Titel-Details

» Prof. Sigmund Freud » 006) Sein und Haben
Cover - Sein und Haben

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- / 15

» Auf die Wiener Bodencreditanstalt wird ein Überfall verübt. Die Gendarmerie greift ein - einer der Bankräuber wird erschossen, ein weiterer wird festgenommen, die übrigen fliehen mit der Beute. Sigmund wird von Karl in die Befragung des Gefassten eingeschaltet - der geistig verstörte Mann ist die einzige Möglichkeit, an die übrigen Räuber und die Beute zu kommen.
» Regie: Christian Hagitte, Simon Bertling
» Buch/Script: Heiko Martens
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2011-09-23
» eine Produktion von STILWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Prof. Sigmund Freud (006) Sein und HabenIn Wien kommt es zu einem Banküberfall, bei dem einer der Täter geschnappt wird. Dem Rest der Räuberbande gelingt allerdings die Flucht. Karl Gruber holt sich für die Befragung des Mannes Hilfe bei Prof. Sigmund Freud. Denn augenscheinlich ist der gefasste Täter geistig nicht ganz auf der Höhe. Und tatsächlich gelingt es dem Psychologen im Gegensatz zu den Gendarmen einen Zugang zu dem Mann aufzubauen.

Der Titel unter dem diese Krimireihe erscheint, macht bereits deutlich, dass die Geschichten deutlich über die normale Ermittlungsarbeit hinausgehen. Zwar steht der Banküberfall durchaus im Zentrum der Erzählung, doch daneben gibt es rund um Sigmund Freud viele weitere interessante Szenen. Wie man es auch von den vorherigen Hörspielen her kennt, ist das Gebotene keineswegs leichte Kost für nebenher, sondern etwas, das zu weiteren Gedanken und Überlegungen anregt. Hierfür muss man sich die nötige Zeit nehmen.
Die Sitzungen auf Freuds Couch stehen keineswegs in direktem Zusammenhang mit dem Krimiplot, schaffen aber eine Metaebene, die durch die Dialoge in Freuds Kopf mit dem Es und Über-Ich eine weitere Vertiefung erfahren. Außerdem integriert man einige von Freuds grundlegenden Theorien und auch diverse Anspielungen auf den Umgang mit Geld, welche auch in Zeiten der aktuellen Euro- und Bankenkrise eine nach wie vor aktuelle Komponente besitzt, wenn gleich Freuds Theorien aus heutiger Sicht bisweilen etwas merkwürdig erscheinen.

Nach einem ereignisreichen Beginn, schlägt man das gewohnt ruhige Erzähltempo an, das mehr Wert auf Dialoge und Gedanken denn auf eine schnelle Abfolge inhaltlicher Geschehnisse legt. Langweilig wird die Geschichte dadurch aber keineswegs. Es gelingt sogar nochmals eine gelungene Wende ganz zu Ende zu schlagen.

Am musikalischen Klangbild hat sich kaum etwas verändert. Statt breit gestreuter orchestraler Klänge, setzt man hier eher auf dissonant-unharmonisch erscheinende Stücke, mit denen ganz gezielt Stimmungen unterstützt werden. So vermag sich hier auch nie ein Wohlfühleffekt einzustellen – und das es soll es natürlich auch gar nicht. Damit ist die musikalische Komponente ein Spiegel der oftmals ebenfalls unangenehmen inhaltlichen Gedanken.

Diesmal tritt Felicitas Woll als Freuds Tochter sehr in den Hintergrund. Beherrscht wird die Folge von Hans Peter Hallwachs als Freud, den man eigentlich in beinahe jeder Szene zu hören bekommt. Neben seinen verschiedenen Patienten ist es vor allem Christian Stark, der als gefasster Bankräuber eine eindrucksvolle Darbietung hinterlässt.

Erstmals hat man hier auf den abschließenden Kommentar eines wissenschaftlichen Spezialisten verzichtet. Daran mag die Kritik an der sprecherischen Darbietung dieser durchaus eine gewisse Mitverantwortung haben. Inhaltlich waren diese Kommentare aber definitiv interessant. Vielleicht wäre es ja eine Idee, diesem dem wissbegierigen Publikum online als Zusatzmaterial zugänglich zu machen.

Fazit: Einmal mehr ein gelungenes Hörspiel. Eine Mischung aus Krimi und Psychologischer Studie, die jedoch nichts für mal eben zwischendurch ist.

Note 1-


4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Hans Peter Hallwachs Sigmund Freud
Felicitas Woll Anna Freud
Andreas Fröhlich Karl Gruber
Christian Stark Carol Karnassnig
Andreas Wobig Bankangestellter Nossek
Kerstin Sanders-Dornseif Martha
Viola Morlinghaus Frau Mühlgrabner
Frank Braun Herr Pfannenstill
Antje von der Ahe Frau Strieck
Nicolas Artajo Über-Ich
Cathlen Gawlich Es
Tino Kießling ...
Roman Pogorzelski ...


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