Interview


Hallo Martin Sabel,
Hallo Daniel

zunächst erst mal die Frage, die wohl in den allermeisten Interviews an erster Stelle steht: Wer verbirgt sich hinter dem Namen? Wie sieht dein Werdegang aus?
Nach dem Abi Anfang der Neuziger war ich erstmal in ein paar unterschiedlichen Branchen unterwegs (Banklehre, Inbetweenzeichner für Zeichentrickfilme, etc.) bis ich endlich meinen langgehegten Plan in die Tat umsetzte, bei einer Schauspielschule vorzusprechen. Nach der daraufhin absolvierten Ausbildung habe ich in den letzten acht Jahren hauptsächlich auf verschiedenen Bühnen gespielt, bis ich vor ca. einem Jahr damit angefangen habe, vermehrt als Sprecher zu arbeiten.
Inzwischen habe ich mir ein eigenes Tonstudio eingerichtet und produziere nebenbei zusammen mit dem Drehbuchschreiber und Musiker Peter Lerf unter dem Namen „Gigaphon“ auch eigene Hörspiele.

Wie genau bist du zum Synchronsprechen gekommen?
Vor einem guten Jahr hatte mein damaliges Audio-Demo seinen Weg in ein kleines Synchronstudio in Hamburg-Harburg gefunden. Der Inhaber dieses Studios hatte mich daraufhin in einer seiner Produktionen besetzt. Seitdem arbeiten wir häufiger zusammen.

Wie wird man eigentlich grundsätzlich Hörspiel- bzw. Synchronsprecher? Gibt es da spezielle Tipps? Welche Vorraussetzungen gilt es mitzubringen?
Also ich würde sagen, abgesehen von einem Grundinteresse an der Arbeit des Sprechens, benötigt man vor allem Glück, Talent und Durchhaltevermögen – und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Du kannst als Sprecher soviel Talent haben, wie Du willst, solange Du nicht das Glück hast, dass irgendjemand auf Dich aufmerksam wird, der was zu sagen hat (Caster, Produzenten, etc.), bekommst Du in dieser Branche noch nicht sonderlich viel zu tun und solltest solange über alternative Einnahmequellen verfügen und nicht die Geduld verlieren (dafür das Durchhaltevermögen).

Unter Talent in diesem Zusammenhang verstehe ich, die Fähigkeit einen vorgelegten Text möglichst rasch in dem Sinne zu begreifen, in dem der Autor ihn geschrieben hat und ihn in diesem Sinne ablesen zu können – und dabei so natürlich und ungekünstelt wie möglich zu wirken.
Außerdem benötigt man die Fähigkeit, fließend mit möglichst wenigen Versprechern vom Blatt zu lesen. Diese Fähigkeiten, die ich hier unter Talent zusammengefasst habe, sind meiner Ansicht nach entweder angeboren, oder nicht.
Training und daraus resultierende Erfahrung können diese Fähigkeiten natürlich verbessern, aber grundsätzlich glaube ich, dass sie eine Frage der Veranlagung sind. Dann ist da natürlich noch der Punkt des Stimmklanges. Je prägnanter die eigene Stimme klingt, umso einfacher wird man es später möglicherweise haben (vorausgesetzt, mangelndes Talent macht einem keinen Strich durch die Rechnung).

Jemandem, der sich die Arbeit im Sprecherbereich vorstellen könnte, aber noch keine Erfahrung und keine Referenzen hat würde ich also raten, sich zunächst an möglichst vielen Projekten als Sprecher zu beteiligen (am Anfang auch mal im Low- oder Now-Budget Bereich), dort erste Erfahrungen im Umgang mit dem technischen Equipment zu sammeln und dabei festzustellen, ob diese Arbeit wirklich den eigenen Vorstellungen entspricht. Sollte dem so sein, so kann man mit dem bei diesen Arbeiten entstandenen Audio-Material eigene Sprach-Demos erstellen, oder (sofern Zugriff auf ein Studio besteht) individuelle Demos aufnehmen. Low-Budget Projekte, die noch Sprecher suchen finden sich an verschiedenen Stellen im Internet (z. Bsp. Regie.de, etc). Möglich sind eventuell auch Praktika in Tonstudios. Irgendwann sollte man sowieso Kontakte zu größeren Studios oder Sprecheragenturen aufbauen, und wie gesagt – nicht aufgeben, wenn nicht gleich am zweiten Tag die großen, gut bezahlten Aufträge reinflattern.

