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» Gruselkabinett » 072) Markheim

Cover - Markheim

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11 / 15

» Eigentlich hatte Markheim an jenem dunklen Dezembertag nur ein Weihnachtsgeschenk für seine Verlobte kaufen wollen, doch der unerwartete Blick in einen Spiegel im Laden des alten Antiquitätenhändlers ließ ihn mit ungeahnten Folgen seine dunkle Seite erkennen...
» Buch/Script: Robert Louis Stevenson
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785748114

» VÖ: 2013-03-00
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels

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» Hörer-Meinungen (2)
dry © (www.hoerspiel3.de) schrieb am 18.10.2020 17:56:31 Uhr
Bewertung: 8 / 15

Mit Markheim legt man ein Hörspiel vor, dass sich sehr deutlich vom sonst vorherrschenden romantisch-schaurigen Erzählstil der Serie abhebt. Ein Hörspiel, das sich so ganz anders anhört, als man es sonst vom Gruselkabinett her kennt. Das muss an sich erstmal nicht schlecht sein. Dennoch habe ich mich mit dem Stück ehrlich gesagt etwas schwer getan.

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir eigentlich ganz gut. Dass man hier mal etwas tiefgreifender mit den Schuldgefühlen des Hauptcharakters spielt, finde an sich gut.
Allerdings empfand ich die Drehbuchbearbeitung streckenweise doch als recht anstrengend zu hören. Gerade im Mittelteil erinnert das Ganze sehr an eine inszenierte Lesung und die Selbstgespräche in dem flüsternden Tonfall von Helmut Zierl machte das Dranbleiben nicht immer so ganz einfach. Abgesehen davon zeigt sich Zierl durchaus sehr wandelbar und gerade in den Dialogszenen passt auch wieder alles. Diese Dialogszenen sind es letztlich auch, die das Hörspiel im ersten und letzten Drittel dann doch wieder ein Stück weit retten können. Ein wenig fühlt man sich hier manchmal an Goethes Faust erinnert.
Das gesamte Hörspiel wird durchaus sehr düster und akustisch gut untermalt, ändert aber nichts daran, dass es sich halt streckenweise eher wie eine inszenierte Lesung anhört.

Fazit: hier ein Fazit zu fällen, ist nicht ganz leicht. Auf jeden Fall eine fürs Gruselkabinett eher ungewöhnliche Erzählweise, deren Grundidee mir an sich durchaus gefällt, deren konkrete Ausgestaltung mich aber leider nicht so richtig mitreißen konnte - gerade im Mittelteil des Hörspiels trat eher der gegenteilige Effekt auf.
Hauke / Hspweb.de (blog.hspweb.de) schrieb am 21.04.2013 09:26:16 Uhr
Bewertung: 14 / 15

Markheim, das 72 Hörspiel im Gruselkabinett, im Original von Robert Louis Stevenson verfasst, ist ein Hörspiel, das mich ganz wunderbar unterhalten hat. Alles beginnt wie bei „Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge!“: Mr. Miller ist Weihnachten nicht besonders heilig. Er schätzt diese Zeit, um in Ruhe zu arbeiten. Ansonsten ist er ein wenig ruppig, ganz wie Mr. Scrooge bei Charles Dickens. Ansonsten unterscheiden sich die Geschichten sehr. Miller ist ein Antiquitätenhändler, der sich als harter Geschäftsmann ausgibt, der noch nie über den Tisch gezogen wurde. Ein Faktum, auf das er stolz ist. Als Markheim ihn zu seiner heiligen Weihnachtsstunde, in der er doch wirklich ganz ungestört die Buchhaltung machen können sollte, stört, ist er ganz und gar nicht erfreut. Aber als Geschäftsmann nimmt er jede Möglichkeit eines Geschäfts an, lässt Markheim ein und – obschon er es doch eilig haben sollte, bahnt sich ein längeres Gespräch an, bei dem es um die vielen reichen Onkel der Stadt geht, deren Neffen deren Besitz verhökern und was Markheim dieses Mal anzubieten hat. Überraschenderweise kommt er als Käufer, doch was Miller ihm anbietet (einen Spiegel, der die Wahrheit über die hineinblickende Person zeigt), weiß nicht zu gefallen. Das Gespräch nimmt eine böse Wendung, eine schreckliche Tat folgt und zuletzt tritt eine wohl übersinnliche Person („der Fremde“) in Erscheinung.
Zur Geschichte mag ich nicht mehr schreiben. Sie gefällt mir, lebt sie doch von unterhaltsamen Dialogen, die nie zu lang werden und ein paar überraschenden Wendungen.
Titania Medien hat diese Erzählung perfekt in Szene gesetzt mit wunderschönen Musikstücken und herausragenden Geräuschen. Dieses Hörspiel ist tatsächlich eines. Die Geräusche übernehmen eine wichtige Funktion und sind schön herausgearbeitet. Das hat mich sehr gefreut, denn oft genug hatten sie vielmehr eine unterstützende Funktion. Jetzt sind sie ein Stilmittel.
Helmut Zierl spricht Markheim. Zunächst freundlich und nett, dann ganz schockiert über sein Spiegelbild und böse auf Miller. Später entsetzt, entmutigt und seinem Schicksal ergeben. Eine tolle Performance! Wolfgang Welter spielt den kauzigen Antiquitätenhändler mal liebenswert, mal schroff – einfach großartig. Lucy, Mr. Millers Hilfe, leiht Julia Stoelpel ihre Stimme. Sie klingt jung, dynamisch, erfreut, verwundert und entsetzt. Immer wie es gerade passt. Bemerkenswert ist weiterhin Hans Bayer, der den ominösen Fremden spricht, und mit Markheim ein fesselndes Gespräch führt.
Das Covermotiv von Ertugrul Edirne gefällt mir sehr gut. Leider verrät es etwas mehr über die Geschichte als der Klappentext, aber vielleicht übersehen das genügend Betrachter und haben eine Überraschung mehr.

Fazit
Ein tolles Hörspiel, das diese Bezeichnung verdient hat: Die Geräusche haben ebenfalls eine Hauptrolle ergattert. Das Zusammenspiel von Geräuschen, Musikstücken und den hervorragenden Sprecher macht die Geschichte erst so packend. Großartige Schauerromantik – richtig gegruselt habe ich mich allerdings nicht.
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