Titel-Details

» Macabros » 001) Der Monstermacher
Cover - Der Monstermacher
Durchschnitts-Kurzwertung:

5 / 15

» Der Rennfahrer Bernd Hellmer (mir richtigem Namen Björn Hellmark) steht vor seinem wichtigsten Rennen. Doch es soll nicht nur sein wichtigstes, sondern auch sein letztes sein. Danach möchte er sein Leben mit seiner rassigen brasilianischen Freundin Carminia Brado erstmal in vollen Zügen geniessen. Doch der japanische Taykushi-Konzern will seinen Fahrer Onio Yamahoki an der Spitze plazieren und greift zu unlauteren Mitteln. Björn Hellmarks Wagen wird manipuliert und es kommt zu einem folgeschweren Unfall. Der Deutsche überlebt zwar, doch er fällt in ein Koma, das sein Leben verändert: Aus seinem Unterbewußtsein spricht plötzlich eine Stimme, die sich Al Nafuur nennt, zu ihm und erklärt ihm, dass er der Sohn eines Gottes vom Lande Xantilon ist, und dass er die Fähigkeit hat an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Diese Fähigkeit scheint gar nicht mal so selten zu sein, und offentlichtlich erwartet Hellmark ein actionreiches, bedeutungsreiches Schicksal, welches ihm aber jetzt noch nicht offenbart wird. Während er noch im Koma liegt schafft er es immer besser, seinen Astralkörper zu projezieren, während sein menschlicher Körper vom Unfall schwerstverletzt sich immer mehr dem Tode nähert. Al Nafuur teilt Björn aber mit, dass er weiterleben wird, als MACABROS. So scheint sein Körper schliesslich zu sterben, aber Björn kann Carminia und seinen Vater Alfred vorher einweihen. Mithilfe der Beiden wird sein Tod offiziell, sein zweites Leben jedoch bleibt geheim. Seine Beerdigung wird fingiert, sodass er fortan unerkannt unter seinem richtigen Namen Björn Hellmark weiterleben kann. Er kann nun also einen Geisterkörper erschaffen, einen Astralkörper projezieren, der unabhängig von ihm agieren kann, der unverwundbar und doch ein Teil seiner Person ist. Er ist nun: Macabros!
» Umfang (CDs): 2
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Macabros (001) Der MonstermacherBjörn Hellmark alias Bernd Hellmer steht kurz vor seinem letzten Grand Prix als Autorennfahrer. Jedoch weiß er nicht, dass andere Leute bereits seinen Tod vorbereiten indem sie seinen Wagen manipulieren. Hellmark verunglückt tatsächlich und wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Gesundheitszustand ist höchst bedenklich und die Ärzte geben ihm nicht mehr viel Zeit. Bevor Björn Hellmark jedoch stirbt, spricht er in einer Art Vision mit dem Priester Al Nafuur, der ihm prophezeit, dass Hellmark auch nach seinem Tode weiterleben wird. Und so geschieht es tatsächlich. Als Macabros sieht er sich nun mit dem gefährlichem Monstermacher Dr. Konaki konfrontiert.

Im Vorfeld der ersten Folge von Macabros in der Neuauflage bei Hörspiele-Welt gab es eine ganze Reihe von verschiedenen Ankündigungen. Ich als völlig unbedarfter Macabros-Hörer, der also bislang noch keine der alten Europa-Folgen zu Ohren bekommen habe, bin natürlich mit einer Erwartung an das Hörspiel herangegangen, die wohl eine andere war als die der Kenner der "Originalserie" von Europa. In erster Linie war also die Frage: inwieweit kann das Hörspiel mit anderen hochwertigen Produktionen der letzten Zeit mithalten? Nun, und da überraschte mich die erste CD des Hörspiels eigentlich recht positiv. Die Story war unterhaltsam, im großen und ganzen schnelllebig und man war recht schnell drin im Geschehen. Der Grusel kommt zwar in der ersten CD noch nicht so recht zum Vorschein, aber wirklich schlimm ist das nicht, denn bis zu diesem Zeitpunkt kann man sagen, dass das Hörspiel auch so viel Spaß macht. Und dann - irgendwie ist es schwierig das genau zu beschreiben, aber auf der zweiten CD wird die Geschichte recht schnell zäh und langatmig. Der Erzähler hat einige Male zu viel Text, unwichtige Details, die scheinbar in endloser Fülle erwähnt werden müssen, machen es immer schwerer wirklich aktiv am Hörspiel dran zu bleiben. Der Gruselaspekt wird hier zwar deutlicher betont als im ersten Teil von Folge eins, aber das allein genügt irgendwie nicht, um das Ruder herumzureißen. Macht das Hörspiel im ersten Teil also wirklich noch viel Spaß und weiß zu unterhalten, so ist die zweite CD einfach nicht mehr richtig fesselnd, so dass am Ende der Eindruck eines durchschnittlichen Hörspiels zurückbleibt, das gut angefangen aber dann leider doch stark nachgelassen hat.