Was war denn deine erste Produktion, in der du als Sprecher tätig warst?
Die erste Rolle, die ich gesprochen habe war der Protagonist in dem Hörspiel „Just Justice“ - einer noch eher semiprofessionelle Produktion, die es aber in den Handel schaffte. Bei dieser Produktion erkannte ich meine Ambitionen für die Arbeit vor dem Mikrophon. Das erste unter wirklich vollständig professionellen Bedingungen entstandene Hörspiel, für das ich gebucht wurde, war die Lausch-Produktion „Caine II“.

Welches war das letzte Werk, für das du dich in ein Studio begeben hast?
Ein Computerspiel, das im kommenden Jahr erscheinen wird. Leider darf ich aus rechtlichen Gründen den Titel vor dem Release des Spieles nicht nennen.

Hast du auch schon Hörbücher eingesprochen? Bzw. wäre dies denn etwas, das du gerne einmal machen würdest?
Aber ja. Ich habe im vergangenen Jahr ein gutes Dutzend Hörbücher eingesprochen – hauptsächlich Krimis, ein paar Thriller und ein paar historische Romane. Im Schnitt spreche ich ein Hörbuch im Monat ein.

Was ist aus deiner Sicht einfacher: einen Schauspieler in einem Kinofilm zu synchronisieren oder eine Rolle in einem Hörspiel zu verkörpern?
Das Sprechen einer Rolle für ein Hörspiel ist definitiv einfacher, da der Sprecher bei seiner Arbeit sämtliche Freiheiten für sich beanspruchen kann, um den Text zu beleben. Was das Sprachtempo, die Lautstärke oder der Einsatz von Kunstpausen betrifft, so hat der Sprecher völlig freie Hand.
Beim Synchronsprechen hingegen hat der Filmschauspieler die Aufgabe der Rollenfindung bereits erledigt und der Synchronsprecher ist nun angewiesen, die Vorgaben möglichst originalgetreu (und zudem lippensynchron) zu kopieren – eine nicht minder interessante, aber meiner Ansicht nach etwas schwierigere Aufgabe.

Gibt es so etwas wie eine Traumrolle für dich? Oder hast du diese möglicherweise sogar schon verwirklichen können?
Die Rollen, die ich bislang sprechen durfte, haben mir eigentlich immer sehr zugesagt. Es waren introvertierte und aufbrausende, spaßige und humorlose, sympathische und bösartige Rollen dabei. Gerade die bösen, kantigen mag ich persönlich sehr gerne – man kann sich in ihnen schauspielerisch so herrlich austoben, insofern waren Kaskaras, Masoj und Co. bereits Traumrollen gewesen, und ich bin sehr glücklich darüber, sie gesprochen haben zu dürfen.
Aber grundsätzlich freue ich mich über alles, was ich sprechen darf und bisher konnte ich jeder Rolle etwas abgewinnen, was mir an ihr sehr gefiel.

Ist Improvisation dein Ding oder eher weniger?
Aber klar, ich komme ja ursprünglich vom Theater, und der Beginn einer Probenphase ist meistens immer improvisationslastig. Bei der Sprecherarbeit wird allerdings eher selten improvisiert. Bei Offtexten, Hörbüchern oder im Synchronbereich logischerweise überhaupt nicht. Bei Hörspielen wird manchmal im Rahmen der Rolle etwas herumprobiert, um die interessanteste Spielweise für einen Charakter herauszufinden, aber die Texte sind ja dennoch vorgegeben. Im Bereich der Funkwerbung habe ich es noch am häufigsten erlebt, das wir uns die Zeit nahmen, herumzuprobieren und zu improvisieren – teilweise mit erstaunlichen Ergebnissen. Beim heiteren „Herumalbern“ sind schon manchmal die grandiosesten Spots entstanden.

