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» Point Whitmark » 033) Das Schloss des Blutmalers
Cover - Das Schloss des Blutmalers

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- / 15

» Im Zuge einer Reportage über walisische Architektur werden Jay, Tom und Derek von einem Unwetter überrascht und gezwungen, die Nacht auf Glamorgan Castle zu verbringen. Hat sich der Burgherr wirklich innerhalb des verlassenen Gemäuers begraben lassen? Es heißt, die Gemälde in den düsteren Korridoren wurden mit echtem Blut gemalt. Die Jungen stoßen das Tor zu einem lange vergessenen Geheimnis auf. Als körperlose Schreie durch die einsamen Flure hallen, gibt es für sie kein Entrinnen ...
» Regie: Volker Sassenberg
» Musik: Matthias Günthert, Volker Sassenberg, Markus Segschneider, Manuel Rösler
» Buch/Script: Volker Sassenberg, Andreas Gloge
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2011-09-30
» eine Produktion von Decision ProductsWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Point Whitmark (033) Das Schloss des BlutmalersDie drei Jungs vom Radio wollen eine Reportage über einen walisischen Architekten machen. Aus diesem Grund sind sie mit dem Zug in eine kleine Ortschaft außerhalb von Point Whitmark gefahren, um Kendrick Gwaunfarren zu interviewen. Dabei erfahren sie mehr über den Blutmaler und die Burg, in der er gelebt hat. Natürlich wollen sich die Jungs die Burg selbst ansehen. Da diese allerdings verlassen ist, geht das nicht so ohne weiteres. Oder ist das nur ein vorgeschobener Grund, weil niemand will, dass die drei das alte Gemäuer überhaupt betreten?

Das Abenteuer spielt diesmal gänzlich außerhalb von Point Whitmark und bietet damit die Chance eine ganz andere, eigene Atmosphäre auf die Beine zu stellen. Sowohl das Cover, der Titel, aber auch die walisischen Namen machen deutlich, dass es einen stimmungsmäßig diesmal nach Wales verschlägt – obwohl wir de facto in den Vereinigten Staaten verweilen.
Die Folge ist in der Tat eine echte Atmosphärengranate. Und dazu stellt sie alles bereit, was man für ein gruseliges Setting eben so braucht. Angefangen bei einem düsteren Nachmittagshimmel, einer unheimlichen Burg über einen Blutmaler, der auch nach seinem Tod noch sein Unwesen zu treiben scheint bis hin zu verbotenen Bäumen und mysteriösen Totengräbern. Wüsste man es nicht besser, man würde kaum vermuten, dass es sich hier um ein Krimihörspiel handelt und nicht um die nächste Folge des Gruselkabinetts.

Das ist aber recht typisch für Point Whitmark. Die sehr mysteriösen und geheimnisvollen Momente werden bis aufs äußerste ausgekostet, stellen sich im Rückblick aber oftmals als viel harmloser heraus, als man das im Vorfeld für möglich gehalten hätte. Es kommt also immer auch sehr darauf an, wie man die Dinge erzählt. Und da wirft einen die Serie eben gerne mal ins kalte Wasser, um etwaige Erklärungen erst Momente später nachzuliefern – so dass sich in der Gedankenwelt des Hörers in der Zwischenzeit ganz andere Dinge abspielen.

Was den Fall selbst betrifft: Wirkliche Ermittlungsarbeit seitens der Radioreporter gibt es kaum. Diese stolpern hier eigentlich mehr nur umher, beobachten und nehmen dabei allerlei merkwürdiges auf, das sich nicht sofort in einen sinnvollen Kontext einordnen lässt. Erst ganz am Ende erfährt man schließlich die ganze Wahrheit – die dann auch ein recht schlüssiges Bild auf das gesamte Szenario bietet.

Fast genau gleich wie in der Vorgängerfolge präsentiert sich der Cast. Das mag man als Makel sehen. Mich hat es hier nicht gestört. Allerdings darf spätestens bei der nächsten Folge dann aber schon wieder ein wenig mehr Abwechslung reinkommen.
Für meinen Geschmack wird innerhalb des Hörspiels etwas viel geflüstert, was das Zuhören bisweilen etwas anstrengend macht. Auch das muss in den nächsten Episoden nicht unbedingt wieder überhand nehmen.
Recht nett gelöst hat man die Ausspracheproblematik der doch sehr fremd klingenden walisischen Namen. Die Seitenhiebe in der Anfangsphase der Geschichte machen hier jedenfalls gehörig Spaß.

Von den älteren, eher entspannten Zwischenmelodien (zu welcher Kategorie ja auch die Titelmelodie gehört) ist kaum mehr etwas zu hören. Das würde zu dieser sehr düsteren Gesamtstimmung wohl auch nicht sonderlich passen.

Obgleich eine Altersempfehlung von 6 Jahrenauf dem Hörspiel aufgedruckt ist: das Hörspiel ist definitiv NICHT ab diesem Alter zu empfehlen. Das sollte allerdings eigentlich auch schon der Titel der Folge deutlich machen.

Fazit: Dunkel, geheimnisvoll und mysteriös. Eine atmosphärisch einmal mehr extrem dichte Geschichte, wobei der Ermittlungsarbeit der Point Whitmark Reporter jedoch nicht sonderlich viel Bedeutung zukommt. Sie stolpern vielmehr mitten ins Geschehen und müssen zusehen, wie sie damit umgehen.

Note 2+


4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Jürg Löw Erzähler
Sven Plate Jay Lawrence
Kim Hasper Tom Cole
Gerrit Schmidt-Foss Derek Ashby
Sonja Deutsch Mrs Delwyndyn
Dominik Freiberger Mr Delwyndyn
Horst Lampe Kendrick Gwaunfarren
Bert Franzke Maddox Jones
Hannelore Minkus Adwen Cadoc
C.-D. Clausnitzer Yvain Gwladys
Herr Steiner Glasaugen-Opa
Heike Paul Dorfoma


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