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» Hellboy » 001) Saat der Zerstörung (Teil 1)

Cover - Saat der Zerstörung (Teil 1)

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Durchschnitts-Kurzwertung:

11,5 / 15

» Im Winter des Jahres 1944 versuchen die Nazis der drohenden Kriegsniederlage zu entgehen, indem sie, mit Hilfe eines Magiers, ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis schließen. Doch die grausamen Pläne scheitern und der Abgesandte der Hölle landet bei den Alliierten. Als Ermittler bei B.U.A.P. (Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen), trifft Hellboy ein halbes Jahrhundert später auf den Mann, der ihn einst heraufbeschwor und ihn nun endgültig für seine apokalyptischen Pläne einsetzen will.....
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, Hamburger Hörspiel-Orchester
» Buch/Script: Robert Schlunze, Mike Mignola

» VÖ: 2008-10-10
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Hellboy (001) Saat der Zerstörung (Teil 1)Eine weitere Serie aus dem Hause Lausch. Diesmal eine, dessen Name sicherlich den meisten etwas mehr sagen dürfte: Hellboy. Die Geschichte um den Jungen aus der Hölle geht derzeit auf der Leinwand in die zweite Runde. Und parallel dazu nun auch als Hörspielserie. Ich für meinen Teil bin, was Hellboy anbelangt, fast vollständig unvorbelastet und sehe die Hörspiele somit vielleicht unter etwas anderen Gesichtspunkten als es manch anderer Hörer oder gar Hellboy-Fan tun mag.

Die erste Geschichte hat man in zwei Teile - damit sind eigenständige Hörspiele gemeint - aufgeteilt.

Teil 1:
Die Wirren der letzten Tage des 2. Weltkriegs. Die Nazis versuchen in einem paranormalen Experiment die Mächte der Hölle zu beschwören und für ihre Zwecke einzusetzen. Dazu greifen sie auf die Hilfe eines bolschewistischen Magiers zurück. Das Experiment beginnt, doch soll es für die Deutschen ganz anders laufen als erwartet.

Um dem Hörer die Figur Hellboy näher zu bringen, wählt Lausch eine Vielzahl von unterschiedlichen Wegen. Diese sorgen dafür, dass man nicht mit einem ausschweifenden Monolog überschüttet wird und durch die aktiven Rückblicke zusätzliche Spannung entsteht. Nach den "Wie alles begann"-Einblicken steigt man umgehend und übergreifend in die eigentliche Geschichte ein, welche - wie sich später herausstellen wird - so einiges mit den anfänglichen Rückgriffen zu tun hat.
Der Art des gewählten Erzählstils ist es immer wieder zu verdanken, dass die Neugier beständig hoch bleibt und das ohne, dass man als Hörer völlig ahnungslos in der Luft hängt. Man nutzt die Chancen einer Hörspielinszenierung in vollen Zügen aus und schafft es den Hörer damit durchgehend zu fesseln, bevor man beim ersten großen Höhepunkt mit einem entsprechend großen Cliffhanger endet, auf den man eigentlich auch nur gewartet hat.

Teil 2: ... setzt direkt in der sich zuspitzenden Geschichte an, verzichtet allerdings nicht auf Rückblicke. Spannend und vor allem actionreich geht es von nun an zur Sache. Hellboy ist allerdings eine Serie, die dies eher humorvoll und zynisch als tatsächlich düster und unheimlich umsetzt. Die Bedrohungen selbst sind durchaus nicht zu verachten und packend umgesetzt, doch die Art und Weise mit welcher Hellboy aufgrund seiner scheinbaren Überlegenheit dieser begegnet ist eine gänzlich andere. Und diese beeinflusst die Wirkung der Geschichte auf maßgebliche Weise mit. Stets hat der rote Titan einen lockeren Spruch auf den Lippen, der einen nicht nur einmal zum schmunzeln bringen dürfte.
Wer sich nun die Frage stellt, wie das alles zusammengehen soll, dem wird wohl nichts anderes übrig bleiben als selbst reinzuhören.

Musik ist bei Lausch ein Stilmittel, das stets sehr präsent eingesetzt wird. Ebenso bei Hellboy. Zwar sind es weniger ohrwurmartige Klänge, die einem hier entgegen schlagen, dafür aber solche, die das Hörspiel ganz wesentlich unterstützen können. Bei deren gezieltem Einsatz hat man sich viel Mühe gegeben, so dass die Produktion von dieser Seite an gewohnte Lausch-Standards heranreicht.
Gleiches lässt sich von der restlichen Soundkulisse sagen. Tolle, dynamische Effekte und interessante Spielweisen mit der Akkustik sorgen für ein sehr plastisches Klangerlebnis.