Was war deine bisher schwerste Rolle? Welches die interessanteste?
Am Theater wurde ich mal als Romeo besetzt. Die Inszenierung war komplett als Komödie angelegt, woran an sich ja erst mal gar nichts verkehrt ist. Nun gibt es in diesem Stück allerdings genau zwei Figuren (nämlich Julia und Romeo), die alles Mögliche sind – nur nicht lustig. Die Arbeit an der Rolle war damals also eine leicht kniffelige Angelegenheit – eine Gradwanderung zwischen der Tragik der Figur und dem, „dem Publikum immer einen Anlass zum Lachen geben“.
Im Sprecherbereich hatte ich noch keinen Auftrag zu bewältigen, den ich (von der Rollenfindung her) als besonders schwierig empfunden habe. Der Erzähler im Computerspiel „Al Emmo“ war vom Pensum her sehr imposant. Wir hatten ein paar Stunden für über 3.000 Takes – das war schon eine kleine Herausforderung. Welche Rolle nun die interessanteste war, kann ich aus dem Stegreif gar nicht so sicher sagen. Möglicherweise Kaskaras. Böse, mächtige Antagonisten habe ich auch vorher schon gesprochen, aber das Sprechen einer Figur, die nicht nur Gegenspieler, sondern zugleich noch Erzähler der ganzen Geschichte ist, ist schon was ganz besonderes.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit weirdoz*- games zum hören?
Ich hatte ja bereits die Rolle des Kaskaras im Computerspiel „Legend – Hand of God“ gesprochen. Weirdoz* erwarb die Lizenz, das dazugehörige Hörspiel zu produzieren und griff auf viele der Sprecher zurück, die Ihre Stimmen bereits dem Computerspiel zur Verfügung gestellt hatten.

Wer hatte eigentlich die Idee der Doppelbesetzung in der ersten Hörspielfolge von Legend, in welcher du ja als Erzähler und Hexer Kaskaras auftauchst?
Patricia Nigiani, die von weirdoz* mit der Regiearbeit für dieses Hörspiel beauftragt wurde, kannte mich noch von der Zeit, als sie bei Lausch tätig war. Es war ihre Idee, meine Rolle etwas aufzubohren und zudem als Erzähler einzusetzen.

Was sind die Schwierigkeiten bei einer solchen Doppelbesetzung? Wie grenzt man die einzelnen Charaktere voneinander ab? Passiert es da nicht ständig, dass man versehentlich in die andere Tonlage rutscht?
Nun, in diesem Fall war eine tatsächliche Abgrenzung ja nicht notwendig – im Gegenteil, denn der Erzähler und Kaskaras sind ein und dieselbe Figur (warum Kaskaras von sich selbst in der dritten Person spricht wird am Ende der Serie aufgelöst).
Wenn es aber mal zu wirklichen Doppelbesetzungen kommt, so gilt es darauf zu achten, dass beide Charaktere deutlich unterschiedliche stimmlich Merkmale haben (unterschiedliche Stimmhöhen, unterschiedliche Akzente, vielleicht hat eine der beiden Figuren einen Sprachfehler, etc.) Zudem kann eine der Figuren nachträglich elektronisch verändert werden, damit ein Verwechseln ausgeschlossen wird.

Darfst du denn schon verraten, ob du für weirdoz* zwischenzeitlich erneut im Studio warst?
Zur Zeit wird noch an den Drehbüchern für die nächsten Legend-Teile gearbeitet. Die Kritikpunkte zum ersten Teil werden dabei berücksichtigt, und ich bin ziemlich sicher, dass sich das Ergebnis hören lassen kann.
Die Aufnahmen werden voraussichtlich in den nächsten Monaten stattfinden.

Was reizt dich überhaupt derart an der Sprecher- und Synchronarbeit?
Schwer zu sagen – als Schauspieler hat mich die Arbeit am Text und mit der Sprache schon immer eher interessiert, als die körperliche Arbeit. Vielleicht, weil jede Film- oder Theaterproduktion mit einem Dreh-/Textbuch anfängt. Der geschriebene Text ist der Beginn von allem und er setzt bereits am Beginn eines Projektes fest, wohin die Arbeit geht. Der Text ist das Herz einer Produktion, und die Sprache beseelt ihn. Vielleicht deshalb.

