und daher nicht so gut mit den Texten der anderen von der Betonung oder Lautst&auml;rke harmoniert. Bei anderen Sprechern fehlt mir manchmal etwas Gef&uuml;hl in der Stimme, recht &auml;hnlich wie bei Berenz.

Musikalisch f&auml;hrt das H&ouml;rspiel eine Linie. Besonders viel Abwechslung gibt es nicht. Dies verst&auml;rkt das Gef&uuml;hl der Einsamkeit auf dem Wasser. Auf der Seite der Ger&auml;usche gibt es nur das &uuml;bliche Lob: Alles ist gut!

Fazit
Ein sehr solides H&ouml;rspiel in der Gruselkabinettreihe.
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