Simon Gosejohann - der neue Macabros? Schon allein diese Information sorgte im Vorfeld für einiges an Diskussionsstoff. Ein wirklich bekannter Synchronsprecher ist Simon Gosejohann nicht und das merkt man ihm auch an. Oft wirken seine Auftritte monoton und wenig lebendig, was gerade in seiner Rolle als Macabros, die zudem ja eigentlich DIE Hauptrolle ist, doppelt ins Gewicht fällt. Sicherlich ist sein Auftritt nicht vollkommen schlecht und durchaus Potenzial vorhanden, aber völlig überzeugend war er diesmal noch nicht. Besser gefallen hat mir da schon Nandini Mitra als Carminia Brado. Den Erzählerpart übernimmt Hans-Jörg Karrenbrock, der anfangs zwar noch etwas hölzern klingt, an dessen Sprechweise man sich aber sehr schnell gewöhnt und die dann auch durchaus zu gefallen weiß. Ob der Kurzauftritt von Douglas Welbat unbedingt notwendig war ist fraglich, gestört hat er jedoch nicht. Richtig klasse darf man die Leistungen von Michael von Rospatt als Dr. Konaki und Helmut Krauss als El Nafuur bezeichnen. Die Stimme von Rospatt allein ist schon angsteinflößend und hier läuft er als Monstermacher richtig zur Hochform auf. Von diesen bleibenden Eindrücken hätte man sich doch noch ein wenig mehr gewünscht, denn der Rest der Besetzung ist souverän, aber so richtig herausstechen tut keiner.

Den Titeltrack möchte ich nicht unbedingt als gelungen bezeichnen, aber das ist wie so vieles Geschmacksache und man kann sich mit Sicherheit daran gewöhnen. Der Rest der Produktion ist aber wahrlich hochsolide und weiß zu gefallen. Die Stücke sind recht düster und passen sehr gut zur Handlung. Auch hinsichtlich der Effekte leistet man sich keinen nennenswerten Ausrutscher und so ist die technische Seite auf jeden Fall eine der Stärken dieser Produktion.

Ausnahmsweise ein paar Worte zur Aufmachung dieser ersten Episode der neuen Serie. Das Digi-Pack ist in der Tat sehr schick geworden. Im Booklet findet man gleich zwei Vorworte, zum einem von Dan Shocker selbst und zum anderen von Olaf Seider. Zu den einzelnen Tracks liefert man außerdem die Minutenangaben mit, was sonst auch nicht immer selbstverständlich ist. Klasse vor allem das Glossar mit interessanten Infos zu den wichtigsten Figuren der Serie. Es wäre auf alle Fälle sehr wünschenswert, wenn es für die weiteren Folgen auch Auflagen im Digi-Pack gibt.

Fazit: Was hat man also hier vorliegen? Den gelungenen Einstieg in eine neue Serie, einen Totalausfall oder doch keines von beiden? Die Folge hat auf jeden Fall ihre Stärken, die gerade in der ersten CD offenbar werden. Das Geschehen ist auch wenn nicht immer übermäßig spannend doch unterhaltsam und weiß den Hörer auf seine Art zu fesseln. Bald 20 Minuten länger ist die Spieldauer auf der zweiten CD und das macht sich nicht unbedingt positiv bemerkbar. Das Geschehen wirkt zu langatmig, zu wenig auf den Punkt gebracht. Bei den Sprechern hat man insgesamt einen souverän agierenden Cast gewählt. Schade, dass da ausgerechnet die zentrale Hauptfigur etwas zurückbleibt. Technisch ist die Produktion dafür einwandfrei. Hätte man das Niveau der ersten CD durchgehalten, so hätte aus dem Ganzen sicherlich ein "gut" werden können, so bleibt aber am Ende nur ein "durchschnittlich".

Note 3-


2


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Sprecher

SprecherRolle
Simon Gosejohann Macabros
Nandini Mitra Carminia Brado
Hans-Jörg Karrenbrock Erzähler
Helmut Krauss Al Nafuur
Robert Missler Molochos
Michael von Rospatt Dr. Konaki
Bernard Murer Armand Fernaud
Yoshimitsu Haga Hideo Suuki
Leona Hitomi Sekretärin
Konrad Halver Tonka Hamado
Iris Rohmann Chantalle Durimand
Oliver Schmitz Rennkommentator
Tom Jacobs Dr. Claude Perrine
Douglas Welbat Alfred Hellmark
Oliver Schmitz Poul Anderson
Isabelle Reiff Krankenschwester
André Hartmann Gérard Sour
Uwe Müller Kommissar
Olaf Seider Concierge
Michiko Haga Meiko Shakushi
Natsu Kadoya Mitsuku
Gerd Samariter Dr. Showaka
Alexandra Mager Tänzerin Seisiko
Oliver Theile Hishan Tanokuwi
Jan Hinz Taxifahrer
Robert Herrmann Feuerwehrmann
Steffen Brückner Sanitäter


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 19.03.2009 09:08:59 Uhr
Bewertung: 5 / 15

Sorry, aber das war nix. Musik durchschnittlich und Geräusche usw gehen in Ordnung. Manche Sprecherleistungen sind sogar gut! Das war es aber leider.
Neben dem schwächelnden Gosejohann, dem ich aber trotz allen Mängeln noch den Sunnyboy-Playboy abnehme und zutraue sich noch steigern zu können.... den Erzähler fand ich um Längen schlimmer. So eine seltsame Betonung, da kam null Stimmung auf. Dazu noch inhaltlich so ein murks. Nein das ist nix für mich und ich war froh als das Teil zu Ende war.
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