Du bist ja nicht nur Hörspielsprecher, sondern auch sonst in dem Bereich recht vielseitig unterwegs, ist das richtig?
Ich sag´ mal so: Im Moment versuche ich, meine Tätigkeitsfelder vorrangig auf die Arbeit als Sprecher zu konzentrieren. Nebenbei bin ich augenblicklich in ein langfristiges Theaterprojekt eingebunden, betreibe mein Studio, arbeite mich (aus Interesse) in das Gebiet der Computerspielprogrammierung ein und werde teilweise das Booklet der Gigaphon-Produktionen entwerfen, aber die Arbeit als Sprecher in allen relevanten Bereichen (Hörbuch, Hörspiel, Werbung, Synchron, Off, etc.) hat im Moment Vorrang.

Wie hilfreich für die Arbeit als Regisseur ist die Sprecherfahrung und diejenige, welche man mit anderen Regisseuren gemacht hat?
Ich glaube, hier gilt dasselbe, wie am Theater: Es ist niemals verkehrt, wenn der Regisseur auch Schauspieler ist. Der Regisseur hat ja (hoffentlich) eine bestimmte Vorstellung von dem Ergebnis seiner Arbeit und sieht sich nun mit der Aufgabe konfrontiert, dem Schauspieler seine Wunschvorstellung deutlich zu machen. Es kann nun vorkommen, dass beide „nicht dieselbe Sprache sprechen“. Steht der Regisseur nun selbst manchmal auf der Bühne (oder vorm Mikrophon), so kann er sich besser in seine Schauspieler hineinversetzen und die richtigen Worte finden, um dem Schauspieler seine Vorstellungen verständlich zu machen. Dabei (und das sage ich jetzt als Schauspieler) sollte es idealerweise eine gemeinschaftliche Arbeit werden, in der sich beide fruchtbar ergänzen. Der Regisseur, der dem Schauspieler ein durchdachtes und funktionierendes Konzept eröffnet, und der Schauspieler / Sprecher, der schauspielerische Angebote macht, die in dieses Konzept passen.

Grundsätzlich aber denke ich, dass Regie führen – ähnlich wie Schauspiel – eine Talentfrage ist. Manche haben einfach ein Händchen dafür. Bei den Gelegenheiten, bei denen ich auch mal als Regisseur tätig war, habe ich festgestellt, dass die Erfahrungen in der Tat hilfreich waren, die ich als Schauspieler mit anderen Regisseuren gemacht habe. Ich hatte eine Vorstellung, was beim Regieführen hilfreich ist, und was ich als Regisseur besser unterlassen sollte.

Unter anderem bist du beim Label Gigaphon maßgeblich beteiligt...
Wer ist eigentlich "Gigaphon"? Und welche Leute stecken hinter diesem Firmennamen?
Hinter „Gigaphon“ stecken zurzeit zwei Personen: Peter Lerf, der unsere Drehbücher schreibt und den Löwenanteil der Musiken komponiert, und meine Wenigkeit. Ich bin in erster Linie für die Sprachaufnahmen, das Casting (bei der Besetzung entscheidet Peter mit) und ein paar weitere anfallende Arbeiten zuständig. Bei unserem ersten Hörspiel „Der Unendliche“ (2007 erschienen bei Pandoras Play) hatte noch der Musiker Jan Soeren Haas in Sachen Musik, Mastering, etc. maßgeblich mitgewirkt).
Derzeit arbeiten wir an der zehnteiligen Fantasyserie „Dragonbound“. Die ersten beiden Folgen sollten Anfang 2008 fertig werden.

Welche Produktionen sind denn für die nahe Zukunft geplant?
… von Gigaphon: „Dragonbound“ ist ein ziemlich langfristiges Projekt, dass uns voraussichtlich mindestens das komplette Jahr 2008 beschäftigen wird. Die Drehbücher für alle zehn Folgen sind zwar bereits geschrieben, aber da wir auch die Musiken alle selber produzieren, benötigen wir eine gewisse Zeit pro Folge. Ich arbeite gerade an dem Drehbuch für ein weiteres Projekt, aber ich denke, letzteres werden wir frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2008 angehen.

… mit mir als Sprecher: Legend Teil II und Teil III – Kaskaras ist zwar tot, aber nicht tot genug. ?