Die Sprecher sind in den Hauptrollen wesentlich an die Kinofilme angelehnt. Den Rest des Cast füllt man mit "üblichen Lausch-Verdächtigen" auf. Nun mag dieser letzte Begriff zwar etwas negativ angehaucht klingen, ist es aber absolut nicht. Denn alle Nebenrollen werden ganz hervorragend von den einzelnen Sprechern interpretiert, egal ob das nun ein Günter Merlau (als Adam Cavendish) oder ein Kurt Glockzin (als Heinrich Himmler) ist. Die richtig umfangreichen und vielschichtigen Rollen bleibt aber den folgenden Sprechern vorbehalten:
Tilo Schmitz ist Hellboy. Und das ist er wirklich. Er bringt die Figur treffend rüber und vor allem der lockere Unterton, der sich auch bis zu seinen sehr persönlichen Erzählereinsätzen fortsetzt, macht einiges her.
Gerd Samariter ist Broom. Hellboy bezeichnet diesen als seinen Vater, auch wenn er das biologisch nicht ist. Zwar bekommt man diesen im wesentlichen nur in Teil 1 zu hören, doch reicht dieser Eindruck den man hier gewinnt, um nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben. Eine tolle Stimme. Eine herausragende Darbietung.
Ranja Bonalana ist Liz. Sie verfügt über paranormale Kräfte und wurde nach einem Vorfall in ihrer Kindheit in die Obhut der BUAP genommen, für die sie nun zusammen mit Hellboy und Ape arbeitet.
Joachim Tennstedt ist Ape. Er ist der dritte im Bunde der Personen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Wasser bedeutet für Ape weit mehr als für jeden normalen Menschen.

Fazit: Hellboy ist eine interessante Mischung aus vielerlei Dingen. Hellboy verknüpft nämlich eine spannende Geschichte mit zahlreichen unheimlichen, actionreichen, spannenden Momenten mit einem unschlagbaren Humor, comichafte und ernsthaftere Elemente. Dahinter steht eine gelungene Umsetzung in das Medium Hörspiel. Tolle Kulissen, starke Sprecher und ein abwechslungsreicher, lebendiger Erzählstil.
Oder um es in aller Kürze auf den Punkt zu bringen: Hellboy macht ordentlich Spaß.

Note 1-


4


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Sprecher

SprecherRolle
Tilo Schmitz Hellboy
Joachim Tennstedt Abe Sapien
Ranja Bonalana Liz Sherman
Gerd Samariter Broom
Michael Prelle Magier
Marco Reinbold Aron Cavendish
Klaus Dittmann Dr. Manning
Ilse Seemann Lady Cavendish
Katinka Springborn Liz' Mutter
Günter Merlau Adam Cavendish
Wolf Frass 1st Sgt. Wittman
Dorothea Hagena Lady Cynthia
Martin Schleiß Caleb
Roland Floegel Sven Olafsen
Achim Buch Gibson
Robert Schlunze Von Krupt
Helmut Gentsch Obersturmbannf.
Dirk Heinrich ...
Konradin Kunze ...
Martin Wolf ...
Wolfgang Berger ...
Bernd Hölscher ...
Carlheinz Heitmann ...
Janet Sunjic ...
Svenja Kimbel ...
Frieder Schölpple ...


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 08.03.2009 15:20:01 Uhr
Bewertung: 12 / 15

Ich muss sagen, dass mich die erste Folge sehr positiv überrascht hat. Ich kannte erst nur den Film und aus Interesse habe ich mir die Hörprobe angehört, die mich erst gar nicht überzeugt hatte, denn hier kam etwas zum Tragen, das mir auch nach dem Hören der ganzen Folge nicht gefiel. Undzwar die Titelmusik, die man auch als Aushängeschild einer jeden Serie bezeichnen könnte. Da war ich nach dem genialen Musikeinsatz, den ich sonst von LAUSCH gewohnt war (vgl. Drizzt, Caine und Die schwarze Sonne, aber auch den Titeltrack von B.Ö.S.E.) leider enttäuscht. Durch den wiederholten Einsatz im Hörspiel gefiel es mir auch nach mehrmaligem Hören leider auch nicht besser. Bezogen auf das ganze Hörspiel machen aber die Sprecher, die Atmosphäre und die Handlung einiges wett. Das Ergebnis kann sich sehr gut hören lassen. Wer plumpere Action und Sprüche am laufenden Band wie beim Film erwartet liegt falsch. Die Story ist intelligent, die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz.. die Mischung stimmt einfach. Erwähnt sei noch, dass relativ viele Gedankengänge aus der Ich-Perspektive erzählt werden und es dadurch in diesem Hörspiel etwas literarischer zugeht, als man es vielleicht vermuten könnte.
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