In welche Richtung wollt ihr euch bewegen? Wird es eine Einschränkung auf bestimmte Genres geben oder haltet ihr euch das alles noch etwas offen?
Wir sind mit Gigaphon auf kein Genre festgelegt. Unser erstes Hörspiel war definitiv dem Genre Horror zuzuordnen, unser jetziges dem Genre Fantasy (auch wenn ein kleiner Teil der Geschichte bei uns auf der Erde angesiedelt ist). Das Projekt, das ich gerade ausarbeite wird ein Mix aus Horror und Science Fiktion. Wir vereinen viele Geschmäcker. ;-)

Hörst du eigentlich privat auch gerne mal Hörspiele oder Hörbücher zur Entspannung oder gar zum Einschlafen?
Ich höre natürlich viele Hörspiele, wobei ich inzwischen gar nicht mehr so sicher sagen kann, ob ich es noch privat, oder schon beruflich mache – man will ja schließlich auf dem Laufenden bleiben, wohin der Markt sich so bewegt. ;-)
Allerdings höre ich keine Hörspiele zum Einschlafen, sonst muss ich ja am nächsten Tag immer wieder die Stelle suchen, die ich noch mitbekommen habe (wenn ein Hörspiel „einschlaftauglich“ ist, ist das ja auch nicht gerade ein Qualitätsmerkmal). Meistens höre ich Hörspiele entweder auf der heimatlichen Anlage oder beim Zug- oder Autofahren.

Wenn ja: was sind denn deine Lieblingsproduktionen auf dem Markt?
Abgesehen mal von den bisherigen Produktionen aus den Häusern Lausch und weirdoz* ;-) höre ich gerade mit großem Vergnügen die komplette Gabriel Burns Serie noch mal durch.

Du bist auch in diversen Hörspielforen angemeldet und informierst dort die User mit Informationen aus erster Hand. Wie wichtig sind aus deiner Sicht Hörspielforen? Sind sie ein wesentliches Medium, um Feedback zu bekommen oder mehr eine Ansammlung einiger weniger Meinungsmacher?
Die Foren halte ich für eine ganz wichtige Einrichtung. Wie Du gesagt hast, bieten sie die schnellste und einfachste Möglichkeit, ein Feedback zu erhalten. Es kann ja sein, dass ich mit einem eigenproduziertes Hörspiel oder einer eingesprochenen Rolle zufrieden bin, aber komplett am Markt und den Geschmäckern meiner Zielkunden vorbeigeschossen habe. Dank der Foren erfahre ich davon und kann meine zukünftige Arbeit entsprechend den Wünschen des Publikums angleichen. Natürlich machen die aktiven Forumsteilnehmer leider nur einen kleinen Teil der Marktteilnehmer aus, aber ich denke, in Foren vorherrschende Meinungen kann man als allgemeingültig für die gesamte Käuferschaft hochrechnen. Ich bin persönlich zwar sehr zurückhaltend mit Postings (meistens als „Gigaphon“, um den jeweiligen Entwicklungsstand unserer Arbeit zu veröffentlichen) aber ich lese viel in den Beiträgen der anderen User. Natürlich freue ich mich über positive Beiträge zu meiner Arbeit (sei es als Sprecher oder als Produzent) aber ich nehme mir auch die negative Kritik sehr zu Herzen, sofern sie konkret und konstruktiv ist.

Gibt es sonst noch etwas, das du an die Leser und Hörer loswerden möchtest?
Ja, ich möchte mich in erster Linie bedanken für den Support, den ich im letzten Jahr von Euch erfahren habe. Der Publikums-Bronze-Award 2006 war für mich ein ganz wichtiger Punkt in meiner Laufbahn und eine Bestätigung meiner Arbeit.
Ich bin dankbar für Euer Lob, ich bin dankbar für Eure Kritik und für Eure Anregungen. Ich freue mich, dass es so viele Menschen gibt, die meine Begeisterung für Hörspiele teilen und hoffe, dass wir in Zukunft noch viel miteinander zu tun haben werden.

Vielen Dank für die Möglichkeit dieses Interviews.
Sehr gerne!




mit freundlicher Unterstützung von

Patricia Nigiani / Patty Promotion

& Gigaphon / Martin Sabel

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